Diese Ziele solltest du meiden

Neue "Risk Map" – wo in Europa es nicht mehr sicher ist

Krieg, Extremwetter und Kriminalität verändern die Risikokarte - selbst in Europa gibt es einige Länder, die Urlauber meiden sollten.
Heute Life
14.05.2026, 12:18
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Europa zählt weiterhin zu den beliebtesten und sichersten Reisezielen der Welt. Doch geopolitische Konflikte, zunehmende Extremwetterereignisse und steigende Kriminalität in Metropolen verändern die Sicherheitslage spürbar. Eine aktuelle "Risk Map" der Krisen- und Reisesicherheitsspezialisten Safeture und Riskline zeigt nun, welche Länder 2026 als besonders sicher gelten – und welche Urlauberinnen und Urlauber besser meiden sollten.

Kriminalität und Terrorrisiko

Die gute Nachricht vorweg: Beliebte Urlaubsländer wie Österreich, Italien, Spanien, Griechenland oder Frankreich gelten grundsätzlich als sicher bereisbar.

Dennoch weisen die Analysten darauf hin, dass Reisende ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf typische Gefahren richten sollten. Dazu zählen vor allem Taschendiebstähle in touristischen Zentren, Demonstrationen in Großstädten sowie ein weiterhin bestehendes Terrorrisiko an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten.

Hinzu kommen neue Herausforderungen durch den Klimawandel. Besonders Südeuropa ist zunehmend von Hitzewellen betroffen, die gesundheitliche Risiken wie Dehydrierung oder Kreislaufprobleme mit sich bringen können. Auch Waldbrände rund um das Mittelmeer sowie Überschwemmungen in Teilen Mittel- und Westeuropas treten laut Safeture häufiger auf und können Reisepläne kurzfristig massiv beeinträchtigen.

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Diese Regionen gelten 2026 als besonders gefährlich

Als kritisch bewertet Safeture weiterhin die östlichen Gebiete der Ukraine. Der anhaltende Krieg mit Russland sorgt dort für massive Sicherheitsrisiken, zerstörte Infrastruktur und eine äußerst instabile Versorgungslage.

Auch auf russischer Seite gelten mehrere Grenzregionen als besonders gefährlich – insbesondere die Gebiete nahe der Ukraine sowie Regionen an den Grenzen zu Georgien und Aserbaidschan. Dort könne es laut den Experten jederzeit zu militärischen Spannungen oder sicherheitsrelevanten Zwischenfällen kommen.

Die Karte unterteilt die Risiken in fünf Stufen: Dunkelrot: kritisches Risiko, Rot: hohes Risiko, Gelb: mittleres Risiko, Hellgrün: geringes Risiko, Dunkelgrün: vernachlässigbares Risiko
Safeture und Riskline

Länder mit erhöhtem Sicherheitsrisiko

Neben den unmittelbaren Kriegsgebieten stuft Safeture auch andere europäische Regionen mit erhöhtem Risiko ein. Große Teile Russlands gelten weiterhin als problematisch, ebenso Belarus, Moldau, der Kosovo und der europäische Teil der Türkei.

Die Gründe dafür unterscheiden sich je nach Land. In Belarus spielen politische Repressionen und die enge Verbindung zu Russland eine zentrale Rolle. In Moldau und im Kosovo sehen die Analysten vor allem ethnische Spannungen und politische Unsicherheiten als Risikofaktor. Für die Türkei wird insbesondere die Terrorgefahr genannt.

Neben Ländern analysierte Safeture auch europäische Städte mit erhöhtem Sicherheitsrisiko für Reisende. Besonders häufig genannt werden dabei Kleinkriminalität, organisierte Kriminalität und politische Spannungen.

Wo Urlauber besonders sicher unterwegs sind

Zu den sichersten Ländern Europas zählen laut der aktuellen Analyse unter anderem Deutschland, Dänemark, Luxemburg, die Schweiz, Portugal, Irland, Norwegen und Finnland. Auch Tschechien, die Slowakei, Slowenien und Kroatien schneiden ausgesprochen gut ab.

Diese Länder überzeugen laut Safeture durch stabile politische Verhältnisse, niedrige Kriminalitätsraten und eine gut ausgebaute Infrastruktur. Besonders auffällig: Slowenien gilt mittlerweile als eines der sichersten Reiseziele Osteuropas – unter anderem aufgrund der vergleichsweise niedrigen Eigentumskriminalität.

Warum selbst sichere Länder nicht risikofrei sind

Dass viele klassische Urlaubsländer nicht die höchste Sicherheitsstufe erreichen, liegt meist an kleineren, aber relevanten Risiken. Dazu zählen Taschendiebstähle in touristischen Hotspots, organisierte Betrugsmaschen oder gelegentliche Unruhen bei Demonstrationen und Streiks.

Dazu zählt unter anderem Österreich. Auch Schweden fällt in der aktuellen Bewertung auf. Im Vergleich zu seinen nordischen Nachbarn wird das Land nur mit "geringem Risiko" statt "vernachlässigbarem Risiko" eingestuft. Beobachter führen dies unter anderem auf die zuletzt gestiegene Bandenkriminalität in Städten wie Stockholm oder Malmö zurück.

{title && {title} } red, {title && {title} } 14.05.2026, 12:18
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