"Wird mehr Entlassungen geben"

ORF versinkt im Chaos! Nun droht totale Schlammschlacht

Es geht um Geld, Macht und unglaubliche Intrigen: Wie hochrangige Küniglberg-Insider "Heute" anvertrauen, wackeln nun weitere ORF-Granden gehörig.
Newsdesk Heute
10.03.2026, 13:25
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Gut möglich, dass das Set der ORF-Serie "Biester" demnächst direkt auf den Küniglberg verlegt wird. Wie "Heute" am Dienstag von mehreren hochrangigen ORF-Insidern erfährt, versinkt der öffentlich-rechtliche Sender nach dem Weißmann-Rücktritt in höchster Not im totalen Chaos.

"Werden noch einige Köpfe rollen"

"Es werden in den nächsten Tagen noch einige Köpfe rollen", heißt es vielsagend. Es geht um alte Machtpfründe, viel Geld (in Form von Abfertigungen und luxuriösen Pensionsverträgen) und pure Rache.

Wie von "Heute" berichtet, geht nun auch der Anwalt von Roland Weißmann in die Offensive. "Roland Weißmann ist gerade nicht freiwillig zurückgetreten, sondern hat seinen Rücktritt aus wichtigem Grund, der ihn vertraglich zum Rücktritt berechtigt, erklärt", stellte sein Rechtsbeistand Oliver Scherbaum klar.

Weißmann sei überzeugt davon "kein Fehlverhalten gesetzt" zu haben. Die neuerliche Aussendung sei durch einen Auftritt des SPÖ-Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer in der ZiB 2 notwendig geworden.

Im Stiftungsrat gelangt man nach einem Tag Schockstarre zusehends auch zur Auffassung, dass auch Lederer nach inferiorem Krisenmanagement nicht mehr tragbar sei. Hintergrund: Die Vorwürfe gegen Weißmann seien bereits am Mittwoch, 4.3. an ihn herangetragen worden. Sechs Tage lang habe er dann die 34 anderen Stiftungsräte darüber nicht in Kenntnis gesetzt. "Formell hat er auch eine Entlassung Weißmanns verwirkt, diese kann nur sofort ausgesprochen werden", heißt es.

Wirbel um Pensionsvertrag

Und zu allem Überdruss dürfte nun auch ein mutmaßlich rechtswidriger Pensionsvertrag eines langjährigen Küniglberg-Mitarbeiters, den Weißmann – so "Heute"-Kenntnisstand – revidieren wollte, sogar zu einer Anzeige führen.

Waren die schweren Anschuldigungen gegen ORF-Chef Weißmann (wohlgemerkt sollen sich die Ereignisse bereits 2022 zugetragen haben!) am Ende nur die Retourkutsche für sein Veto gegen diesen Kontrakt?

Ins Visier könnte auch jene langjährige Führungskraft geraten, die das Dokument kurz vor dem Ausscheiden unterfertigt hatte.

"Im ORF wird kein Stein auf dem anderen bleiben"

FPÖ-Stiftungsrat Peter Westenthaler kündigte auf Facebook ebenso bereits kryptisch an: "Dieser Feldkampf wird noch einige Führungspersonen in Form von Rücktritten und Gerichtsverfahren mit voller Wucht treffen. Das betrifft das Management gleich wie den roten Vorsitzenden des Stiftungsrates Lederer!" Der Freiheitliche Küniglberg-Rambo kündigt an: "Im ORF wird kein Stein auf dem anderen bleiben!"

Wie auch immer: Für Donnerstagvormittag ist bereits eine Sitzung des Stiftungsrats anberaumt, bei der sämtliche Akten auf den Tisch gelegt werden sollen – und Sender-Legende Ingrid Thurnher mit der vorübergehenden Leitung des ORF betraut werden dürfte. Fakt ist jedenfalls: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Österreich versinkt im Chaos und steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte ...

Es gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.03.2026, 13:51, 10.03.2026, 13:25
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