Hunderte Schwammerl geschützt

Wer diese Pilze sammelt, sammelt auch Tausende € Strafe

Nicht nur Pilz-Plünderer werden bestraft. Auch wer das falsche Schwammerl sammelt, kann Geldbußen von bis zu 10.000 Euro ausfassen.
Jochen Dobnik
20.09.2026, 08:55
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Nach den trockenen vergangenen Monaten hat die Schwammerlsaison heuer ungewöhnlich spät begonnen. Mit mehr Feuchtigkeit und milden Temperaturen verbessern sich nun vielerorts die Bedingungen. Für Pilzsammler steigt damit die Hoffnung auf Eierschwammerl, Steinpilze und andere begehrte Funde.

Wer mit Korb und Messer in den Wald zieht, sollte die Pilze auch richtig bestimmen können. Denn wer das falsche Schwammerl sammelt, sammelt auch Strafen.

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Generell gilt: Waldbesucher dürfen höchstens zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag mitnehmen. Die Grenze bezieht sich auf die gesamte gesammelte Menge.

Pilze gehören außerdem grundsätzlich dem jeweiligen Waldeigentümer. Untersagt dieser das Sammeln durch Hinweistafeln oder andere Regelungen, musst du dich daran halten. Die Zwei-Kilogramm-Grenze ist daher keine automatische Erlaubnis.

Wer mehr als zwei Kilogramm sammelt, riskiert laut Landwirtschaftskammer Oberösterreich bis zu 150 Euro Strafe. Für die Durchführung von oder Teilnahme an organisierten Pilz- und Beerensammelaktionen sind bis zu 730 Euro Strafe möglich.

Diese sieben Arten sind in Oberösterreich tabu

In Oberösterreich stehen sieben Pilzarten unter vollständigem Schutz. Es handelt sich um den Kaiserling, den Schönfußröhrling, den Juchtenellerling, die Bischofsmütze, den Brätling, den Riesenbovist, den Gewöhnlichen Stielbovist und den Sumpf-Haubenpilz.

Der Riesenbovist trägt seinen Namen nicht zufällig.
imago images/Georg Ulrich Dostmann

Sie dürfen weder gesammelt noch mutwillig beschädigt werden. Bei einem Verstoß drohen in Oberösterreich bis zu 2.000 Euro Strafe. Bist du dir bei einem Fund nicht sicher, solltest du ihn daher stehen lassen.

Kärnten hat Hunderte Pilzarten auf roter Liste

In Kärnten dürfen nicht vollständig geschützte Wildpilze grundsätzlich nur für den Eigenbedarf gesammelt werden. Erlaubt ist das zwischen 7 und 18 Uhr, wobei höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag mitgenommen werden dürfen.

Die Liste der geschützen Pilzarten umfasst in Kärnten mehrere Hundert Pilzarten – die komplette Liste findest du am Ende des Beitrags. Für Steinpilze und Eierschwammerl gilt eine weitere Einschränkung: Sie dürfen ausschließlich zwischen dem 15. Juni und dem 30. September gesammelt werden.

Harken, Hacken, Rechen und andere Gegenstände, die den Waldboden beschädigen können, sind verboten. Die Pilze müssen am Fundort grob gereinigt werden, das unterirdische Pilzgeflecht darf nicht ausgegraben werden.

Verstöße gegen die Kärntner Pilzverordnung können mit bis zu 3.630 Euro bestraft werden. Vollständig geschützte Arten dürfen weder entfernt, beschädigt, gekauft, weitergegeben noch transportiert werden.

In Salzburg drohen hohe Strafen

Auch Salzburg begrenzt das private Sammeln auf zwei Kilogramm pro Person und Tag. In den Sommermonaten darf zwischen 7 und 19 Uhr gesucht werden. Ab dem 1. Oktober ist nur noch die Zeit von 7 bis 17 Uhr erlaubt.

Für gewerbliches Sammeln sind eine behördliche Genehmigung und die Zustimmung des Grundeigentümers erforderlich. Bei Verstößen können die Schwammerl beschlagnahmt werden.

