2027 startet Innovationsfonds

Neues Fördergeld: 50 Mio. Euro für Gesundheits-Zukunft

SP-Ministerin Schumann überzeugte sich im AKH Wien vom aktuellsten Stand in Medizin & Pflege. 2027 startet Fonds für innovative Gesundheitslösungen.
Angela Sellner
17.06.2026, 21:15
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) besuchte am Mittwoch das AKH Wien. Vor Ort machte sie sich ein Bild von aktuellen Entwicklungen in Spitzenmedizin, Forschung und Pflege sowie Zukunftsprojekten, die das AKH gemeinsam mit der MedUni Wien vorantreibt.

Das Wiener AKH gilt als eines der wichtigsten medizinischen Zentren Österreichs. Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien arbeitet das Spital an neuen Lösungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, roboterassistierte Medizin und moderne Forschungsinfrastruktur.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
Ministerin Schumann ließ sich im AKH Wien Innovationen in Spitzenmedizin, Pflege, Ausbildung erklären.
BMASGPK
„Das AKH Wien steht für medizinische Exzellenz, innovative Forschung und eine Versorgung auf höchstem Niveau. Es ist ein Leuchtturm für den Gesundheitsstandort Österreich.“
Korinna SchumannGesundheitsministerin (SPÖ)

Trainings mit VR-Brille

Ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs der Ministerin lag auf der Pflege. Gezeigt wurden auch neue Ausbildungsformate, darunter Trainings mit Virtual Reality. Damit sollen Pflegekräfte und Ärzte besser auf schwierige Versorgungssituationen vorbereitet werden.

"Das AKH Wien steht wie kaum eine andere Gesundheitseinrichtung in Österreich für medizinische Exzellenz, innovative Forschung und eine Versorgung auf höchstem Niveau", betonte die Ministerin: "Hier wird sichtbar, wie die Zukunft unseres Gesundheitssystems gestaltet wird – zum Nutzen der Patientinnen und Patienten in ganz Österreich."

Mehr Geld für mobile Pflege

Schumann betonte, dass moderne Gesundheitsversorgung nicht an der Spitalstür ende. Entscheidend sei auch, was nach einem Krankenhausaufenthalt passiert – etwa durch mobile Pflege, Betreuung zu Hause oder andere Angebote. Nur wenn die gesamte Versorgungskette funktioniere, könnten Menschen länger selbstbestimmt leben und Spitäler entlastet werden.

Die Bundesregierung will mit dem Doppelbudget 2027/2028 zusätzliche Mittel in Gesundheit und Pflege stecken. Dazu zählen100 Millionen Euro pro Jahr für den Ausbau der mobilen Pflege. Damit sollen Angebote erweitert und die Versorgung am Abend, am Wochenende sowie in Akut- und Notfällen verbessert werden.

Auch pflegende Angehörige sollen dadurch mehr Unterstützung bekommen. Ziel ist, dass Patienten nach einem Spitalsaufenthalt rascher und umfassender betreut werden können.

Ministerin Schumann informierte sich über Zukunftsprojekte, die das AKH Wien gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien vorantreibt.
BMASGPK
„Wer die Gesundheitsversorgung von morgen gestalten will, muss heute in Forschung, Innovation, qualitätsvolle Pflege und eine starke Versorgung investieren.“
Korinna SchumannGesundheitsmiisterin (SPÖ)

Neuer Innovationsfonds

Neben dem Ausbau der mobilen Pflege investiert die Bundesregierung gezielt in die Zukunft des Gesundheitswesens. Mit einem Innovationsfonds in Höhe von 50 Millionen Euro sollen ab 2027 digitale Anwendungen, neue Versorgungsmodelle und technische Entwicklungen gefördert werden. Diese sollen Pflegekräfte entlasten, Abläufe verbessern und die Qualität der Versorgung erhöhen.

"Wer die Gesundheitsversorgung von morgen gestalten will, muss heute in Forschung, Innovation, qualitätsvolle Pflege und eine starke Versorgung investieren", erklärte Schumann. Das AKH Wien sei dafür "ein herausragendes Beispiel und ein Leuchtturm für den Gesundheitsstandort Österreich".

{title && {title} } sea, {title && {title} } Akt. 17.06.2026, 22:04, 17.06.2026, 21:15
Jetzt E-Paper lesen