Zum Pfingstwochenende rechnet die Polizei mit starkem Reise- und Ausflugsverkehr in ganz Österreich. Deshalb werden von Freitag bis Dienstag landesweit verstärkte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Besonders im Fokus stehen dabei Motorradstrecken sowie Hauptverkehrs- und Transitrouten. Auch auf beliebten Ausflugsstraßen und im Freizeitverkehr soll verstärkt kontrolliert werden. Die Polizei kündigte an, konsequent gegen Raser, Drängler sowie Alkohol- und Drogenlenker vorzugehen.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) erklärte dazu: "Der Auftrag an die Polizei ist klar: Raser und Drängler aus dem Verkehr ziehen, um jene zu schützen, die sich an die Regeln halten."
Bundespolizeidirektor Michael Takács kündigte Schwerpunktaktionen in allen Bundesländern an. "Es wird Schwerpunkteinsätze in allen Bundesländern geben, neben den Hauptverkehrs- und Transitrouten wird dies vor allem unfallträchtige Strecken, beliebte Ausflugsstrecken sowie den Nah- und Freizeitverkehr, auch im untergeordneten Straßennetz, betreffen", betonte Takács.
Für die Kontrollen setzt die Polizei massiv auf Technik. Zum Einsatz kommen unter anderem 2.500 Einsatzfahrzeuge, 400 Motorräder, 100 Zivilstreifenfahrzeuge mit Videonachfahreinrichtung sowie Hunderte Radar- und Geschwindigkeitsmessgeräte. Zusätzlich stehen Alkomaten, Alkoholvortestgeräte, Abstandsmesssysteme und Ampelradar-Anlagen bereit.
Wie gefährlich das lange Wochenende werden kann, zeigt der Blick auf das Vorjahr: Von Freitag bis einschließlich Pfingstmontag wurden bei 477 Verkehrsunfällen mit Personenschaden insgesamt 558 Menschen verletzt, zwei Personen kamen ums Leben.
Die Polizei appelliert daher an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer. Geschwindigkeit und Alkohollimits seien einzuhalten, riskante Überholmanöver zu vermeiden und ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten. Schon kleine Fahrfehler oder kurze Unaufmerksamkeiten könnten schwere Unfälle auslösen.