Nachmittags-Nickerchen

Siesta geplant? Diesen Fehler solltest du vermeiden

Wenn die Hitze drückt und die Energie schwindet, wächst die Sehnsucht nach einem Schläfchen. Doch nicht jeder Mittagsschlaf macht fit.
Heute Life
17.06.2026, 11:25
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Gerade an heißen Sommertagen scheint der Körper am Nachmittag plötzlich auf Sparflamme zu schalten. Die Konzentration sinkt, die Augen werden schwer und der Griff zur Kaffeetasse wirkt verlockend. Viele setzen stattdessen auf ein kurzes Nickerchen. Doch ausgerechnet die Dauer entscheidet darüber, ob man danach fit oder völlig gerädert aufwacht.

Warum ein kurzer Schlaf so gut tut

In Ländern wie Spanien gehört die Siesta seit Generationen zur Kultur. Auch internationale Unternehmen entdecken immer häufiger die Vorteile kurzer Erholungspausen am Tag. Denn Studien zeigen, dass ein kurzes Nickerchen positive Auswirkungen auf Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Stimmung und Energie haben kann. Manche Untersuchungen bringen regelmäßige Nachmittagsschläfchen sogar mit gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung.

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Der Grund dafür ist simpel: Während des kurzen Schlafs kann sich das Gehirn erholen, ohne vollständig in die tieferen Schlafphasen abzutauchen.

Was ist der ideale Zeitpunkt für die Mini-Auszeit?

Wer das Maximum aus seinem Nickerchen herausholen möchte, sollte auf das richtige Timing achten. Schlafmediziner empfehlen die Zeit zwischen 13 und 14 Uhr. In dieser Phase befindet sich unser Körper ohnehin in einem natürlichen Leistungstief. Das Einschlafen fällt dadurch leichter und der kurze Schlaf wirkt besonders erholsam.

Ebenso wichtig ist die Umgebung. Ein ruhiger Ort, wenig Licht und möglichst angenehme Temperaturen helfen dem Körper dabei, schneller in den Entspannungsmodus zu wechseln.

Der größte Fehler: Zu lange schlafen

Genau hier scheitern viele. Aus einem geplanten 15-Minuten-Nickerchen werden plötzlich 40 oder sogar 60 Minuten. Was zunächst erholsam klingt, hat oft den gegenteiligen Effekt. Denn sobald der Körper in die Tiefschlafphase eintaucht, wird das Aufwachen deutlich schwieriger. Statt erfrischt fühlt man sich benommen, orientierungslos und oft sogar müder als zuvor.

Schlafexperten sprechen dabei von sogenannter Schlaftrunkenheit. Das Gehirn befindet sich eigentlich noch im Schlafmodus und wird zu früh aus einer tiefen Erholungsphase gerissen. Die Folge: Man fühlt sich wie gerädert, wird erst gegen Abend wieder richtig wach und hat später häufig sogar Probleme beim Einschlafen.

Wie lange sollte mein Nickerchen gehen?

Deshalb gilt beim "Power Napping" eine einfache Faustregel: maximal 20 Minuten schlafen. In dieser Zeit durchläuft der Körper lediglich die leichten Schlafphasen, die für den gewünschten Frischekick sorgen. Wer länger schlafen möchte, sollte gleich einen kompletten Schlafzyklus von etwa 90 Minuten einplanen.

So wirst du danach wieder fit

Nach dem Aufwachen braucht der Kreislauf meist ein paar Minuten, um wieder auf Touren zu kommen. Ein kurzer Spaziergang, etwas Tageslicht oder kaltes Wasser im Gesicht helfen dabei, schneller wach zu werden. Auch ein Glas Wasser oder ein erfrischendes Getränk kann den Frische-Effekt zusätzlich unterstützen.

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