Der allgemeine Strafrahmen des Salzburger Naturschutzgesetzes reicht bei Verstößen gegen naturschutzrechtliche Verbote bis 14.600 Euro oder bis zu sechs Wochen Freiheitsstrafe. Unter besonders erschwerenden Umständen sind sogar bis zu 36.500 Euro möglich. Die tatsächliche Höhe hängt vom konkreten Fall ab.

In Tirol und Vorarlberg tickt beim Sammeln die Uhr

In Tirol dürfen wild wachsende Pilze nur zwischen 7 und 19 Uhr gesammelt und transportiert werden. Pro Person und Tag sind höchstens zwei Kilogramm erlaubt.

Verboten sind auch dort Rechen, Haken und ähnliche Hilfsmittel. Zudem dürfen Pilze und ihre unterirdischen Teile nicht mutwillig beschädigt oder zerstört werden.

In Vorarlberg ist das Zeitfenster noch kürzer. Dort ist das Sammeln zwischen 8 und 17 Uhr erlaubt. Zulässig sind maximal zwei Kilogramm Frischgewicht pro Person und Tag. Mitgenommen werden dürfen nur Pilze, die der Sammler bereits als essbar erkannt hat.

In diesen Wiener Gebieten bleibt der Korb leer

In Wien gilt für den Eigenbedarf grundsätzlich ebenfalls die Zwei-Kilogramm-Grenze. Lokale Verbote und Schutzgebiete müssen allerdings berücksichtigt werden.

Im Naturschutzgebiet Lainzer Tiergarten sowie im Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen herrscht ein generelles Sammelverbot. Dazu zählt auch die Lobau. Dort darfst du keine Pilze mitnehmen.

Auch in Schutzgebieten anderer Bundesländer kann das Sammeln vollständig verboten sein. Entscheidend sind die jeweilige Zone und die dort geltende Verordnung. Vor dem Ausflug solltest du deshalb die Regeln für das konkrete Gebiet prüfen.

Nur eindeutig bestimmte Pilze mitnehmen

Neben dem Naturschutz geht es beim Schwammerlsuchen um deine Gesundheit. Sammle nur Arten, die du zweifelsfrei bestimmen kannst. Aussehen, Geruch oder Fraßspuren von Tieren reichen nicht aus, um einen Pilz als essbar einzustufen.

Erkennst du diesen Pilz? *Die Antwort gibt's ganz unten im Artikel.
IMAGO/Zoonar

Möchtest du einen unbekannten Pilz von einer Beratungsstelle bestimmen lassen, muss der gesamte Fruchtkörper erhalten bleiben. Er sollte vorsichtig mit Stiel und Stielbasis aus dem Boden gedreht werden, weil sich dort wichtige Erkennungsmerkmale befinden können.

Damit der Ausflug nicht mit einer Vergiftung oder Geldstrafe endet, gilt: Nimm nur Pilze mit, die du sicher kennst, sammeln darfst und tatsächlich verwenden wirst. Geschützte Arten und Schwammerl in Gebieten mit Sammelverbot bleiben im Wald.

Liste der vollkommen geschützten Pilze in Kärnten

Schlauchpilze (Ascomycetina)

  • Leuchtender Prachtbecher (Calosypha fulgens)
  • Morchelbecherling (Disciotis venosa)
  • Erdzungen (Geoglossum, Microglossum, Trichoglossum) alle Arten
  • Sumpfhaubenpilz (Mitrula paludosa)
  • Eselsohr (Otidea onotica)
  • Kronenbecherling (Sarcosphaera coronaria)
  • Glocken-Verpel (Verpa conica)
  • Alle unterirdisch (hypogäisch) wachsenden Schlauchpilze (z. B. Tuber, Terfezia, Choiromyces etc.)

Nichtblätterpilze i.w.S. (Aphyllophorales s.l.)

