Nach zehn Monaten im Amt und zahlreichen Gesetzesbeschlüssen steht die Regierung zunehmend unter Druck, aus den Ankündigungen tatsächlich spürbare Ergebnisse zu machen. Es geht um Entlastung der Bevölkerung angesichts der anhaltenden Teuerung, um eine Stärkung der Wirtschaft und des Standorts, um einen strengen Kurs beim Thema Asyl.
Diese Themen bildeten den Schwerpunkt der Regierungsklausur am Dienstag und Mittwoch. Bis spät in den Abend rang die Regierungsspitze aus VP-Kanzler Stocker, SP-Vize Babler und Neos-Außenministerin um handfeste Maßnahmen. Mit dabei waren auch die Klubobleute und die Regierungskoordinatoren der Koalitionsparteien.
Waren im Vorfeld vor allem Details zu einer neuen Industriestrategie mit Fokus auf günstigeren, wettbewerbsfähigen Strompreisen für die Unternehmen durchgedrungen, gelang es am Ende noch, auch bei Entlastungen für die Menschen im täglichen Leben, Stichwort Lebensmittelpreise, eine Einigung zu erzielen.
Im Ministerrat am Mittwochvormittag wurde entlang den von Kanzler Stocker vorgegebenen Leitthemen Inflationsbekämpfung, Wirtschaftsaufschwung und Migration der Kurs für 2026 in Beschlüsse gegossen.
"Heute" erklärt die wesentlichen Punkte, an deren Umsetzung Schwarz-Rot-Pink in den nächsten Monaten gemessen werden wird:
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