Plastiksäcke, Malerrolle & Co

Rücken eincremen? So klappt's auch ohne Akrobatik

Arme, Beine, Gesicht – kein Problem. Doch beim Rücken wird das Eincremen für viele zur echten Herausforderung. Welche Tricks dir dabei helfen können.
Heute Life
18.06.2026, 15:40
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Der Sommer ist da, die Sonnencreme griffbereit – und dann kommt die eine Stelle, an der viele scheitern: der Rücken. Während Arme, Beine und Gesicht schnell eingecremt sind, wird das Erreichen der eigenen Schulterblätter oft zur sportlichen Herausforderung. Nicht selten bleiben genau dort ungeschützte Stellen zurück, die sich später mit einem schmerzhaften Sonnenbrand bemerkbar machen.

Dabei muss niemand zum Verrenkungskünstler werden, um den Rücken zuverlässig vor UV-Strahlen zu schützen. Mit ein paar einfachen Tricks klappt das Eincremen auch ohne fremde Hilfe.

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Warum der Rücken oft vergessen wird

Gerade der Rücken gehört zu den Körperstellen, die besonders häufig Sonnenbrand abbekommen. Der Grund liegt auf der Hand: Man sieht ihn nicht und erreicht viele Bereiche nur schwer.

Das Problem dabei: Ungleichmäßig aufgetragene Sonnencreme schützt nicht zuverlässig. Bereits kleine Lücken können ausreichen, damit die Haut Schaden nimmt. Umso wichtiger ist es, auch die schwer erreichbaren Stellen gründlich einzucremen.

Der Plastiksackerl-Trick

Eine überraschend einfache Methode findet sich in fast jedem Haushalt. Dafür wird etwas Sonnencreme auf eine glatte Plastiktüte oder einen dünnen Plastikbeutel gegeben. Anschließend hält man die Enden mit beiden Händen fest und bewegt die Tüte ähnlich wie ein Handtuch über den Rücken. So verteilt sich die Sonnencreme relativ gleichmäßig auf großen Hautflächen.

Der Vorteil: Man erreicht deutlich mehr Stellen als mit den Händen allein – und spart sich akrobatische Verrenkungen vor dem Badezimmerspiegel.

Mit Bürste oder Gürtel nachhelfen

Wer keine Plastiktüte verwenden möchte, kann auch zu anderen Alltagsgegenständen greifen. Besonders praktisch ist die Rückseite einer Haarbürste. Dafür wird die Bürste mit einer dünnen Plastiktüte überzogen, auf die zuvor etwas Sonnencreme aufgetragen wurde. Anschließend lässt sich die Creme bequem über den Rücken verteilen.

Auch ein Gürtel kann als improvisierter Applikator dienen. Allerdings sollte es besser nicht das Lieblingsstück aus Leder sein, denn Sonnencreme kann Flecken hinterlassen.

Ungewöhnliche Lösung aus dem Baumarkt

Was zunächst kurios klingt, funktioniert tatsächlich: eine saubere Malerrolle. Wird etwas Sonnencreme auf die Rolle gegeben, lässt sie sich ähnlich wie Farbe über den Rücken verteilen. Der Nachteil dabei: Die Rolle nimmt einen Teil der Creme auf, wodurch mehr Produkt verbraucht wird als bei anderen Methoden.

Spezielle Eincreme-Hilfen

Wer regelmäßig allein unterwegs ist oder häufig baden geht, kann sich eine spezielle Rücken-Eincreme-Hilfe zulegen: Diese funktionieren ähnlich wie Bürsten mit langem Griff und wurden speziell dafür entwickelt, Sonnencreme gleichmäßig auf dem Rücken zu verteilen. Viele Modelle kosten nur wenige Euro und sind in Apotheken, Drogerien oder online erhältlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.06.2026, 15:40
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