Schlaf trotz Soundcheck

Mit diesen 4 Tricks schläfst du auf Festivals immer gut

Zwischen Bass, Campingstühlen und Zelthitze wird Schlaf schnell zur Herausforderung. Mit der richtigen Vorbereitung klappt es aber deutlich besser.
Heute Life
22.05.2026, 10:46
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Tagsüber eskaliert die Stimmung vor den Bühnen, nachts beginnt auf vielen Festivals allerdings der wahre Überlebenskampf: schnarchende Nachbarn, dröhnende Bluetooth-Boxen, stickige Zelte und die Morgensonne, die schon um sechs Uhr erbarmungslos ins Gesicht knallt. Wer auf Festivals schlafen will, braucht deshalb oft fast genauso viel Vorbereitung wie für die eigentliche Party. Mit den richtigen Tricks lässt sich zwischen Dosenbier, Bass und Camping-Chaos aber trotzdem überraschend gut schlafen.

1. Ohrstöpsel

Festival-Profis wissen: Gute Ohrstöpsel gehören mindestens genauso wichtig ins Gepäck wie Sonnencreme oder Powerbank. Vor allem nachts helfen sie dabei, laute Musik, Gespräche oder schnarchende Zeltnachbarn auszublenden. Besonders beliebt sind Modelle aus Wachs oder weichem Silikon, die sich dem Gehörgang anpassen und dadurch besser sitzen.

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Wer besonders geräuschempfindlich ist, setzt oft sogar auf spezielle schalldichte Ohrstöpsel. Viele erfahrene Festivalgänger nehmen mittlerweile sogar zwei verschiedene Varianten mit: ein Paar für die Konzerte und ein anderes nur zum Schlafen.

2. Schlafmasken

Während nachts die Musik stört, wird morgens meist die Sonne zum Problem. Denn viele Zelte heizen sich schon früh extrem auf und lassen gleichzeitig viel Licht durch. Besonders praktisch sind deshalb sogenannte Verdunkelungszelte. Sie blockieren Sonnenstrahlen deutlich besser und bleiben innen oft länger kühl.

Wer kein spezielles Zelt kaufen möchte, kann mit einer Schlafmaske nachhelfen. Gerade dunkle Stoffmasken helfen vielen dabei, morgens deutlich länger schlafen zu können.

3. Isomatte

Viele setzen beim Festival nur auf eine Luftmatratze. Dabei unterschätzen viele die Funktion einer Isomatte komplett. Denn sie dient nicht nur als Unterlage, sondern isoliert zusätzlich gegen Bodenkälte und gleicht kleine Unebenheiten aus. Gerade steinige oder unebene Campingplätze werden dadurch deutlich angenehmer. Am besten funktioniert oft die Kombination aus Luftmatratze und Isomatte darunter.

4. "Greencamping"

Immer mehr Festivals bieten mittlerweile spezielle "Greencamping"-Bereiche an. Dort gelten oft strengere Regeln für Müll, Lautstärke und Nachtruhe. Viele verbinden damit zunächst langweilige Stimmung oder "spießiges Camping". Tatsächlich berichten jedoch viele Besucher vom Gegenteil: tagsüber Festival-Atmosphäre, nachts deutlich mehr Ruhe.

Vor allem Menschen, die mehrere Tage durchhalten wollen, entscheiden sich deshalb bewusst für diese ruhigeren Campingzonen.

Kleine Sachen verbessern den Schlaf enorm

Wer auf Festivals schlafen möchte, sollte versuchen, möglichst viele Störfaktoren zu reduzieren. Gemütliches Gewand, ein kleines Kissen oder eine zusätzliche Decke können dabei überraschend viel ausmachen.

Auch der letzte Gang zum Dixiklo vor dem Schlafengehen lohnt sich. Denn nichts ist schlimmer, als nachts halb verschlafen quer durchs Festivalcamp laufen zu müssen. Hilfreich können außerdem Wärmflaschen oder Kirschkernkissen sein, besonders bei kalten Nächten. Auf den meisten Festivals gelten sie nicht als verbotene Gegenstände.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.05.2026, 10:46
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