Digital-Telegramm

Samsung Health App macht Schlaf-Coaching einfacher

Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.
26.10.2026, 10:00
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Montag, 26. Oktober 2026

Samsung Health App macht Schlaf-Coaching einfacher

Samsung erleichtert den Einstieg ins Schlaf-Coaching und erweitert seine Laufpläne in der Samsung Health App. Künftig reichen drei Tage mit aufgezeichneten Schlafdaten, um ein persönliches Programm zu starten. Auch erfahrene Läufer bekommen neue Trainingsstufen. Statt bisher zehn gibt es künftig zwölf Trainingsstufen. Damit sollen neben Einsteigern auch fortgeschrittene und erfahrene Läufer passende Trainingsziele erhalten. Der individuelle Plan wird weiterhin anhand eines zwölfminütigen Lauftests oder vorhandener Laufdaten erstellt.

Die neuen Funktionen werden seit Oktober schrittweise über Updates der Samsung-Health-App ausgerollt.
Samsung

Musikstreaming-Dienst Qobuz expandiert nach Polen

Der französische Musikstreamingdienst Qobuz ist seit 23. Oktober auch in Polen verfügbar und damit nun in 27 Ländern vertreten. Das Unternehmen setzt auf internationale Expansion und hohe Klangqualität. 2025 steigerte Qobuz seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 45,7 Prozent und erreichte 1,2 Millionen monatlich aktive Nutzer. In Polen wächst der Markt für kostenpflichtige Musikstreaming-Abos derzeit um 20,5 Prozent. Qobuz erreichte 2025 bereits den operativen Break-even und erwartet ab März 2027 erstmals ein positives Nettoergebnis.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
Qobuz: Musikplattform auf Expansionskurs - Markteintritt in Polen.
Qobuz

Infineon kürt drei Gewinner-Startups für humanoide Robotik

Infineon hat die Gewinner seiner Startup Challenge 2026 ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen Schlüsseltechnologien für die nächste Generation humanoider Roboter. 15 Startups, die aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt worden waren, präsentierten nach vier Monaten Entwicklungsarbeit ihre Lösungen beim Demo Day im Rahmen der Electronic Based Systems Conference (EBSCON) in Graz. Ausgezeichnet wurden Adaptronics, Cosmoke und Techifab. Das Programm bot Zugang zu Infineon-Technologien, Experten-Mentoring, Business Coaching und einem internationalen Innovationsnetzwerk.

Die Zukunft humanoider Robotik: Infineon kürt Gewinner der Startup Challenge 2026.
Infineon Austria

Dienstag, 27. Oktober 2026

Deutschland installiert 41 Prozent der EU-Industrie-Roboter

Deutschland bleibt Europas wichtigster Markt für Industrie-Roboter. Laut dem "World Robotics 2026"-Bericht wurden 2025 in der deutschen Produktion 24.800 neue Anlagen installiert. Das entspricht 41 Prozent aller Installationen in der EU. Größter Abnehmer war trotz rückläufiger Nachfrage die Autoindustrie mit 5.800 Robotern. Insgesamt sank der Absatz in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent. Auch die Produktion und der Export gingen deutlich zurück. Für 2026 erwartet die International Federation of Robotics einen weiteren Nachfragerückgang, ab 2027 sollen die Installationszahlen wieder steigen.

Kraken und Ledger erleichtern Zugang zu Krypto-Märkten

Die Kraken-Mutter Payward und der Hardware-Wallet-Anbieter Ledger bündeln ihre Infrastruktur. Nutzer sollen künftig direkt über ihre Ledger-Geräte und die Ledger Wallet auf Handels- und Zahlungsangebote von Payward zugreifen können. Kraken-Kunden können ihren Ledger-Signer direkt in der Börsenoberfläche für Ein- und Auszahlungen sowie Transaktionsfreigaben verwenden. In Europa und Großbritannien sollen Ledger-Nutzer zudem Kryptowährungen über Payward kaufen, verkaufen und tauschen können.

Experte fordert messbare KI-Sicherheit

KI-Sicherheit darf sich nicht auf Vorschriften, Checklisten und Dokumentation beschränken. Michael Weberberger, Geschäftsführer des österreichischen KI-Dienstleisters Trustifai, fordert einen stärkeren Fokus auf technische Prüfungen und wissenschaftlich messbare Nachweise. Entscheidend sei nicht nur das verwendete KI-Modell, sondern das gesamte System mit Datenquellen, Schnittstellen und Zugriffsrechten. Weil sich KI-Anwendungen laufend verändern, müsse ihre Sicherheit zudem kontinuierlich überprüft werden.

