Was viele beim Wocheneinkauf schon lange ärgert, soll nun gesetzlich geregelt werden: Die türkis-rot-pinke Bundesregierung plant nämlich ein Vorgehen gegen die sogenannte "Shrinkflation". Gemeint ist damit das schleichende Schrumpfen von Verpackungsinhalten bei gleichbleibendem Preis – ein Trick, mit dem Konzerne Preissteigerungen verschleiern.
Und wie "Heute" am Dienstag aus Verhandlerkreisen erfuhr, dürfte es nun ganz schnell gehen! Denn das "Shrinkflation"-Gesetz ist schon fertig! Und es gibt bereits erste Details: Laut "Heute"-Infos soll das Gesetz im ersten Quartal 2026 in Kraft treten.
Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit hohen Strafen von bis zu 15.000 Euro rechnen. Es gehe vor allem darum, dass "Shrinkflation" genau gekennzeichnet sein muss, also gut erkennbar für Kunden. Kleine Greißler sollen ausgenommen werden.
Mit dem Gesetz gegen "Shrinkflation" will die Bundesregierung für mehr Transparenz sorgen. Das "Shrinkflation"-Gesetz geht am Dienstag, 18. November, durch den Ministerrat.
Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierung wird am Dienstag im Ministerrat zudem auch das Billigstrom-Gesetz beschließen. Laut "Heute"-Infos will die Regierung in Sachen Energiepreise neue Schritte setzen. Per Eingriff in die Strompreise soll sichergestellt werden, dass künftige Energiekrisen nicht mehr zu so hohem Schaden wie zuletzt führen können.
Außerdem verhandelte die Regierung noch am Montag bis in die späten Abendstunden über ein Betrugsbekämpfungs-Paket, wie Ö3 berichtet. Dabei geht es um den Kampf gegen Abgabenhinterziehung und das Stopfen von Steuerschlupflöchern.