  • Ziegenfußporling (Albatrellus pes-caprae)
  • Kammporling (Albatrellus cristatus)
  • Russgrauer Porling (Boletopsis leucomelaena)
  • Bergporling (Bodarzewia mesenterica)
  • Nördlicher Stachelseitling (Climacodon septentrionalis)
  • Eichhase (Dendropolyporus umbellatus)
  • Haselporling (Dichomitus campestris)
  • Ochsenzunge, Leberreischling (Fistulina hepatica)
  • Lärchenschwamm (Laricifomes officinalis)
  • Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum)
  • Tannen-Lackporling (Ganoderma carnosum)
  • Kupferroter Lackporling (Ganoderma pfeifferi)
  • Harziger Lackporling (Ganoderma resinaceum)
  • Walliser Lackporling (Ganoderma valesiacum)
  • Schweinsohr (Gomphus clavatus)
  • Klapperschwamm (Grifola frondosa)
  • Stachelbärte (Hericium, Creolophus) alle Arten
  • Riesen-Porling (Meripilus giganteus)
  • Eichen-Hautporling (Piptoporus quercinus)
  • Steppengras-Stielporling (Polyporus rhizophilus)
  • Sklerotien-Stielporling (Polyporus tuberaster)
  • Breitblättrige Glucke (Sparassis brevipes)

Röhrlingsartige (Boletales)

  • Asiatischer Schuppenröhrling (Boletinus asiaticus)
  • Geschmückter Schuppenröhrling (Boletinus pictus)
  • Bronze-Röhrling (Boletus aereus)
  • Anhängsel-Röhrlinge (Boletus appendiculatus u. Boletus subappendiculatus)
  • Silber-Röhrling (Boletus fechtneri)
  • Starkriechender Röhrling (Boletus fragans)
  • Böhmerwald-Röhrling (Boletus gabretae)
  • Fahler Röhrling (Boletus impolitus)
  • Wolfs-Röhrling (Boletus lupinus)
  • Purpur-Röhrlinge alle Arten (Boletus luteocupreus, Boletus rhodopurpureus, Boletus rhodoxanthus, Boletus rubrosanguineus)
  • Blauender Königs-Röhrling (Boletus pseudoregius)
  • Schwarzblauender Röhrling (Boletus pulverulentus)
  • Glattstieliger Hexen-Röhrling (Boletus queletii)
  • Wurzelnder Bitter-Röhrling (Boletus radicans)
  • Königs-Röhrling (Boletus regius)
  • Satanspilz (Boletus satanas)
  • Ochsen-Röhrling (Boletus torosus)
  • Bitterlicher Zwergröhrling (Chalciporus amarellus)
  • Kurzsporiger Zwergröhrling (Chalciporus rubinus)
  • Zierlicher Schmierling (Gomphidius gracilis)
  • Rosenroter Schmierling (Gomphidius roseus)
  • Erlen-Grübling (Gyrodon lividus)
  • Hasen-Röhrling (Gyroporus castaneus)
  • Kornblumen-Röhrling (Gyroporus cyanescens)
  • Gelbweißer Afterleistling (Hygrophoropsis macrosporus)
  • Duftender Afterleistling (Hygrophoropsis morganii)
  • Gelbporiger Raufuß (Leccinum crocipodium)
  • Pappel-Raufuß (Leccinum duriusculum)
  • Moor-Birkenpilz (Leccinum holopus)
  • Schwärzlicher Birkenpilz (Leccinum melaneum)
  • Eichen-Rotkappe (Leccinum quercinum)
  • Vielverfärbender Birkenpilz (Leccinum variicolor)
  • Ölbaumpilz (Omphalotus olearius)
  • Düsterer Röhrling (Porphyrellus porphyrosporus)
  • Goldblatt (Phylloporus pelletieri)
  • Goldporiger Röhrling (Pulveroboletus gentilis)
  • Schwefelgelber Holz-Röhrling (Pulveroboletus hemichrysus)
  • Nadelholz-Röhrling (Pulveroboletus lignicola)
  • Strubbelkopf-Röhrling (Strobilomyces strobilaceus)
  • Moor-Schmierröhrling (Suillus flavidus)
  • Elfenbein-Röhrling (Suillus placidus)
  • Zirben-Röhrling (Suillus plorans)
  • Beringter Zirben-Röhrling (Suillus sibiricus)
  • Aprikosenfarbiger Filzröhrling (Xerocomus armeniacus)
  • Dunkelroter Filzröhrling (Xerocomus dryophilus)
  • Mährischer Filzröhrling (Xerocomus moravicus)
  • Schmarotzer-Röhrling (Xerocomus parasiticus)
  • Blutroter Filzröhrling (Xerocomus rubellus)

