Leonie (13) wurde vor Tod mehrfach missbraucht

Die Tatwohnung in der Donaustadt.
Die Tatwohnung in der Donaustadt.HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Die getötete Leonie (13) wurde vor ihrem Tod offenbar mehrmals sexuell missbraucht. Mindestens zwei Verdächtige sollen sich an ihr vergangen haben.

Wie die APA am Freitag berichtet, gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass die getötete 13-Jährige, deren Leiche am Samstag in der Donaustadt gefunden wurde, vor ihrem Tod mehrfach missbraucht worden sein dürfte. Mindestens zwei der vier Tatverdächtigen sollen sich in der Wohnung des 18-jährigen Asylwerbers, der am Montag festgenommen wurde, an der Jugendlichen vergangen haben, das berichtet die APA am Freitag. 

Aktuell befinden sich ja drei Personen im Alter von 16 bis 23 Jahren, die in den Fall involviert sein sollen, in Haft. Nach einer vierten Person (22) wird nach wie vor mittels internationalem Haftbefehl gesucht. 

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Klar, warum Leonie in Tatwohnung war

Inzwischen dürfte auch geklärt sein, wie das getötete Mädchen in die Wohnung des 18-Jährigen kam. Wie mittlerweile bekannt wurde, dürfte die Tullnerin den 16-Jährigen gekannt haben. Diesen traf sie am Freitag. In weiterer Folge dürfte er sie in die Wohnung des 18-Jährigen begleitet haben. 

Später soll dann auch der mittlerweile festgenommene 23-Jährige hinzugestoßen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieser die Drogen, die dem Mädchen verabreicht worden sein dürften, mitbrachte.

Am Freitag entscheidet sich auch, ob über die am Montag festgenommen 16- bzw. 18-jährige Verdächtigen die U-Haft verhängt wird. Der am Mittwoch festgenommene 23-Jährige wurde unterdessen von der Polizei als Beschuldigter einvernommen. Allerdings hüllte sich die Polizei darüber im Schweigen, ob und in welcher Form sich dieser zu den Vorwürfen geäußert hat. 

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