Große Patientenbefragung

Wer im Spital war, bekommt jetzt Post von der Regierung

Viele Patienten, die kürzlich im Krankenhaus waren, erhalten jetzt Post. Hintergrund: Das Gesundheitsministerium will Verbesserungsbedarf ausloten.
Heute Politik
25.02.2026, 05:00
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Das österreichische Gesundheitssystem soll besser werden. Dabei mithelfen soll eine große Patientenbefragung.

Gesundheitsministerium fragt nach

Im Auftrag von Ministerium, Ländern und Sozialversicherung führt die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) die österreichweite Befragung durch.

Spitalspatienten im Fokus

Befragt werden Personen, die mindestens eine Nacht im Krankenhaus verbracht haben und danach im ambulanten Bereich oder bei Vertragsärzten weiterbehandelt wurden, um deren Erfahrungen zu erfassen.

Dieser Brief der Gesundheit Österreich GmbH flattert derzeit vielen Österreichern ins Haus, die kürzlich in Spitalsbehandlung gewesen sind.
zVg

Erfahrungen über alle Versorgungsbereiche hinweg

Besonders genau will man sich ansehen, wie die Schnittstellen zwischen ambulantem Bereich und Spital funktionieren.

Frage nach Wartezeiten

Erhoben werden unter anderem Wartezeiten, die Qualität der Informationen für die Patienten, die Koordination zwischen den verschiedenen Playern und die Selbsteinschätzung der Behandlungsergebnisse.

Ziele

Identifiziert werden sollen zentrale Bereiche, in denen optimiert werden kann, etwa in der Primärversorgung.

Dritte Welle

Derartige große Patientenbefragungen gab es bisher in den Jahren 2015 und 2022. Sie sind im Bundes-Zielsteuerungsvertrag zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung verankert.

Ergebnisse Anfang 2027

Die vorläufigen Erkenntnisse sollen in die laufenden Reformarbeitsgruppen integriert werden. Die vollständigen Ergebnisse werden Anfang 2027 veröffentlicht.

Befragung online

Die Befragung wird unter patientenbefragung.goeg.at online durchgeführt. Der Zifferncode für die Teilnahme findet sich im GÖG-Schreiben. Zudem ist die Teilnahme auch über den angeführten QR-Code möglich.

Schnelle Sache

Für die Beantwortung sollte man sich 15 bis 20 Minuten Zeit nehmen. Bei Bedarf können Patienten den Fragebogen auch gemeinsam mit Angehörigen oder einer Vertrauensperson ausfüllen. Die Beantwortung ist freiwillig und anonym, versichert die GÖG.

{title && {title} } pol, {title && {title} } Akt. 25.02.2026, 10:15, 25.02.2026, 05:00
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