Michael Weberberger, Geschäftsführer des KI-Dienstleisters Trustifai.
trustifai.at

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Hagenberger Absolvent gründet digitale Plattform für Lehrlinge

Der FH-OÖ-Absolvent Romik Hamzoyan hat mit Gründungspartner Samuel Hainzl die Plattform "Ausbildex" entwickelt. Die Software soll Unternehmen helfen, Ausbildungsfortschritte, Kompetenzen, Feedback und Rotationspläne ihrer Lehrlinge digital zu verwalten. Damit sollen Excel-Listen und Papierdokumentation reduziert werden, während Ausbildner mehr Zeit für die Betreuung haben. Als erster großer Anwender führt der Linzer Technologiekonzern Hainzl das System Ende September für seine rund 80 Lehrlinge in neun Lehrberufen ein.

Hinter Ausbildex stehen Romik Hamzoyan BSc und sein Gründungspartner Samuel Hainzl (nicht verwandt oder verschwägert mit Fa. Hainzl).
privat

Wiener Startup startet KI-Plattform für Unternehmen

Das österreichische Startup Convelly hat eine KI-gestützte Plattform für kleine und mittlere Dienstleistungsbetriebe gestartet. Die Anwendung bündelt Kundenanfragen aus verschiedenen digitalen Kanälen und unterstützt bei Antworten, Terminbuchungen, Erinnerungen und der Vertriebsverwaltung. Ein KI-Assistent kann Aufgaben selbstständig erledigen, während Mitarbeiter jederzeit die Kontrolle übernehmen können. Zum Einsatz kommen offene Sprachmodelle, die laut Unternehmen auf Servern in Deutschland betrieben werden. Das Team ist seit Juli Teil des Coworking Hubs der AI Factory Austria in Wien-St. Marx.

Marvin Punz (Head of Marketing), Bassem Mahdi (Founder & CTO), Moumin Khawaja (Head of Sales).
Abdullah Alarwy

Nur 23 Prozent halten Mitarbeiter für KI-bereit

Unternehmen investieren immer stärker in künstliche Intelligenz, doch bei den Beschäftigten wächst die Unsicherheit. Laut dem zweiten People Readiness Report des IT-Dienstleisters Kyndryl halten nur 23 Prozent von 1.100 befragten Führungskräften ihre Belegschaft für vollständig auf KI vorbereitet. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig erwarten 81 Prozent, dass KI-Agenten innerhalb eines Jahres wichtige Entscheidungen in ihren Unternehmen treffen werden.

Jacqueline Wild, Vice President und Managing Director Alps bei Kyndryl.
Marlena König

Donnerstag, 29. Oktober 2026

17 Millionen Lithiumbatterien landen jährlich im Restmüll

Ob sprechendes Stofftier, blinkende Grußkarte oder elektrische Zahnbürste: Immer mehr Alltagsprodukte enthalten versteckte Lithiumbatterien. Laut einer Analyse der Montanuniversität Leoben landen in Österreich jährlich rund 17 Millionen davon im Restmüll. Schon kleine Beschädigungen können Brände auslösen. 2025 wurden in der österreichischen Abfallwirtschaft 36 Großbrände dokumentiert. Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) fordert deshalb weitere politische Maßnahmen.

Thomas Nigl (Montanuniversität Leoben), Veronika Wüster (VOEB Geschäftsführerin), Lukas Wessely (VOEB Vorstand & Leiter Fokusgruppe Brandschutz).
VOEB

Smarte Beleuchtung soll Einbrecher abschrecken

Wenn es im Herbst früher dunkel wird, steigt rund ums Haus das Sicherheitsbedürfnis. Smarte Beleuchtung kann Wege, Eingänge und schlecht einsehbare Bereiche automatisch ausleuchten. Bewegungs- und Präsenzmelder aktivieren das Licht abhängig von Bewegung und Umgebungshelligkeit. Über Apps, Zeitpläne oder Sprachassistenten lassen sich die Systeme steuern. Auch Tür- und Fensterkontakte können eingebunden werden und bei unbefugtem Öffnen eine Meldung oder einen Alarm auslösen. Gira empfiehlt solche automatisierten Lösungen als Ergänzung zum Sicherheitskonzept für die dunkle Jahreszeit.

