Bundeskanzler Christian Stocker, sein Vize Andreas Babler und Staatssekretär Sepp Schellhorn fahren Audi A8, Landwirtschaftsminister Totschnig rollte etwa mit einem BMW durchs Land. Finanzminister Markus Marterbauer gab den 7er-BMW seines Vorgängers nun zurück.
Zu einer Podcast-Aufzeichnung in Wien-Favoriten kam der SP-Minister am Mittwoch erstmals im neuen Škoda Superb Selection – wir berichteten über den anstehenden Tausch.
Auf "Heute"-Anfrage bestätigt seine Sprecherin: "Ja, es ist richtig. Da der Vertrag des alten Fahrzeugs abgelaufen war, mussten wir einen neuen Wagen leasen. Dieser wurde nun geliefert."
Marterbauer nützt die graphit-graue Limousine bei Terminen, die fußläufig nicht zu erreichen sind. Der Minister, der in Sparzeiten Budgetdisziplin zum obersten Ziel erklärt hat, ist beim Dienstwagen sparsam. Der Hybrid-Superb (204 PS) hat nicht einmal Ledersitze, die Metallic-Lackierung ist Standard. Bei der Auswahl der Sonderausstattungslinien hat sich der Minister für die günstigste "Selection"-Variante entschieden, die deutlich preiswerter ist, als die "Sportline" bzw. die Luxus-Ausführung "Laurin & Klement".
Die Leasingrate ist mit monatlich rund 900 Euro halb so teuer wie jene des Vorgänger-BMW. Sie bleibt für die kommenden drei Jahre fix auf diesem Niveau "eingefroren". Inkludierte Laufleistung: 40.000 statt 60.000 Kilometer – kein Problem für den passionierten Fußgänger.