An den Haaren herbeigezogen

Diese 3 Haarpflege-Mythen können deiner Mähne schaden

Schäumen, schneiden, Spliss bekämpfen: Bei der Haarpflege halten sich hartnäckige Weisheiten – doch einige davon sind schlicht falsch.
Heute Life
25.09.2026, 18:33
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Waschen, pflegen, Spitzen schneiden – eigentlich kann Haarpflege doch nicht so kompliziert sein. Trotzdem halten sich rund um unsere Mähne hartnäckige Regeln, die wir teilweise schon seit der Kindheit kennen. Viel Schaum bedeutet besonders sauberes Haar, regelmäßiges Schneiden lässt es schneller wachsen und gegen Spliss gibt es schließlich spezielle Pflegeprodukte.

Klingt logisch – stimmt aber nicht unbedingt. Hinter einigen der bekanntesten Haarpflege-Weisheiten steckt deutlich weniger Wahrheit, als viele vermuten.

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1
Viel Schaum bedeutet sauberes Haar
Es schäumt und schäumt – also muss das Shampoo seine Arbeit besonders gründlich erledigen? Dieser Eindruck täuscht. Wie stark ein Shampoo schäumt, sagt zunächst wenig darüber aus, wie gut es Haare und Kopfhaut tatsächlich reinigt. Für den üppigen Schaum sorgen vor allem die enthaltenen Tenside. Sie helfen zwar dabei, Fett und Schmutz zu lösen, doch mehr Schaum bedeutet nicht automatisch mehr Reinigung. Wer deshalb besonders viel Shampoo verwendet oder gleich mehrmals hintereinander wäscht, tut seinen Haaren nicht zwangsläufig einen Gefallen.
2
Häufiges Schneiden lässt Haare schneller wachsen
"Wenn du regelmäßig die Spitzen schneidest, wachsen deine Haare schneller." Diesen Satz dürfte fast jeder schon einmal gehört haben. Biologisch funktioniert unser Haar allerdings anders. Das Wachstum findet an der Haarwurzel in der Kopfhaut statt. Was einige Zentimeter weiter unten mit der Schere passiert, kann dem Haarfollikel deshalb keinen Wachstumsbefehl geben. Regelmäßiges Spitzenschneiden lässt die Haare also nicht plötzlich schneller aus der Kopfhaut sprießen.
3
Anti-Spliss-Produkte reparieren kaputte Spitzen
Auf der Verpackung klingt es beinahe wie eine kleine Wunderkur: Serum oder Conditioner auftragen und schon sollen strapazierte Spitzen wieder repariert sein. Doch ist ein Haar erst einmal gespalten, lässt sich dieser Schaden nicht dauerhaft rückgängig machen. Pflegeprodukte können die Haaroberfläche glätten, Spliss vorübergehend weniger sichtbar erscheinen lassen und die Haare geschmeidiger machen. Die gespaltene Haarfaser wächst dadurch jedoch nicht wieder dauerhaft zusammen. Wer Spliss tatsächlich loswerden möchte, kommt deshalb um die Schere nicht herum.

Die ernüchternde Erkenntnis: Nicht alles, was sich seit Jahren als Beauty-Regel hält oder auf einer Produktverpackung vielversprechend klingt, macht unsere Haare tatsächlich gesünder. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

red,25.09.2026, 18:33
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