"Hohe Nachfrage"

Größtes Bordell in Österreich überrascht jetzt alle

Wegen der hohen Nachfrage weiblicher Gäste sucht der Saraya-Club jetzt gezielt nach männlichen Sexworkern. Erste Bewerbungen sind bereits eingegangen.
André Wilding
23.09.2026, 05:20
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Der Saraya-Club in Wien-Liesing (Anm. früher "Funpalast") versteht sich als moderner und offener Sexclub, in dem erwachsene Gäste unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft willkommen sind. Das Bordell zählt zu den größten Sexclubs Österreichs und war der erste Sexclub des Landes, der sein Angebot für Gäste unabhängig vom Geschlecht geöffnet hat.

"Wir wollen mit der Zeit gehen"

"Wir wollen mit der Zeit gehen. Bei uns sollen sich erwachsene Menschen willkommen fühlen – egal ob Männer, Frauen, Paare oder Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Herkunft", erklärt "Saraya-Club"-Chefin Sarah Omari gegenüber "Heute".

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auf rund 7.000 m² werden unter anderem Bio- und finnische Sauna, Tepidarium, Indoor-Pool, Fitnessbereich, Garten, Erotikkino, zwei Bars, Show- und Partybereich, Buffet, VIP-Lounge und knapp 30 private Zimmer geboten. "Unser Ziel ist ein Ort, an dem man entspannen und – wenn man möchte – seine Sexualität in einem professionellen, diskreten und geschützten Rahmen ausleben kann", so Omari.

Hohe Nachfrage von Frauen

Aufgrund des Interesses weiblicher Gäste sucht der Saraya-Club nun gezielt nach selbstständigen männlichen Sexworkern. Langfristig möchte der Club mehrere Männer anbieten können.

"Wir bekommen von Frauen immer wieder Anfragen nach männlichen Sexworkern. Deshalb möchten wir dieses Angebot professionell aufbauen. Die ersten Bewerbungen sind bereits eingegangen und die Auswahl läuft. Wir möchten aber mehrere passende Männer finden und freuen uns weiterhin über Interessenten", sagt die ehemalige Polizistin zu "Heute".

Wie funktioniert die Tätigkeit?

Männliche Sexworker müssen ebenso wie weibliche Sexworker die entsprechenden gesetzlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen für ihre Tätigkeit erfüllen. Dazu gehören die notwendigen Dokumente sowie die vorgeschriebenen regelmäßigen gesundheitlichen Untersuchungen. Da die Männer selbstständig tätig sind, entscheiden sie grundsätzlich selbst über die Gestaltung ihrer Tätigkeit.

"Der Sexworker entscheidet selbst, wann und wie oft er arbeiten möchte, welche Dienstleistungen er anbietet, welche Kundinnen er annimmt und welche Preise er verlangt. Wir stellen dafür einen professionellen und diskreten Rahmen in unserem Haus zur Verfügung", stellt Sarah Omari klar.

Interessenten können sich per WhatsApp, per E-Mail oder persönlich im Saraya-Club melden. Bei gegenseitigem Interesse wird anschließend ein persönliches Kennenlerngespräch vereinbart.

"Gutes Aussehen alleine reicht nicht"

Bei der Auswahl möchte Omari besonders sorgfältig vorgehen. Attraktivität und ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild seien in diesem Beruf durchaus wichtig – entscheidend sei jedoch das Gesamtpaket.

"Natürlich spielt Attraktivität eine Rolle. Aber ein attraktiver Mann ist deshalb noch lange kein guter Sexworker. Wir achten sehr genau auf die Persönlichkeit. Er muss ausgeglichen, diskret, professionell und vor allem sehr respektvoll gegenüber Frauen sein", so Omari. Besonders wichtig sei, dass sich die Kundinnen ernst genommen und wohlfühlen.

"Wir suchen jemanden, der zuhören kann, auf die individuellen Wünsche einer Frau eingeht und gleichzeitig ihre Grenzen respektiert. Eine Dame soll sich bei ihm nicht nur körperlich angezogen fühlen, sondern vor allem respektiert, ernst genommen und gut aufgehoben. Deshalb sind wir bei der Selektion sehr genau und vorsichtig", stellt die "Saraya-Club"-Chefin klar.

Warum überhaupt männliche Sexworker?

