Am kommenden Dienstag, 17. Februar, findet der Auftakt zum parlamentarischen Prozess zur Wehrdienstreform statt.
Vertreter von Volkspartei, Sozialdemokratie und NEOS kommen im Parlament zusammen, um die Ergebnisse der Reformkommission zu erörtern und das weitere Vorgehen festzulegen.
Im weiteren Verlauf des Prozesses soll auch die Opposition eingebunden werden. Ziel ist es, die Reform auf eine breite politische Basis zu stellen.
Inhaltlich sind sich die Koalitionsparteien einig: Die Miliz soll gestärkt, der Grundwehrdienst attraktiver gestaltet und die gesamtstaatliche Wehrhaftigkeit insgesamt ausgebaut werden.
Bundeskanzler Christian Stocker spricht sich zudem dafür aus, am Ende des parlamentarischen Prozesses die Bevölkerung einzubinden.
Österreichs Regierungschef plädiert dafür, die Entscheidung in Form einer Volksbefragung den Menschen vorzulegen.
Wie die Reform konkret aussehen wird, soll sich nun Schritt für Schritt im Parlament klären - am Ende könnten die Bürger selbst das letzte Wort haben.