Du wirfst am Nachmittag einen Blick in den Spiegel – und da ist sie wieder: verschmierte Mascara unter den Augen. Wer dieses Problem kennt, könnte in "Tubing"-Wimperntuschen seinen neuen Beauty-Favoriten finden. Die spezielle Formel hält den ganzen Tag, ohne zu verschmieren, und lässt sich trotzdem ganz einfach mit warmem Wasser entfernen.
Auf den ersten Blick sieht sie aus wie jede andere Wimperntusche, der entscheidende Unterschied steckt jedoch in der Formel: Während klassische Mascaras die Wimpern mit Farbpigmenten überziehen, legt sich eine "Tubing"-Mascara mit winzigen, flexiblen Polymerhüllen, den sogenannten "Tubes", um jede einzelne Wimper. Dadurch entsteht eine Art schützender Mantel, der besonders gut haftet und kaum verwischt.
Diese feinen Hüllen sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit, Schweiß und Hautfett als herkömmliche Formeln. Selbst an langen Arbeitstagen, bei hohen Temperaturen oder während eines kurzen Regenschauers bleibt die Mascara meist dort, wo sie hingehört. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie komplett wasserfest ist. Vielmehr hält sie alltäglicher Feuchtigkeit besser stand, ohne sich unter den Augen abzusetzen.
Der wohl größte Pluspunkt zeigt sich am Abend, denn zum Entfernen brauchst du weder ölhaltigen Make-up-Entferner noch kräftiges Reiben. Lauwarmes Wasser reicht oft aus. Feuchtigkeit löst die Polymerhüllen von den Wimpern, sodass sie sich sanft in kleinen "Röhrchen" ablösen.
"Tubing"-Mascara ist besonders interessant für alle, deren Wimperntusche im Laufe des Tages häufig verschmiert. Auch Menschen mit öliger Haut, Schlupflidern oder tränenden Augen greifen immer häufiger zu dieser Variante.
Wer hingegen vor allem extremes Volumen oder einen dramatischen "False-Lashes"-Effekt sucht, findet diesen bislang oft eher bei klassischen Mascaras. Viele "Tubing"-Produkte setzen stattdessen auf Länge, Definition und ein besonders natürliches Finish. Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Formeln, die auch beim Volumen deutlich nachlegen.