Mehr Schaden als Training

Diese 3 Fitness-Fehler machen fast alle beim Sporteln

Sport tut gut – wenn man richtig trainiert. Denn kleine Fehler können Workouts schnell weniger effektiv machen oder sogar Beschwerden auslösen.
Heute Life
12.05.2026, 14:37
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Sport soll uns fitter machen, Stress abbauen und dem Körper langfristig guttun. Genau deshalb investieren viele Menschen regelmäßig Zeit in ihr Training – egal ob beim Yoga im Wohnzimmer, im Fitnessstudio oder beim Joggen im Park. Doch ausgerechnet kleine Fehler, die fast unbemerkt passieren, können dafür sorgen, dass Übungen weniger effektiv werden oder den Körper sogar unnötig belasten.

Kleine Fehler, große Auswirkungen

Oft trainieren wir motiviert, aber nicht sauber genug. Das Problem dabei: Falsche Bewegungen schleichen sich schnell ein – vor allem bei Übungen, die wir regelmäßig machen. Experten warnen deshalb vor typischen Fehlern, die viele Menschen beim Sport machen, ohne es überhaupt zu merken.

1
Den Hals verdrehen beim Training
Wer zu Hause vor dem Laptop trainiert oder im Gym ständig zum Trainer schaut, belastet oft unbewusst seinen Nacken. Besonders bei schnellen Übungen drehen viele ständig den Kopf, um die Bewegungen zu kontrollieren. Genau das kann jedoch zu Verspannungen oder Fehlhaltungen führen. Experten raten deshalb, den Bildschirm möglichst direkt vor sich zu platzieren und stärker auf akustische Anweisungen zu achten. Denn der Rücken sollte während des Trainings möglichst stabil und gerade bleiben.
2
Sit-ups aus dem Nacken
Auch bei klassischen Bauchübungen passiert ein typischer Fehler: Viele ziehen sich bei Crunches oder Sit-ups unbewusst mit dem Nacken nach oben, statt wirklich die Bauchmuskulatur zu aktivieren. Das belastet nicht nur den Halsbereich, sondern macht die Übung oft deutlich weniger effektiv. Ein einfacher Trick kann helfen: Die Zunge während der Übung gegen den Gaumen drücken. Dadurch bleibt der Nacken entspannter und die Bauchmuskeln übernehmen mehr Arbeit.
3
Zu große Schritte bei Ausfallschritten
Lunges zählen zu den effektivsten Übungen für Beine und Po. Doch genau hier machen viele einen entscheidenden Fehler: Sie setzen den Schritt zu weit nach vorne. Dadurch landet zu viel Druck auf dem Knie statt auf der Muskulatur. Die Folge können Schmerzen oder langfristige Überlastungen sein. Experten empfehlen deshalb, auf einen stabilen Stand und einen möglichst rechten Winkel im Knie zu achten. Außerdem sollte die Ferse fest in den Boden gedrückt werden, damit die Belastung besser verteilt wird.

Oft sind es nicht fehlende Motivation oder zu wenig Training, die den Fortschritt bremsen – sondern kleine technische Fehler. Genau deshalb lohnt es sich, Bewegungen bewusst und sauber auszuführen, statt möglichst schnell durch das Workout zu kommen.

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