Halloween erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Österreich. Das zeigt auch der aktuelle Handelsverband Consumer Check: Zwei Drittel der Österreicher planen speziell dafür einzukaufen. In diesem Jahr liegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Person bei 74 Euro.
Im Vergleich zum Vorjahr, wo die durchschnittlichen Ausgaben pro Person bei 59 Euro lagen, ist das ein Plus von 19 Prozent. Für den heimischen Handel ergibt das hochgerechnet ein Halloween-Gesamtvolumen von rund 90 Millionen Euro.
"Halloween ist längst kein Nischentrend mehr, sondern für viele Österreicher ein fixer Bestandteil des Kalenders", betont Handelssprecher Rainer Will. "Besonders für den Lebensmittel-, Spielwaren- und Dekohandel bringt das Gruselfest zusätzliche Kaufimpulse im Herbst – und ist ein wichtiger Umsatzbringer zwischen Schulbeginn und Weihnachten."
Dabei werden vor allem Süßigkeiten (51 Prozent), Kürbisse (32 Prozent) und Snacks (31 Prozent) eingekauft. Aber auch Dekorationen (30 Prozent), Kostüme (19 Prozent), alkoholische (19 Prozent) und alkoholfreie Getränke (17 Prozent) sowie Schminksachen und Kosmetika (15 Prozent) landen im Einkaufswagen.
Halloween ist vor allem bei den Gen Z (18 bis 28 Jahre) mittlerweile schon eine feste Tradition: Für Viele sind Partys, Verkleidungen und gruselige Filmabende ein fixer Bestandteil. Mit großem Abstand kaufen Millennials (29 bis 43 Jahre) hingegen am häufigsten Süßigkeiten für Halloween ein, vor allem für die eigenen Kinder und deren Freunde.
Oberösterreich und Salzburg geben mit durchschnittlich 89 Euro pro Kopf am meisten für das Gruselfest aus. Tirol und Vorarlberg folgen dicht dahinter mit 84 Euro. In Wien liegt der Durchschnitt bei 70 Euro, in Niederösterreich und dem Burgenland bei 65 Euro. In der Steiermark und in Kärnten ist man mit 63 Euro eher zurückhaltender.