Zeigt aktuelle "Heute"-Umfrage

Mini-Mehrheit wünscht sich eine blau-schwarze Koalition

Die aktuelle schwarz-rot-pinke Koalition hatte schon höhere Zustimmungswerte. Trotzdem kommen alternative Varianten nicht heran – mit einer Ausnahme.
Heute Politik
31.03.2026, 05:15
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"Welche Regierungskoalition ist Ihre bevorzugte?" Das hat "Unique Research" für "Heute" 821 Österreicher ab 16 Jahren online und telefonisch befragt (maximale Schwankungsbreite ±3,5 Prozent). Das sind die teils überraschenden Ergebnisse:

Jeder Fünfte für aktuelle Koalition

20 Prozent der Befragten halten die amtierende Dreierkoalition für die beste denkbare Konstellation. Besonders überzeugt sind Neos- und ÖVP-Wähler. Selbst bei SPÖ-Sympathisanten sehen aber nur 34 Prozent diese Variante als die optimalste an.

Überhaupt nicht für einen solchen "Dreier" zu begeistern sind FPÖ-Fans (null Prozent!). Ihnen würde eine andere Variante deutlich besser gefallen.

Sehnsucht nach blau-schwarzem Comeback überschaubar

Eine Neuauflage der ÖVP-FPÖ-Koalition – diesmal wohl mit einem blauen Bundeskanzler – wünschen sich 22 Prozent der Österreicher. Allerdings ist diese Sehnsucht außerhalb des freiheitlichen Lagers mehr als überschaubar. Selbst ÖVP-Wähler sprechen sich nur zu 14 Prozent für einen solchen Pakt aus. Aber: Immerhin vier Prozent der befragten SPÖ-Anhänger halten Blau-Schwarz für die beste Variante.

Grüne statt Neos?

Und wenn sich Schwarz und Rot statt der Neos die Grünen an Bord holen würden? Diese Vorstellung löst bei den Österreichern noch weniger Begeisterung aus. Denn eine solche Dreiervariante mit den Ökos kommt gerade einmal auf 14 Prozent Zustimmung. Begeistert davon wären vor allem Grün-Wähler (55 Prozent).

FPÖ-SPÖ ohne Chance

Schon seit langem Geschichte ist eine Koalition zwischen SPÖ und FPÖ. Die gab es zuletzt vom 16. Juni 1986 bis zum 21. Jänner 1987 unter dem Bundeskanzler Franz Vranitzky (SPÖ) und  Vizekanzler Norbert Steger (FPÖ). Ein Zurück zu dieser Zusammenarbeit wollen nur zwölf Prozent. Lediglich bei der FPÖ empfindet ein Viertel der Anhänger eine solche Koalition als wünschenswert.

"Andere Koalition" an der Spitze

Gleich 23 Prozent der Österreicher können sich mit keiner dieser Koalitionen anfreunden. Sie wünschen sich eine andere Regierungszusammenarbeit. Damit hat diese Variante die – zumindest relative – Mehrheit.

Experte: Alternativenlosigkeit hilft Regierung

"Unique Research"-Meinungsforscher und Politik-Experte Peter Hajek fasst im "Heute"-Gespräch diese Egebnisse kurz und prägnant zusammen: "Ein Vorteil für die Regierung ist: Die Bevölkerung kann sich nicht wirklich auf eine Alternativkoalition einigen."

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