Tierische Herausforderung

"Kein Luxus" - Wildtierstation braucht deine Hilfe

Ob verwaiste Feldhasen, geschwächte Igel oder verletzte Vögel: Der Assisi-Hof in Stockerau rettet über 100 Wildtiere pro Jahr. Jetzt wird es zu klein.
02.06.2026, 12:21
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Am Assisi-Hof in Stockerau kümmert man sich nicht "nur" um Haustiere, sondern widmet sich auch den vielen, vielen Wildtieren, die ebenfalls völlig unverschuldet zu Waisen oder verletzt werden. Die Betreuung und Rettung dieser Geschöpfe ist allerdings nicht nur mit einer gehörigen Portion Wissen verknüpft, sondern auch ein massiver Zeitaufwand. Da es jährlich zu immer mehr Flaschenkindern kommt, muss jetzt die Wildtierstation dringend ausgebaut werden.

„Wildtiere zu retten, medizinisch zu versorgen und fast rund um die Uhr zu betreuen, ist extrem aufwendig und herausfordernd. Der Ausbau der Wildtierstation ist daher kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um die Überlebenschancen der Tiere zu sichern. Dafür benötigt der Assisi-Hof in Stockerau jetzt dringend die Hilfe von Tierfreunden“
Stephanie LangHofleiterin

Die Aufzucht der extrem empfindlichen Jungtiere mit der Flasche ist eine Gratwanderung: Schon ein kleiner Fehler kann tödlich sein. Ohne modernste Inkubatoren haben die Winzlinge kaum eine Chance. Heuer kamen zu den Hasenbabys auch noch zahlreiche Eichhörnchen-Waisen und hungrige Jungvögel hinzu.

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Auch wenn es anstrengend ist - die Wildtier-Aufzucht ist natürlich auch immer sehr besonders.
©ÖTV

Folgende Kernbereiche sollen mit Spenden finanziert werden:

  • Professionelle Inkubatoren: Sie spenden Neugeborenen die lebensnotwendige Wärme des Muttertieres.
  • Eigene Quarantänestationen: Sie verhindern, dass sich gesunde Tiere bei infizierten Patienten anstecken.
  • Getrennte Pflegebereiche: Vögel und Säugetiere werden räumlich getrennt, um stressfördernden Feindkontakt zu vermeiden.
  • Sterile Behandlungsräume: Verletzungen müssen unter keimfreien Bedingungen versorgt werden, um Infektionen zu verhindern.

Frühling & Herbst

"Besonders im Frühling und im Herbst herrscht bei uns Ausnahmezustand", erklärt Hofleiterin Stephanie Lang. "Wenn im Frühjahr die hilflosen Feldhasen-Babys zu uns kommen, beginnt ein wahrer Pflegemarathon."

Hofleiterin Stephanie Lang betont: "Fast noch dramatischer ist die Lage im Herbst. Dann werden unzählige geschwächte und von Parasiten befallene Igel bei uns abgegeben." Im Jahr 2025 brachte dieser enorme Andrang den Assisi-Hof an seine Kapazitätsgrenzen. Ohne ein starkes Netzwerk aus ausgewählten Pflegestellen hätten viele der unterernährten Stacheltiere den Winter nicht überlebt.

Auch Eichhörnchenkinder brauchen oftmals Hilfe.
©ÖTV

Jeder Euro schenkt Leben

Jeder Euro hilft dabei, die neue Wildtierstation zu errichten und die dringend benötigten Geräte anzuschaffen. "Damit aus einem geschwächten Igel oder einem verwaisten Hasen-Baby wieder ein gesundes Wildtier wird, das zurück in die Freiheit kann, sind wir auf die Unterstützung der Tierfreunde angewiesen", betont Hofleiterin Stephanie Lang.

Möchtest du den Ausbau der Wildtierstation unterstützen? Dann klicke HIER.

Der Österreichische Tierschutzverein rettet Tiere in Not, pflegt sie und schenkt ihnen ein artgerechtes Zuhause. Unser Fokus liegt dabei nicht nur auf der täglichen liebevollen Versorgung, sondern auf einem respektvollen Miteinander von Tier und Mensch. Durch Aufklärung und unsere praktische Tierschutzarbeit wollen wir Bewusstsein schaffen und nachhaltige Veränderungen anstoßen – für ein lebenswertes Österreich für alle.

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