Blätterpilze i.w.S. (Agaricales s.l.)

  • Stink-Champignon (Agaricus altipes)
  • Kupferbrauner Champignon (Agaricus cupreobrunneus)
  • Wollfuß-Champignon (Agaricus lanipes)
  • Großer Anis-Champignon (Agaricus macrocarpus)
  • Leberbrauner Ackerling (Agrocybe erebia)
  • Kaiserling (Amanita caesarea)
  • Riesen-Scheidenstreifling (Amanita ceciliae)
  • Kammrandiger Wulstling (Amanita eliae)
  • Rauer Wulstling (Amanita franchetii)
  • Erlen-Scheidenstreifling (Amanita friabilis)
  • Silbergrauer Scheidenstreifling (Amanita mairei)
  • Eier-Wulstling (Amanita ovoidea)
  • Königs-Fliegenpilz (Amanita regalis)
  • Stachelschuppiger Wulstling (Amanita solitaria)
  • Moor-Hallimasch (Armillaria ectypa)
  • Adermooslinge (Arrhenia) alle Arten
  • Fleischrötlicher Schönkopf (Calocybe carnea)
  • Veilchenblauer Schönkopf (Calocybe ionides)
  • Samtschnecklinge (Camarophyllopsis) alle Arten
  • Wurzel-Möhrling (Cathatelasma imperiale)
  • Fleckender Schmierschirmling (Chamaemyces fracidus)
  • Goldnabelinge (Chrysomphalina) alle Arten
  • Schüsselförmiger Trichterling (Clitocybe catinus)
  • Stinkender Trichterling (Clitocybe foetens)
  • Kiesliebender Trichterling (Clitoybe glareosa)
  • Lärchen-Trichterling (Clitocybe vermicularis)
  • Kreidiges Mehlpilzchen (Clitopilus cretatus)
  • Samthäubchen (Conocybe) alle Arten
  • Gürtelfüße, Wasserköpfe (Cortinarius – UG Telamonia) alle Arten
  • Schleiereule (Cortinarius praestans)
  • Weißer Körnchenschirmling (Cystoderma ambrosii)
  • Rostroter Körnchenschirmling (Cystoderma granulosum)
  • Zinnoberbrauner Körnchenschirmling (Cystoderma terrei)
  • Mehlschirmlinge (Cystolepiota) alle Arten
  • Samtritterlinge (Dermoloma) alle Arten
  • Rötlinge (Entoloma) alle Arten
  • Kohlenleistling (Faerberia carbonaria)
  • Rußhelmlinge (Fayodia) alle Arten
  • Flammulaster (Flockenschüpplinge) alle Arten
  • Schwefelgelber Schuppenritterling (Floccularia straminea)
  • Häublinge (Galerina) alle Arten
  • Hübscher Flämmling (Gymnopilus bellulus)
  • Blassgelber Flämmling (Gymnopilus flavus)
  • Moor-Flämmling (Gymnopilus fulgens)
  • Beringter Flämmling (Gymnopilus junonius)
  • Prachtnabelinge (Haasiella) alle Arten
  • Elfenring-Fälbling (Hebeloma circinans)
  • Moor-Fälbling (Hebeloma pusillum)
  • Rosablättriger Fälbling (Hebeloma sarcophyllum)
  • Muschelinge (Hohenbuehelia) alle Arten
  • Saftlinge, Ellerlinge (Hygrocybe incl. Camarophyllus) alle Arten
  • Schwarzfaseriger Schneckling (Hygrophorus atramentosus)
