Einmal kurz umdrehen, kräftig schütteln und schon rieseln die lästigen Brösel aus dem Toaster. Klingt praktisch – und dürfte in vielen Küchen genauso gemacht werden. Doch ausgerechnet diese schnelle Putzaktion kann dem Gerät mehr schaden als nutzen.
Durch das Umdrehen und kräftige Schütteln können Brösel im Inneren des Geräts verteilen und zwischen empfindliche Heizdrähte gelangen. Dadurch können Bauteile beschädigt werden. Im schlimmsten Fall kann es beim späteren Gebrauch zu einem Kurzschluss kommen. Bevor du deinen Toaster reinigst, gilt deshalb grundsätzlich: Stecker ziehen und das Gerät vollständig auskühlen lassen.
Auch wenn sich ein eingebranntes Stück Brot hartnäckig festgesetzt hat, solltest du niemals mit Messer, Gabel oder anderen spitzen Gegenständen im Inneren herumstochern. Dabei können nicht nur empfindliche Bauteile Schaden nehmen – bei einem noch angeschlossenen Gerät besteht zudem Stromschlaggefahr.
Die einfachste Lösung ist bei vielen Geräten bereits eingebaut: An der Unterseite befindet sich meist eine herausziehbare Krümelschublade. Diese regelmäßig zu leeren, erspart größere Putzaktionen. Zieh sie heraus, entferne die Brösel und wische sie bei Bedarf sauber. Wichtig: Bevor sie zurück in den Toaster kommt, sollte sie vollständig trocken sein.
Sind im Inneren noch angebrannte Reste zu sehen, kannst du vorsichtig mit einem weichen Backpinsel nachhelfen. Damit lassen sich Krümel lösen, ohne direkt an den empfindlichen Heizdrähten herumzukratzen. Wasser und Reinigungsmittel haben im Inneren des Toasters hingegen nichts verloren.
Die Außenseite kannst du mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Bei Fettflecken hilft etwas Spülmittel. Und damit bleibt künftig nur noch eines zu schütteln: der Kopf darüber, warum du deinen Toaster früher immer auf den Kopf gestellt hast.