Schirm-Schlamassel

Machst du DAS, leidet dein Schirm bei jedem Regenwetter

Schirm aufspannen, trocknen lassen, fertig? Was völlig logisch klingt, kann die Lebensdauer deines Regenschirms verkürzen.
Heute Life
24.09.2026, 18:17
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Draußen schüttet es, der Schirm tropft und zu Hause will man eigentlich nur noch raus aus den nassen Sachen. Also Regenschirm aufspannen, ins Vorzimmer stellen und trocknen lassen. Klingt vernünftig – doch genau dieser alltägliche Handgriff kann dem Schirm auf Dauer schaden.

Diesen Fehler machen viele nach dem Regen

Ob im Büro, Café oder zu Hause: Nach einem Regenguss stehen nasse Schirme häufig vollständig aufgespannt herum. Dahinter steckt eine nachvollziehbare Idee. Je größer die ausgebreitete Fläche, desto schneller müsste schließlich das Wasser verschwinden.

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Das Problem: In vollständig geöffnetem Zustand steht der Bezug unter Spannung. Bleibt der Schirm über längere Zeit so stehen, kann das Material unnötig belastet werden. Das Gewebe kann mit der Zeit an Spannung verlieren, während auch die Konstruktion dauerhaft beansprucht wird. Statt den Schirm nach jedem Regenguss bis zum Anschlag aufzuspannen, gibt es deshalb eine schonendere Variante.

Halb geöffnet trocknen lassen

Die einfache Empfehlung lautet: Den nassen Schirm nach Möglichkeit nur teilweise beziehungsweise etwa halb geöffnet aufstellen. In dieser Position kommt weiterhin genügend Luft an den feuchten Stoff. Gleichzeitig wird der Bezug nicht so stark gespannt wie bei einem komplett geöffneten Schirm. Das Wasser kann trocknen, während das Material weniger belastet wird.

Der Trick eignet sich sowohl für viele Taschenschirme als auch für klassische Stockschirme – vorausgesetzt, das jeweilige Modell lässt sich überhaupt sicher in dieser Position abstellen.

Komplett zusammenfalten ist auch keine Lösung

Wer jetzt glaubt, der Schirm müsse nach dem Regen einfach sofort geschlossen und zusammengerollt werden, macht allerdings den nächsten Fehler: Wird feuchter Stoff eng zusammengelegt und anschließend noch mit dem Verschlussband fixiert, kann die Nässe nur schlecht entweichen. Bleibt der Schirm längere Zeit in diesem Zustand, können unangenehme Gerüche oder Stockflecken entstehen. Im ungünstigen Fall können sich außerdem Schimmel am Gewebe und Rost an metallischen Teilen bilden.

Bei Automatik-Schirmen gilt eine Ausnahme

Nicht jeder Regenschirm lässt sich problemlos halb öffnen. Vor allem Modelle mit automatischem Mechanismus springen häufig entweder vollständig auf oder lassen sich nur geschlossen abstellen.

In diesem Fall kann der Schirm geschlossen trocknen – allerdings möglichst locker. Das Verschlussband sollte nicht um den nassen Bezug gezogen werden. So liegen die Stoffbahnen nicht eng zusammen und die Feuchtigkeit kann besser entweichen. Auch hier gilt: Erst wenn der Bezug vollständig trocken ist, sollte der Schirm ordentlich zusammengerollt und verstaut werden.

red,24.09.2026, 18:17
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