  • Graubrauner Schneckling (Hygrophorus camarophyllus)
  • Goldzahn-Schneckling (Hygrophorus chrysodon)
  • Schleimigberingter Schneckling (Hygrophorus gliocyclus)
  • Großer Kiefern-Schneckling (Hygrophorus latitabundus)
  • Hellrandiger Schneckling (Hygrophorus lindtneri)
  • März-Schneckling (Hygrophorus marzuolus)
  • Geflecktblättriger Purpurschneckling (Hygrophorus russula)
  • Orangegelber Lärchenschneckling (Hygrophorus speciosus)
  • Torfmoos-Schwefelkopf (Hypholoma elongatum)
  • Geriefter Schwefelkopf (Hypholoma ericaeoides)
  • Klebriger Schwefelkopf (Hypholoma myosotis)
  • Torf-Schwefelkopf (Hypholoma udum)
  • Ulmen-Rasling (Hypsizygus ulmarius)
  • Risspilze (Inocybe) alle Arten
  • Berg-Lackpilz (Laccaria montana)
  • Zwerg-Lacktrichterling (Laccaria pumila)
  • Verbogener Lacktrichterling (Laccaria tortilis)
  • Harziger Sägeblättling (Lentinus adhaerens)
  • Becherförmiger Sägeblättling (Lentinus cyathiformis)
  • Schirmlinge (Lepiota) alle Arten
  • Büscheliger Rötelritterling (Lepista caespitosa)
  • Dichtblättriger Rötelritterling (Lepista densifolia)
  • Lilastieliger Rötelritterling (Lepista saeva)
  • Egerlingsschirmpilze (Leucoagaricus) alle Arten
  • Faltenschirmlinge (Leucocoprinus) alle Arten
  • Knolliger Schleierritterling (Leucocortinarius bulbiger)
  • Krempenritterlinge (Leucopaxillus) alle Arten
  • Schleimschirmlinge (Limacella) alle Arten
  • Acker-Riesenschirmpilz (Macrolepiota excoriata)
  • Weißstieliger Riesenschirmpilz (Macrolepiota prominens)
  • Grünfleckender Riesenschirmpilz (Macrolepiota olivascens)
  • Buntkörnchenschirmlinge (Melanophyllum) alle Arten
  • Helmlinge (Mycena) alle Arten
  • Dunkler Kohlennabeling (Myxomphalia maura)
  • Erlenschnitzlinge (Naucoria) alle Arten
  • Nabelinge (Omphalina) alle Arten
  • Holztrichterling (Ossicaulis lignatilis)
  • Violettblättriger Zwergknäueling (Panellus violaceofulvus)
  • Borstiger Knäueling (Panus rudis)
  • Wurzelschnitzlinge (Phaeocollybia) alle Arten
  • Braunhäublinge (Phaeogalera) alle Arten
  • Schüppchenschnitzlinge (Phaeomarasmius) alle Arten
  • Schleimiger Schüppling (Pholiota adiposa)
  • Goldfell-Schüppling (Pholiota cerifera)
  • Moor-Schüppling (Pholiota henningsii)
  • Seidiger Schüppling (Pholiota scambra)
  • Schwefelkopfähnlicher Schüppling (Pholiota subochracea)
  • Bitterster Schüppling (Pholiota tuberculosa)
  • Pappel-Seitling (Pleurotus calyptratus)
  • Berindeter Seitling (Pleurotus dryinus)
  • Brauner Kräuter-Seitling (Pleurotus eryngii) Wildform
  • Orangeroter Dachpilz (Pluteus aurantiorugosus)
