Montag, 02. November 2026
Die Rauchmelder von X-Sense sollen im Brandfall mehr als nur einen Alarmton liefern, sondern beschreiben, was wo nicht in Ordnung ist. Das Modell XS0B-MR31 nennt per Sprachansage den betroffenen Raum und kann zwischen bis zu 17 voreingestellten Standorten unterscheiden. Über eine App lassen sich unter anderem Tests durchführen und Warnmeldungen aufs Smartphone schicken. Der XP0A-MR31 kombiniert Rauch- und Kohlenmonoxidwarnung in einem Gerät. Auch er gibt Sprachalarme aus und kann über die App überwacht werden.
A1 erweitert sein KI-Angebot für Unternehmen und nimmt das Enterprise-AI-Betriebssystem des Anbieters Wonderful ins Portfolio auf. Die Plattform soll sogenannte AI Agents über Abteilungen, Programme und Geschäftsprozesse hinweg steuern und damit auch komplexere Aufgaben automatisieren. Unternehmen können etwa Abläufe im Kundenservice, Personalbereich oder in der Verwaltung effizienter gestalten. Je nach Schutzbedarf sollen unterschiedliche KI-Modelle und Betriebsumgebungen zum Einsatz kommen – auch in souveränen europäischen Umgebungen für besonders sensible Daten. Wonderful wurde 2025 gegründet und ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 35 Märkten aktiv.
Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Aufgaben in Film, Musik, Design und Softwareentwicklung. Das verändert laut dem SAE Institute Wien vor allem die Einstiegsjobs: Recherche, erste Entwürfe, Rohschnitte und einfache Code-Arbeiten lassen sich zunehmend automatisieren. Umso wichtiger werden menschliche Fähigkeiten wie Dramaturgie, Stilgefühl, eigene Ideen und die Beurteilung von Qualität. Auch der kritische Umgang mit KI, Prompting sowie Kenntnisse zu Urheberrecht und Medienethik gewinnen an Bedeutung. KI-Kompetenz werde zum festen Bestandteil der Ausbildung, das kreative Handwerk bleibe aber entscheidend, betont Karsten Schwardt, Campus Manager des SAE Institute Wien.
Dienstag, 03. November 2026
Ständige Cookie-Abfragen führen laut WU-Forscher Soheil Human häufig zu "Consent Fatigue": Nutzer klicken Einwilligungen nur noch routinemäßig weg, statt bewusst zu entscheiden. Human fordert, Datenschutz direkt in die digitale Infrastruktur einzubauen. Sein Vorschlag heißt Advanced Digital Protection Control (ADPC): Damit könnten Nutzer ihre Datenschutz-Einstellungen zentral über Browser, Betriebssysteme oder Apps verwalten, statt auf jeder Website entscheiden zu müssen. Online-Dienste sollen diese Vorgaben berücksichtigen. Im Zuge des EU-Vorhabens Digital Omnibus steht die Zukunft der Cookie-Banner zur Debatte.
KI verändert die Anforderungen im Berufsleben: Laut ARS Akademie rückt bei Weiterbildungen die praktische Anwendung von künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Unternehmen suchen konkrete Fähigkeiten statt bloßer Ausbildungsabschlüsse. Gefragt sind auch kurze Zertifikatslehrgänge, kritisches Denken und der sichere Umgang mit KI-generierten Infos. Führungskräfte müssen digitale Wertschöpfung mit einer motivierenden Mitarbeiterführung verbinden. Trotz digitaler Lernangebote bleiben Präsenzschulungen besonders beliebt, weil der persönliche Austausch und das Lernen in Gruppen neue Perspektiven eröffnen.
Qobuz, die unabhängige Plattform für High-Quality Musikstreaming und -downloads, führt ab sofort eine Kennzeichnung für KI-generierte Inhalte ein. Angesichts der zunehmenden Verbreitung künstlicher Intelligenz in der Musikindustrie macht Qobuz entsprechende KI-Inhalte direkt in seiner App kenntlich und sorgt damit für noch mehr Transparenz. Der sogenannte "AI-Tag", der ab sofort in der Qobuz App zu sehen ist, weist die Nutzer darauf hin, wenn ein Musiktitel KI-generiert ist.
Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.