KI-Boom treibt Billionen-Investitionen in Rechenzentren

Bis 2050 werden weltweit voraussichtlich 31,6 Billionen US-Dollar in KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur investiert. Das geht aus einer Prognose von PwC hervor. Die jährlichen Ausgaben sollen von rund 800 Milliarden Dollar 2026 auf 1,8 Billionen Dollar steigen. Fast die Hälfte der Investitionen dürfte in die USA fließen, Europa kommt auf geschätzte 5,6 Billionen Dollar. Für den Standort Europa werden vor allem bezahlbarer Strom, leistungsfähige Netze und schnellere Genehmigungen entscheidend. Österreich müsse Energieversorgung und digitale Infrastruktur ausbauen, um von der Entwicklung zu profitieren, fordert PwC Österreich.

Rudolf Krickl, CEO von PwC Österreich.
PwC Österreich

Freitag, 30. Oktober 2026

Magenta feiert 30 Jahre Mobilfunk-Vorwahl 0676

Seit 1996 begleitet die Vorwahl 0676 die Mobilfunkgeschichte Österreichs. Zum 30. Geburtstag erinnert Magenta an Meilensteine wie den Start des ersten privaten GSM-Netzes, die Einführung des iPhones in Österreich, LTE und den 5G-Ausbau. Laut einer marketmind-Umfrage nutzen rund 52 Prozent der 0676-Kundinnen und -Kunden ihre Vorwahl seit mehr als zehn Jahren oder seit ihrem ersten Handy. Bei 0676 stehen dabei vor allem die lange Nutzung, persönliche Erinnerungen und die Vertrautheit mit der Nummer im Vordergrund.

30 Jahre 0676: Magenta feiert drei Jahrzehnte voller Innovation.
Magenta

60 Prozent der Büroangestellten scheuen Jobwechsel

Österreichs Büroangestellte blicken trotz einer etwas besseren Beziehung zur Arbeit weiterhin unsicher in die Zukunft. Laut dem HP Work Relationship Index 2026 bewerten 23 Prozent ihr Verhältnis zur Arbeit als gesund – fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig halten es 60 Prozent derzeit für zu riskant, den Job zu wechseln. Künstliche Intelligenz ist bereits verbreitet: 46 Prozent nutzen KI-Agenten, 47 Prozent greifen täglich oder wöchentlich auf KI-Tools ihres Arbeitgebers zurück. Statt klassischer Karrierewege setzen 45 Prozent verstärkt auf Fähigkeiten, die sich in unterschiedlichen Berufen einsetzen lassen.

HP Work Relationship Index 2026: So verändert sich Österreichs Arbeitswelt.
HP

A1 gewinnt Test der österreichischen Festnetz-Hotlines

A1 hat den aktuellen Festnetz-Hotline-Test der Fachzeitschrift "connect" mit 455 von 500 Punkten und dem Urteil "sehr gut" gewonnen. Besonders gut schnitt der Anbieter bei der Beratungsqualität ab und erreichte mit 296 von 325 Punkten den Bestwert. Alle 50 Testanrufe waren erfolgreich, die durchschnittliche Wartezeit sank im Vergleich zum Vorjahr von 3:47 auf 2:58 Minuten. Auch bei Freundlichkeit und Erreichbarkeit erzielte A1 hohe Bewertungen. Für das Unternehmen ist es bereits der dritte Testsieg innerhalb weniger Wochen.

A1 gewinnt connect-Test der österreichischen Festnetz-Hotlines.
Denise Auer

Samstag, 31. Oktober 2026

Keychron überarbeitet Ergonomie-Maus M6 8K

Keychron hat seine Ergonomie-Maus M6 8K in mehreren Details verbessert, ohne die technische Basis zu verändern. Die überarbeitete Version bietet leisere Seitentasten, ein gleichmäßigeres Scrollrad und einen präziseren Mittelklick. Weiterhin an Bord sind der PixArt-3950-Sensor mit bis zu 30.000 DPI und eine Polling-Rate von bis zu 8.000 Hz. Über den browserbasierten Keychron Launcher lassen sich Tasten, Makros und Empfindlichkeit ohne Software-Installation konfigurieren. Die Maus unterstützt Bluetooth, 2,4 GHz und USB-C.