  • Herber Dachpilz (Pluteus ephebeus)
  • Weißer Dachpilz (Pluteus inquilinus)
  • Löwengelber Dachpilz (Pluteus leoninus)
  • Grünlichgrauer Dachpilz (Pluteus salicinus)
  • Schwarzflockiger Dachpilz (Pluteus umbrosus)
  • Wiesenritterlinge (Porpoloma) alle Arten
  • Mürblinge (Psathyrella) alle Arten
  • Kahlköpfe (Psilocybe) alle Arten
  • Orangerötlicher Adernseitling (Rhodotus palmatus)
  • Filzkremplinge (Ripartites) alle Arten
  • Seidenschirmlinge (Sericeomyces) alle Arten
  • Olivschnitzlinge (Simocybe) alle Arten
  • Schuppenwulstlinge (Squamanita) alle Arten
  • Weißgezähnelter Träuschling (Stropharia albocrenulata)
  • Üppiger Träuschling (Stropharia hornemannii)
  • Purpurgrauer Träuschling (Stropharia inuncta)
  • Schwarzblättriger Träuschling (Stropharia melasperma)
  • Klebriger Schleierseitling (Tectella patellaris)
  • Gerippter Ritterling (Tricholoma acerbum)
  • Galliger Ritterling (Tricholoma aestuans)
  • Sellerie-Ritterling (Tricholoma apium)
  • Krokodil-Ritterling (Tricholoma caligatum)
  • Beringter Erd-Ritterling (Tricholoma cingulatum)
  • Riesen-Ritterling (Tricholoma colossus)
  • Seidiger Ritterling (Tricholoma columbetta)
  • Halsband-Ritterling (Tricholoma focale)
  • Dunkelolivbrauner Ritterling (Tricholoma fucatum)
  • Großer Erd-Ritterling (Tricholoma gausapatum)
  • Radialstreifiger Ritterling (Tricholoma inodermeum)
  • Graublättriger Ritterling (Tricholoma luridum)
  • Tiger-Ritterling (Tricholoma pardinum)
  • Pappel-Ritterling (Tricholoma populinum)
  • Lärchen-Ritterling (Tricholoma psammopus)
  • Gilbender Erd-Ritterling (Tricholoma scalpturatum)
  • Rotfleckender Kiefern-Ritterling (Tricholoma stans)
  • Strohblasser Ritterling (Tricholoma stiparophyllum)
  • Falbgrauer Ritterling (Tricholoma sudum)
  • Salziger Ritterling (Tricholoma sulphurescens)
  • Rußstieliger Erd-Ritterling (Tricholoma triste)
  • Bitterer Eichen-Ritterling (Tricholoma ustaloides)
  • Sägeblättriger Ritterling (Tricholoma viridilutescens)
  • Trompetenschnitzlinge (Tubaria) alle Arten
  • Wolliger Scheidling (Volvariella bombycina)
  • Blaugrauer Scheidling (Volvariella caesiotincta)
  • Aschgrauer Scheidling (Volvariella cinerascens)
  • Kleinster Scheidling (Volvariella pusilla)
  • Schwarzstreifiger Scheidling (Volvariella volvacea)
  • Schwarzbrauner Wurzelrübling (Xerula caussei)
  • Kleiner Wurzelrübling (Xerula kuehneri)
  • Schwarzhaariger Wurzelrübling (Xerula melanotricha)
  • Braunhaariger Wurzelrübling (Xerula pudens)

