Schnitzel mit Zitrone?

"Verbot sinnvoll!" So wird Schnitzel wirklich gegessen

Ein paar Spritzer oder streng verboten? Nach dem "Heute"-Artikel über die Zitrone auf dem Wiener Schnitzel ist ein hitziger Streit entbrannt.
Heute Life
11.07.2026, 21:22
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Frage, ob Zitrone aufs Wiener Schnitzel gehört, bewegt Österreich offenbar mehr als so manches politische Thema. Nach dem "Heute"-Bericht über die Rolle der Zitrone auf dem Wiener Schnitzel gingen die Wogen in den Kommentaren hoch – und die Fronten könnten kaum verhärteter sein.

Für die einen ist die Zitronenscheibe unverzichtbar, für die anderen ein kulinarisches Verbrechen. Dazwischen gibt es kaum Grautöne.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Verlust des Geschmackssinns

Besonders deutlich werden jene Leser, die der Zitrone auf dem Schnitzel gar nichts abgewinnen können. "Wer Schnitzel mit Zitrone isst, der hat die Kontrolle über den Geschmack verloren", schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint schlicht: "Zitrone zerstört jeden Geschmack."

„Wer Schnitzel mit Zitrone isst, der hat die Kontrolle über den Geschmack verloren.“

Manche gehen sogar noch weiter und verweisen darauf, dass die Zitrone früher nur deshalb zum Schnitzel serviert wurde, um den Geschmack von nicht mehr ganz frischem Fleisch zu überdecken. Wer heute noch danach greife, sei ein "Geschmacksbanause", heißt es in einem Kommentar.

Andere wünschen sich gleich ein Verbot. "Weder Zitrone noch Preiselbeeren! So ein Verbot wäre mal eine sinnvolle EU-Vorschrift", schreibt ein Leser.

Reiner Menschenverstand

Mindestens genauso leidenschaftlich verteidigt die Gegenseite den Zitronenschnitz. "Dass Zitrone auf dem Schnitzel schmeckt, weiß jedes Kind. Dafür braucht es keine Laborberichte, sondern gesunden Menschenverstand", kommentiert ein Leser.

„Die Zitrone gehört zum Schnitzel wie die Panier selbst!“

Für viele gehört sie sogar untrennbar zum Klassiker. "Die Zitrone gehört zum Schnitzel wie die Panier selbst! Und Preiselbeeren!", schreibt ein Fan. Ein anderer findet dagegen, dass Restaurants oft zu sparsam sind: "Es wird halt nur immer zu wenig Zitrone mitgegeben."

Ob das Schnitzel dabei im Saft schwimmen darf oder nicht, darüber sind sich die Befürworter jedoch nicht ganz einig: "Ein paar Spritzer zum Aromatisieren – mehr braucht es nicht", meint ein Leser. Das passe übrigens zu allem Panierten. Ein anderer stellt klar: "Schnitzel muss im Zitronensaft schwimmen. Alles andere wäre Blasphemie."

Zwischen Mayo, Ketchup und Kräuterbutter

Während sich beim Thema Zitrone zwei Lager gegenüberstehen, sorgen andere Beilagen für mindestens ebenso viel Diskussionsstoff. Ein Leser genießt sein Schnitzel am liebsten leicht versalzen, ganz ohne Zitrone – dafür mit Petersilerdäpfeln oder sogar nur mit Mayonnaise. Ein anderer bringt Kräuterbutter ins Spiel.

Beim Ketchup endet für viele allerdings die Toleranz. Zwar wirft ein Nutzer provokant "Und in Ketchup!" in die Runde, doch die Reaktionen darauf fallen erwartbar aus. Ein anderer kommentiert: "Sobald es an Ketchup oder Schwammerl-Tunke geht, wird es aber richtig ekelhaft."

Auch die Preiselbeeren spalten die Gemüter. Während manche sie als Pflichtprogramm sehen, können andere damit gar nichts anfangen. "Ich liebe Zitrone am Schnitzel, jedoch Preiselbeermarmelade brauche ich zu gar nichts. Geschmäcker sind halt verschieden", bringt es ein Leser auf den Punkt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 11.07.2026, 21:22
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen