Küchen-Tipps

Musst du deinen Kühlschrank im Sommer kälter stellen?

Drehst du deinen Kühlschrank im Sommer automatisch kälter? Laut Experten ist das oft gar nicht notwendig. Was du eher machen solltest.
Heute Life
09.06.2026, 11:49
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Draußen klettert das Thermometer Richtung 30 Grad, die Sonne brennt auf Balkone und Hausfassaden. Während viele Menschen zu Ventilator und Sonnenschutz greifen, stellt sich in den eigenen vier Wänden eine ganz andere Frage: Muss eigentlich auch der Kühlschrank auf die Sommerhitze reagieren? Schließlich soll er Lebensmittel selbst bei hohen Außentemperaturen zuverlässig frisch halten. Doch wer jetzt vorschnell am Temperaturregler dreht, könnte am Ende mehr bezahlen als nötig.

Hitze draußen, Kälte drinnen

Sobald die Temperaturen steigen, taucht jedes Jahr dieselbe Diskussion auf: Sollte der Kühlschrank im Sommer kälter eingestellt werden? Im Netz finden sich dazu unterschiedliche Empfehlungen. So riet der TÜV Rheinland bereits vor einigen Jahren dazu, die Temperatur bei großer Hitze auf etwa zwei Grad zu senken. Als Standard gelten normalerweise rund sieben Grad im Kühlschrankinneren.

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Doch inzwischen hat sich die Technik weiterentwickelt: Moderne Geräte sind deutlich intelligenter als ihre Vorgänger und passen ihre Leistung automatisch an die Umgebungstemperatur an. Experten betonen daher, dass ein zusätzlicher Eingriff in vielen Fällen gar nicht notwendig ist.

Moderne Geräte regeln selbst

Laut aktuellen Empfehlungen von Energieexperten müssen moderne Kühlschränke bei Sommerhitze nicht automatisch kälter eingestellt werden. Zwar müssen die Geräte bei höheren Außentemperaturen stärker arbeiten, die notwendige Anpassung erfolgt jedoch meist selbstständig.

Wer vorsorglich einfach mehrere Grad herunterregelt, erreicht häufig keinen zusätzlichen Nutzen. Stattdessen steigt der Stromverbrauch – und damit auch die Kosten auf der nächsten Energierechnung. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise kann das schnell ins Geld gehen.

So checkst du, ob dein Kühlschrank noch richtig kühlt

Wer unsicher ist, ob der Kühlschrank richtig eingestellt ist, kann auf einen einfachen Alltagstrick zurückgreifen. Der Hack: die Butter sollte sich problemlos streichen lassen, aber nicht zu weich werden. Ist sie steinhart, könnte die Temperatur unnötig niedrig sein. Noch genauer geht es mit einem Kühlschrankthermometer. Damit lässt sich rasch überprüfen, ob die empfohlenen Werte tatsächlich eingehalten werden. Erst wenn die Temperatur deutlich über dem Idealbereich liegt, sollte nachjustiert werden.

So sparst du zusätzlich Strom

Ein oft unterschätzter Tipp: Ein gut gefüllter Kühlschrank arbeitet effizienter als ein fast leerer. Die gekühlten Lebensmittel speichern die Kälte und helfen dabei, Temperaturschwankungen auszugleichen.

Auch beim Gefrierschrank lässt sich Energie sparen. Bildet sich eine dicke Eisschicht, sollte das Gerät regelmäßig abgetaut werden. Die optimale Temperatur liegt hier bei minus 18 Grad. Wer seinen Stromverbrauch besonders genau im Blick behalten möchte, kann mit einem Smart Meter verfolgen, welche Geräte im Haushalt die größten Stromfresser sind.

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.06.2026, 11:49
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