Die Pasta kocht, die Suppe köchelt und der Duft des Abendessens zieht durch die Küche. Schnell noch umrühren, etwas nachwürzen oder einen Blick in den Topf werfen – also muss der Deckel kurz herunter. Doch dann stellt sich jedes Mal dieselbe Frage: Wohin mit ihm?
Wer regelmäßig kocht, hat es schon unzählige Male erlebt: Kaum wird der Deckel angehoben, tropft heißes Wasser auf die Arbeitsplatte oder den Herd. Gleichzeitig sucht man nach einer freien Stelle, um ihn kurzfristig abzulegen. Vor allem in kleineren Küchen kann das schnell lästig werden. Zusätzlich landen oft Kochspritzer und Kondenswasser auf Oberflächen, die anschließend wieder gereinigt werden müssen.
Tatsächlich lässt sich der Deckel bei vielen Töpfen direkt am Kochgeschirr zwischenparken: Dafür wird der Deckel zunächst abgenommen und leicht gedreht gehalten, sodass das heiße Kondenswasser zurück in den Topf tropfen kann. Sobald die Tropfen abgelaufen sind, wird der Deckel umgedreht.
Nun kann er vorsichtig zwischen Topfrand und Henkel eingeklemmt werden. Bei vielen Modellen hält er dadurch von selbst und bleibt griffbereit, ohne auf Herd oder Arbeitsplatte abgelegt werden zu müssen.
Der größte Vorteil liegt auf der Hand: Der Deckel bleibt direkt dort, wo er gebraucht wird. Weder blockiert er wertvollen Platz neben dem Herd noch hinterlässt er Wasserflecken auf der Arbeitsfläche. Auch das Risiko, versehentlich gegen den heißen Deckel zu stoßen, wird reduziert.
Allerdings funktioniert die Methode nicht mit jedem Kochgeschirr: Voraussetzung ist, dass rund um den Topf ausreichend Platz vorhanden ist. Zudem eignen sich vor allem Deckel mit flacherem Rand. Modelle mit besonders hohen oder breiten Kanten lassen sich häufig nicht sicher zwischen Henkel und Topfrand einklemmen. Wer jedoch den passenden Topf besitzt, kann sich künftig eine zusätzliche Deckelablage sparen.