Im Doppelbudget 2027/28

Mehr Geld für Bundespräsident Van der Bellen

Die Präsidentschaftkanzlei erhält ab 2027 mehr Geld. Das sieht das Doppelbudget der Regierung vor. Der Grund sind steigende Personalkosten.
Heute Politik
29.06.2026, 15:03
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Österreich muss sparen. Das hat uns die Regierung bei der Präsentation des Doppelbudgets für 2027 und 2028 erklärt. Doch das gilt offenbar nicht für alle Bereiche.

Budgetausschuss diskutiert Hofburg-Budget

Das hat sich im heutigen Budgetausschuss des Nationalrats gezeigt. Denn laut einer Analyse des parlamentarischen Budgetdienstes sind für die Präsidentschaftskanzlei sogar mehr Mittel vorgesehen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Präsidentschaftskanzlei kostet 12,3 Millionen Euro pro Jahr

Konkret geht es um jeweils rund 12,3 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen. Gegenüber dem Bundesvoranschlag 2026 bedeutet dies für 2027 laut der Analyse einen Anstieg von 0,12 Millionen oder 0,9 Prozent.

Insgesamt machen die Ausgaben für die Präsidentschaftskanzlei rund 0,01 Prozent der Gesamtauszahlungen 2027 aus. Für das Jahr 2028 bleiben die Auszahlungen auf gleichem Niveau.

Steigende Personalkosten sind schuld

Der Anstieg der Auszahlungen im Jahr 2027 resultiert laut Budgetdienst hauptsächlich aus steigenden Personalkosten aufgrund gesetzlicher Gehaltsanpassungen. Als Projekte der Präsidentschaftskanzlei gelten die laufende Instandhaltung der Infrastruktur und Restaurierungen, die Stärkung der IT-Sicherheit sowie Sanierungsmaßnahmen.

Personalabbau geplant

Unverändert im Vergleich zum Vorjahr sieht der Personalplan 2027 für die Präsidentschaftskanzlei 93 Planstellen vor. Für das Jahr 2028 ist eine Reduktion um eine Planstelle vorgesehen und bis 2031 ein Rückgang auf 88 Planstellen geplant.

Rücklagen in Millionenhöhe

Ende 2024 verfügte die Präsidentschaftskanzlei über Rücklagen in der Höhe von 6,58 Millionen Euro. Da es 2025 zu keinen Entnahmen oder Zuführungen kam und auch keine Rücklagenentnahmen veranschlagt sind, verbleibt laut Budgetdienst dieser Betrag als Rücklagenrest.

{title && {title} } pol, {title && {title} } 29.06.2026, 15:03
Jetzt E-Paper lesen