Auf einem Rückholflug nach Österreich kam es zu einem medizinischen Notfall. Eine Passagierin verlor während der Reise plötzlich das Bewusstsein und musste von Einsatzkräften des Bundesheeres versorgt werden.
Im Rahmen von zwei Sonderflügen der Austrian Airlines aus Maskat und Riad wurden insgesamt 416 Menschen sicher nach Wien gebracht. Organisiert wurde die Rückholaktion mit Unterstützung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten sowie des Jagdkommandos des Bundesheeres.
An Bord beider Maschinen befand sich speziell geschultes Personal, darunter Ärzte, Notfallsanitäter und diplomierte Krankenpfleger, um im Ernstfall eingreifen zu können.
Während eines Fluges verschlechterte sich der Gesundheitszustand einer Passagierin jedoch plötzlich drastisch. Laut Angaben war die Frau stark dehydriert, litt unter massiver Kreislaufschwäche und verlor schließlich das Bewusstsein, berichtet die "Krone". Sie reagierte nicht mehr und ihr Zustand wurde als kritisch beschrieben.
Ein Arzt und ein Notfallsanitäter des Jagdkommandos griffen sofort ein und begannen mit der medizinischen Versorgung. Durch das schnelle Eingreifen konnte die Frau stabilisiert werden.
Eine mögliche Notlandung wurde dadurch vermieden. Nach der Landung in Wien konnte die Passagierin das Flugzeug schließlich selbstständig verlassen.
Trotz des Zwischenfalls verlief die Rückholaktion erfolgreich: Insgesamt 416 Menschen sind wieder sicher in Österreich angekommen.
"Wir freuen uns, dass wir in dieser kritischen Situation das Außenministerium dabei unterstützen konnten, Österreicher:innen sicher nach Hause zu holen. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt Austrian Airlines keine Anfrage für weitere Repatriierungsflüge vor. Sollten die zuständigen Behörden jedoch erneut an uns herantreten, wird das Austrian Airlines-Team selbstverständlich alles daransetzen, entsprechende Flüge wieder umzusetzen", heißt es vonseiten der AUA.