Sobald die Temperaturen steigen, beginnt für viele Menschen wieder dieselbe Sorge: Zecken. Die kleinen Spinnentiere lauern längst nicht mehr nur tief im Wald, sondern auch im eigenen Garten, auf Spielplätzen oder in Parks. Mit einem simplen Trick lässt sich überraschend einfach herausfinden, ob sich Zecken im eigenen Zuhause verstecken.
Wer wissen möchte, ob sich im eigenen Garten Zecken befinden, braucht dafür keine spezielle Ausrüstung. Ein einfaches weißes Tuch reicht oft schon aus.
Der Vorteil des weißen Stoffes: Die dunklen Tiere lassen sich darauf deutlich leichter erkennen.
Viele Menschen sind unsicher, wie Zecken eigentlich aussehen. Tatsächlich sind die Tiere oft winzig klein und mit bloßem Auge nicht immer sofort zu erkennen. Zecken gehören zu den Spinnentieren und besitzen deshalb acht Beine. Häufig sind sie braun gefärbt, es gibt allerdings auch graue, schwarze oder recht helle Varianten.
Außerdem strecken Zecken ihre vorderen Beine oft suchend aus. Darüber "riechen" sie nämlich ihre Umgebung und mögliche Wirte. Da Zecken meist nur wenige Millimeter groß sind, kann bei der Suche auch eine Lupe hilfreich sein.
Grundsätzlich lässt sich der Zecken-Check fast jederzeit durchführen. Aktiv werden die Tiere allerdings oft erst dann, wenn es mehrere Tage hintereinander mindestens sieben Grad warm war. Die klassische Zeckensaison beginnt deshalb oft schon im Februar und reicht bis in den Herbst hinein. Durch die zunehmend milden Winter bleiben Zecken mittlerweile allerdings oft deutlich länger aktiv.
Komplett verhindern lassen sich Zecken im Garten zwar kaum. Mit einigen Maßnahmen lässt sich das Risiko allerdings reduzieren. Experten empfehlen, Gras regelmäßig zu mähen, altes Laub zu entfernen und stark verwilderte Bereiche möglichst klein zu halten. Gleichzeitig sollte der Garten aber nicht komplett "steril" werden.