Die Temperaturen klettern täglich über die 30-Grad-Marke, in den Städten staut sich die Hitze und selbst im Schatten kommt kaum noch Abkühlung auf. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen nach kreativen Möglichkeiten suchen, um einen kühlen Kopf zu bewahren.
Auf Social Media boomen derzeit ungewöhnliche Hitze-Gadgets, die genau das versprechen: Vom Mini-Ventilator fürs Smartphone bis zum tragbaren Nacken-Ventilator – manche wirken auf den ersten Blick skurril, erfreuen sich aber wachsender Beliebtheit.
Der wohl auffälligste Trend dieses Sommers sind kleine Ventilatoren, die gleichzeitig als Smartphone-Halter dienen. Ob im Zug, im Café oder am Strand: Das Handy wird einfach eingespannt, während der integrierte Ventilator für einen kühlenden Luftstrom sorgt. Ihr größter Vorteil: Sie sind klein, leicht und lassen sich problemlos in jeder Tasche verstauen.
Fast ein bisschen futuristisch wirkt der Nacken-Ventilator: Das Gerät wird wie ein Kopfhörer um den Hals getragen und bläst von beiden Seiten kontinuierlich kühle Luft ins Gesicht und an den Nacken. Dadurch bleiben beide Hände frei – ideal beim Spazierengehen, Einkaufen oder auf Festivals. Moderne Modelle arbeiten zudem erstaunlich leise und bieten mehrere Gebläsestufen.
Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Sonnenschirm aussieht, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als echtes Hitze-Gadget. Sogenannte Sprüh- oder Nebelschirme verfügen über feine Düsen entlang des Schirmrands, die einen kühlenden Wassernebel versprühen. Über einen kleinen Wassertank im Griff oder eine angeschlossene Flasche wird der Nebel erzeugt und sorgt an heißen Tagen für eine spürbare Erfrischung.
Vor allem bei Festivals, langen Spaziergängen oder Sightseeing-Touren erfreuen sich die ungewöhnlichen Schirme zunehmender Beliebtheit. Zwar ersetzen sie keine Klimaanlage – für eine kurze Abkühlung unterwegs sind sie aber ein echter Hingucker.
So praktisch viele der Gadgets auch sind: Gegen extreme Hitze können sie nur begrenzt helfen. Sie sorgen zwar für ein angenehmeres Gefühl auf der Haut und verschaffen kurzfristig Erleichterung, senken die Körpertemperatur jedoch nicht wesentlich. Deshalb ersetzen sie weder ausreichendes Trinken noch den Aufenthalt im Schatten oder gut gekühlte Innenräume.
Wer an heißen Tagen gesund durch den Sommer kommen möchte, sollte weiterhin auf die bewährten Maßnahmen setzen: ausreichend trinken, direkte Mittagssonne meiden, Wohnräume tagsüber abdunkeln und möglichst erst morgens oder spätabends lüften.