Für Sarah Omari ist die Entscheidung vor allem eine Frage von Gleichberechtigung und sexueller Selbstbestimmung: "Frauen haben genauso sexuelle Bedürfnisse, Wünsche und Fantasien wie Männer. Deshalb finde ich, dass sie auch dieselbe Möglichkeit haben sollten, diese selbstbestimmt auszuleben, wenn ihnen danach ist." Nicht jede Frau suche eine Beziehung oder wolle Zeit in Dating und Kennenlernen investieren.

Die ersten Bewerbungen für männliche Sexworker sind bereits eingelangt.
privat / zVg

"Es gibt Frauen, die aufgrund ihres Alltags, ihres Berufs oder anderer Verpflichtungen schlicht keine Zeit oder kein Interesse an einer Beziehung oder langem Dating haben. Trotzdem können sie sexuelle Bedürfnisse und Wünsche haben. Warum sollte eine Frau nicht selbst entscheiden können, diese in einem professionellen und diskreten Rahmen auszuleben – ganz ohne Bindung oder weitere Verpflichtungen?", sagt Omari.

"Klare Abläufe"

Für manche Frauen könne auch der professionelle Rahmen ein wichtiger Faktor sein. "Beim privaten Treffen mit einem Menschen, den man vielleicht erst über eine Dating-App kennengelernt hat, kennt man sein Gegenüber zunächst kaum. Bei uns befindet sich die Frau dagegen in einem etablierten Haus mit Personal, Diskretion und klaren Abläufen", erklärt sie weiter.

Der Sexworker arbeite professionell und müsse die entsprechenden gesundheitlichen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllen. "Das kann für manche Frauen ein angenehmerer und geschützterer Rahmen sein." Gleichzeitig könne ein Besuch ganz unterschiedliche Gründe haben.

"Andere Frauen sind vielleicht einfach neugierig und möchten etwas Neues ausprobieren. Wieder andere kommen gemeinsam mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin und haben ein offenes Mindset. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe. Niemand ist zu irgendetwas verpflichtet – wir schaffen lediglich eine zusätzliche Möglichkeit für diejenigen, die sie nutzen möchten", sagt Sarah Omari gegenüber "Heute".

SARAYA-CLUB (Funpalast)

Homepage: saraya-club.at

Instagram: Saraya Club

$arah Omari: sarahh.omarii

WhatsApp Nr.: +43 681 84307632

Auch Wellness und Entspannung sollen Teil des Konzepts bleiben: "Eine Frau kann genauso zu uns kommen, unsere Wellnessanlage genießen, etwas essen, entspannen und einen schönen Abend verbringen. Ob sie darüber hinaus überhaupt eine sexuelle Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte, entscheidet ausschließlich sie selbst."

Für die ehemalige Polizistin aus Wien ist die Grundidee deshalb einfach: "Wenn es solche professionellen Angebote schon seit Jahrzehnten für Männer gibt – warum sollten Frauen diese Möglichkeit nicht genauso haben?"

Der Saraya-Club sucht jetzt Gentlemen
Instagram / Screenshot

Zahlreiche Bewerbungen

Die Suche ist bereits angelaufen. Nach Angaben des Clubs sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen und die ersten Auswahlgespräche laufen. Dennoch ist die Suche ausdrücklich nicht abgeschlossen.

"Wir freuen uns über die Bewerbungen, die wir bereits bekommen haben. Die Selektion läuft derzeit und wir lernen unterschiedliche Interessenten kennen. Wir möchten uns aber bewusst Zeit nehmen und nicht einfach den Erstbesten auswählen", so Omari. Langfristig möchte der Saraya-Club mehrere selbstständige männliche Sexworker gewinnen.

"Frauen haben genauso unterschiedliche Geschmäcker und Wünsche wie Männer. Deshalb möchten wir langfristig auch mehrere unterschiedliche Männer anbieten können. Qualität geht für uns dabei aber vor Geschwindigkeit", erklärt die Chefin des "Saraya-Club". Weitere Bewerbungen sind jedenfalls ausdrücklich erwünscht.

"Interessierte Männer können sich jederzeit bei uns melden – per WhatsApp, per E-Mail oder persönlich im Saraya-Club. Wenn es grundsätzlich passt, vereinbaren wir ein persönliches Gespräch und lernen uns gegenseitig kennen", erklärt Sarah Omari.

wil,Akt. 23.09.2026, 05:27, 23.09.2026, 05:20