Fitness mit Feingefühl

Mit diesen 3 Fehlern sabotierst du dein Workout selbst

Regelmäßiges Training ist gesund – vorausgesetzt, die Technik stimmt. Diese drei Fitnessfehler passieren besonders häufig.
Heute Life
10.07.2026, 09:35
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Ob im Fitnessstudio, beim Joggen im Park oder mit einem Online-Workout im Wohnzimmer – Bewegung gehört für viele längst zum Alltag. Doch selbst wer regelmäßig trainiert, macht oft kleine Fehler, die den Trainingserfolg ausbremsen oder sogar das Verletzungsrisiko erhöhen. Die gute Nachricht: Schon wenige Korrekturen können einen großen Unterschied machen.

Technik entscheidet über den Erfolg

Nicht die Anzahl der Wiederholungen oder das Gewicht auf der Hantel machen ein Workout erfolgreich, sondern die richtige Ausführung. Schon kleine Fehlhaltungen können dazu führen, dass die falschen Muskeln arbeiten, Gelenke unnötig belastet werden oder der gewünschte Trainingseffekt ausbleibt. Experten raten deshalb dazu, Übungen lieber sauber und kontrolliert auszuführen, als möglichst viele Wiederholungen zu schaffen.

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1
Beim Sit-up zieht der Nacken die ganze Arbeit
Klassische Bauchübungen wie Sit-ups oder Crunches sehen simpel aus – werden aber häufig falsch ausgeführt. Statt die Bauchmuskulatur gezielt anzuspannen, ziehen viele unbewusst mit dem Kopf nach vorn und belasten dadurch vor allem den Nacken. Ein einfacher Trick kann helfen: Vor der Übung die Zunge bewusst gegen den Gaumen drücken. Dadurch bleibt der Kopf stabiler und die Aufmerksamkeit richtet sich automatisch stärker auf die Körpermitte. Gleichzeitig solltest du den Bauch aktiv anspannen und jede Wiederholung langsam und kontrolliert ausführen – nicht mit Schwung.
2
Den Kopf ständig zum Trainer drehen
Wer möglichst exakt trainieren möchte, wirft während jeder Übung immer wieder einen Blick auf den Bildschirm oder zur Trainerin beziehungsweise zum Trainer. Besser ist es, sich die Übung zunächst genau anzusehen und anschließend den gesprochenen Anweisungen zu folgen. Wer zu Hause trainiert, sollte den Bildschirm möglichst direkt vor sich oder leicht seitlich platzieren, damit der Kopf nicht permanent gedreht werden muss.
3
Zu große Schritte bei Ausfallschritten
Ausfallschritte (= Lunges) gehören zu den effektivsten Übungen für Beine und Gesäß. Allerdings setzen viele den Schritt zu weit nach vorn. Dadurch wird das Knie stärker belastet und die Zielmuskulatur arbeitet weniger effizient. Deshalb solltest du lieber den Schritt etwas kürzer wählen, die Ferse fest in den Boden drücken und auf einen möglichst rechten Winkel im vorderen Knie achten. So trainierst du effektiver und verringerst gleichzeitig das Risiko für unnötige Kniebeschwerden.

Kleine Änderungen, große Wirkung

Oft sind es nur wenige Details, die über den Erfolg eines Workouts entscheiden. Wer auf eine saubere Technik achtet, den eigenen Körper nicht überfordert und typische Fehler vermeidet, trainiert nicht nur effektiver, sondern schützt auch Muskeln, Gelenke und Sehnen. Qualität schlägt beim Sport fast immer die reine Anzahl der Wiederholungen.

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