Täublingsartige (Russulales)

  • Graublasser Milchling (Lactarius albocarneus)
  • Schild-Milchling (Lactarius aspideus)
  • Scharfmilchender Woll-Milchling (Lactarius bertilloni)
  • Goldflüssiger Milchling (Lactarius chrysorrheus)
  • Rosascheckiger Milchling (Lactarius controversus)
  • Wohlriechender Zonen-Milchling (Lactarius evosmus)
  • Verbogener Milchling (Lactarius flexuosus)
  • Löwengelber Milchling (Lactarius leonis)
  • Braunzottiger Milchling (Lactarius mairei)
  • Gebuckelter Milchling (Lactarius mammosus)
  • Heide-Milchling (Lactarius musteus)
  • Moos-Milchling (Lactarius omphaliformis)
  • Flaumiger Milchling (Lactarius pubescens)
  • Zottiger Violett-Milchling (Lactarius repraesentaneus)
  • Torfmoos-Milchling (Lactarius sphagneti)
  • Schüppchen-Milchling (Lactarius spinolosus)
  • Trockener Violett-Milchling (Lactarius violascens)
  • Bitterster Täubling (Russula amarissima)
  • Amethyst-Täubling (Russula amethystina)
  • Samt-Täubling (Russula amoena)
  • Graugrüner Reif-Täubling (Russula anatina)
  • Kohlen-Täubling (Russula anthracina)
  • Gold-Täubling (Russula aurea)
  • Graubrauner Täubling (Russula consobrina)
  • Kurzstieliger Leder-Täubling (Russula curtipes)
  • Rosenroter Täubling (Russula lepidicolor)
  • Rotstieliger Reif-Täubling (Russula lilacea)
  • Gefleckter Täubling (Russula maculata)
  • Honig-Täubling (Russula melliolens)
  • Duftender Täubling (Russula odorata)
  • Blaßgelber Täubling (Russula raoultii)
  • Blutroter Leder-Täubling (Russula rubroalba)
  • Zitronenblättriger Täubling (Russula sardonia)
  • Sonnen-Täubling (Russula solaris)
  • Milder Torfmoos-Täubling (Russula sphagnophila)
  • Scharfer Honig-Täubling (Russula veternosa)

Bauchpilze i.w.S. (Gasteromycetes)

  • Wetternstern (Astraeus hygrometicus)
  • Stelzenstäubling (Battarrea phalloides)
  • Feld-Bovist (Bovista graveolens)
  • Sumpf-Bovist (Bovista paludosa)
  • Zwerg-Bovist (Bovista pusilla)
  • Filziger Bovist (Bovista tomentosa)
  • Gitterling (Clathus ruber)
  • Riesenbovist (Calvatia gigantea)
  • Scheibenboviste (Disciseda) alle Arten
  • Erdsterne (Geastrum) alle Arten
  • Purpurschwarzer Stäubling (Lycoperdon atropurpureum)
  • Steppen-Stäubling (Lycoperdon decipiens)
  • Heide-Stäubling (Lycoperdon ericaeum)
  • Kastanienbrauner Stäubling (Lycoperdon lividum)
  • Moos-Stäubling (Lycoperdon muscorum)
  • Nördlicher Stäubling (Lycoperdon norvegicum)
  • Langstieliger Wüstentintling (Montagnea radiosa)
  • Hundsrute (Mutinus caninus)
  • Stern-Stäubling (Mycenastrum corium)
  • Vielstieliger Siebstern (Myriostoma coliforme)
  • Vollgestopfter Nestling (Nidularia deformis)
  • Dünen-Stinkmorchel (Phallus hadriani)
  • Erbsenstreuling (Pisolithus arhizus)
  • Stielboviste (Tulostoma) alle Arten
  • Alle unterirdisch (hypogäisch) wachsenden Bauchpilze (Elasmomyces, Gastrosporium, Gautieria, Melanogaster u.a.).

Die Kärntner Pilzverordnung besagt, dass diese vollkommen geschützten wildwachsenden Pilze weder ausgegraben, von ihrem Standort entfernt, beschädigt oder vernichtet noch in frischem oder getrocknetem Zustand erworben, weitergegeben, befördert, gehandelt oder feilgeboten werden dürfen. Auch darf nicht die Bereitschaft zum Erwerb dieser Pilze öffentlich angekündigt werden. Der Schutz bezieht sich auf sämtliche unter- und oberirdische Teile.

Wer sich nicht daran hält, dem droht nach § 67 Abs. 1 lit. des Kärntner Naturschutzgesetzes 2002 (K-NSG 2002) eine Geldstrafe von bis zu 3.630 Euro.

*Bei dem Pilz handelt es sich um einen Schönfußröhrling (Boletus calopus).

dob,20.09.2026, 08:55