60-Dollar-Brot nicht dabei

Das sind die 10 besten Brote der Welt – laut TasteAtlas

"TasteAtlas" hat die besten Brote der Welt gekürt: Indien schafft's dreimal in die Top Ten. Österreich fehlt.
13.10.2026, 12:29
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Ob knusprig, fluffig oder mit Käse gefüllt: Brot ist rund um den Globus ein Grundnahrungsmittel. Doch welche Spezialitäten überzeugen Feinschmecker besonders? Das Onlineportal "TasteAtlas" hat die beliebtesten Brote und Fladenbrote der Welt nach den Bewertungen gereiht. An der Spitze steht eine indische Spezialität.

Besonders auffällig: Indien schafft es gleich dreimal in die Rangliste der zehn besten Brote. Österreich sucht man hingegen nicht nur in den Top Ten vergeblich.

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Die zehn besten Brote der Welt

Platz 1: Butter Garlic Naan – Indien

Der Sieger ist ein Klassiker der indischen Küche. Das Fladenbrot wird im traditionellen Tandoor-Ofen gebacken und anschließend mit Butter oder Ghee bestrichen. Gehackter Knoblauch sorgt für den würzigen Geschmack. Besonders gut passt es zu Currys und anderen indischen Gerichten.

Platz 2: Pandebono – Kolumbien

Käse statt Knoblauch: Das kolumbianische Pandebono wird aus Maniokstärke, Maismehl, Frischkäse, Eiern und etwas Zucker hergestellt. Die kleinen Teigstücke werden meist zu Kugeln oder Ringen geformt und goldbraun gebacken. Warm serviert ist das Käsebrot besonders beliebt.

Platz 3: Focaccia alla Genovese – Italien

Olivenöl, grobes Meersalz und ein luftiger Teig machen die Focaccia aus Genua zu einem italienischen Klassiker. Die traditionelle Variante wird flach und rechteckig gebacken. Außen leicht knusprig, innen weich – so überzeugt sie die Brot-Fans.

Focaccia alla Genovese
iStock/ lovelypeace

Platz 4: Amritsari Kulcha – Indien

Bei dieser Spezialität aus der nordindischen Stadt Amritsar steckt die Würze im Inneren. Das Fladenbrot wird unter anderem mit Kartoffeln, Zwiebeln, Hüttenkäse und Gewürzen gefüllt. Koriander und Chili verleihen ihm seinen charakteristischen Geschmack.

Platz 5: Roti Canai – Südostasien

Seine Wurzeln hat Roti Canai in Indien, besonders verbreitet ist es heute aber auch in Malaysia, Indonesien, Brunei und Thailand. Der Teig wird mehrfach gefaltet, wodurch beim Backen knusprige Schichten entstehen. Innen bleibt das Brot weich und zart.

Platz 6: Focaccia Barese – Italien

Italien legt nach: Die Focaccia Barese stammt aus Bari in Apulien. Neben Weizenmehl kommen Hartweizengrieß und Kartoffelpüree in den Teig. Typisch sind saftige Kirschtomaten und Oliven als Belag.

Platz 7: Mahjouba – Algerien

Ein Streetfood-Klassiker aus Nordafrika: Mahjouba ist ein dünner, geschichteter Fladen aus Hartweizengrieß. Gefüllt wird er traditionell mit Tomaten und karamellisierten Zwiebeln. Die Spezialität erinnert optisch an einen herzhaften Crêpe.

Platz 8: Almojábana – Kolumbien und Puerto Rico

Auch dieses kleine Käsebrot hat es in die Top Ten geschafft. Almojábana wird aus Maismehl und einem frischen Weißkäse hergestellt. Die Spezialität ist eng mit dem kolumbianischen Pandebono verwandt.

Platz 9: Bolo do Caco – Portugal

Das flache Hefebrot von der portugiesischen Atlantikinsel Madeira wird mit Süßkartoffelpüree zubereitet. Traditionell bäckt man es auf heißen Basaltsteinplatten. Es wird häufig mit Knoblauchbutter serviert.

Platz 10: Aloo Naan – Indien

Indien komplettiert die Top Ten. Beim Aloo Naan wird der Teig mit Kartoffelpüree, Chili und Koriander gefüllt. Je nach Rezept kommen weitere Gewürze dazu. Nach dem Backen im Tandoor-Ofen wird das Brot mit Butter oder Ghee bestrichen.

60-Dollar-Brot aus Graz fehlt in der Liste

Dass Österreich in der Rangliste nicht vorkommt, ist nicht nur aufgrund von Kaisersemmel und Sauerteigbrot überraschend. Schließlich sorgt ein Grazer Bäckermeister gerade international für Schlagzeilen: Martin Auer eröffnete im September 2026 mit "Rye" seine erste Filiale außerhalb Österreichs – und zwar in New York.

Der Laib Rye kostet in New York 60 US-Dollar.
Auer

Dort setzt die Bäckerei auf ein einziges Hauptprodukt: ein rund 1,5 Kilogramm schweres Roggen-Sauerteigbrot. Der Preis für den ganzen Laib beträgt stolze 60 US-Dollar. Aber wer weiß, vielleicht schafft es das sündhaft teure Roggenbrot aus Graz bei einer künftigen Aktualisierung in die internationale Brot-Elite.

red, 13.10.2026, 12:29
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