Keychron überarbeitet Ergonomie-Maus M6 8K.
Keychron

HP bringt neues OmniBook 5 ab 699 Euro

HP erweitert sein Notebook-Angebot für Privatkunden um das neue OmniBook 5. Das Gerät soll mit OLED-Display, verbessertem Klang, längerer Akkulaufzeit und KI-Funktionen punkten. Laut Hersteller ist es für alltägliche Aufgaben wie Streaming, Lernen, kreative Arbeit und Videokonferenzen ausgelegt. Der Einstiegspreis liegt bei 699 Euro. Zusätzlich stellt HP das ProBook 4 für Unternehmen vor, das KI-Leistung und Mobilität für den Arbeitsalltag verbinden soll.

HP erweitert sein Notebook-Angebot für Privatkunden um das neue OmniBook 5.
HP

Österreich liegt bei Cyberangriffen weltweit auf Platz 66

Österreich belegt weltweit Rang 66 bei der Häufigkeit von Cyberaktivitäten gegen Kunden. Das geht aus dem Microsoft Digital Defense Report 2026 hervor, der Daten aus dem ersten Halbjahr auswertet. Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf Platz zehn, die Schweiz auf Rang 39. Laut Microsoft verändern vor allem KI-gestützte Angriffe, Attacken auf digitale Identitäten und die zunehmenden Folgen vernetzter Cybervorfälle die Bedrohungslage. Künstliche Intelligenz beschleunige dabei sowohl Angriffe als auch die Abwehrmaßnahmen.

Österreich liegt bei Cyberangriffen weltweit auf Platz 66, heißt es im Microsoft Digital Defense Report 2026.
REUTERS/Fabian Bimmer

Sonntag, 01. November 2026

A1 priorisiert 5G-Verbindungen für kritische Einsätze

A1 führt mit der Super SIM eine neue Mobilfunkoption für Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur ein. Mithilfe von 5G Network Slicing werden ausgewählte Verbindungen im österreichweiten Mobilfunknetz bevorzugt behandelt. Dadurch soll die Datenübertragung auch bei hoher Netzauslastung stabil und leistungsfähig bleiben. Die SIM ist für Anwendungen gedacht, bei denen eine zuverlässige Verbindung für Einsatzfähigkeit, Versorgung und wichtige Betriebsabläufe entscheidend ist.

Dell bringt robuste KI-Notebooks für den Außendienst

Dell Technologies bringt mit dem Pro Rugged 13 Extreme und dem Pro Rugged 14 Notebooks für anspruchsvolle Einsatzbedingungen auf den Markt. Beide Modelle sind mit Intel-Core-Ultra-Prozessoren ausgestattet und bieten Wi-Fi 7, optional 5G sowie quantenresistente Sicherheitsfunktionen. Das 13-Zoll-Modell ist nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützt und übersteht laut Hersteller Stürze aus rund 1,8 Metern Höhe. Das 14-Zoll-Gerät bietet IP53-Schutz, optional eine Nvidia RTX PRO 500 und wiegt rund 2,1 Kilogramm. Beide Notebooks sind für den Einsatz bei Temperaturen von minus 29 bis 63 Grad Celsius ausgelegt.

Dell Technologies präsentiert neue Rugged Notebooks für anspruchsvollste Einsatzbedingungen.
Dell Technologies

Österreich liegt bei Festnetz-Streaming weit vorne

Österreich erreicht bei der Streaming-Leistung im Festnetz den ersten Platz unter Ländern mit einer ähnlichen Fläche. Das geht aus einer Auswertung des Messdienstes nPerf für den Zeitraum Juli bis September 2026 hervor. Mit einem Index von 86,34 Prozent liegt Österreich knapp vor Irland (86,03 Prozent) und Ungarn (85,67 Prozent). Der Wert soll zeigen, wie zuverlässig Videos in Auflösungen von 720p bis 4K ohne Unterbrechungen oder Qualitätsverluste abgespielt werden können.

Österreich führt bei der Festnetz-Streaming-Leistung unter Ländern mit vergleichbarer Fläche.
Österreich führt bei der Festnetz-Streaming-Leistung unter Ländern mit vergleichbarer Fläche.

Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.

red, 04.11.2026, 20:54