Endlich Sommer, endlich Sonne – und dann das: Kaum hat man die ersten warmen Tage im Freien genossen, beginnt die Haut zu jucken. Kleine rote Flecken breiten sich auf Armen, Dekolleté oder Beinen aus, die Haut spannt und fühlt sich gereizt an. Was nach einem Sonnenbrand aussieht, ist oft etwas anderes: eine sogenannte Sonnenallergie.
Wenn von einer Sonnenallergie die Rede ist, steckt häufig die sogenannte polymorphe Lichtdermatose dahinter. Dabei reagiert die Haut verzögert auf intensive Sonneneinstrahlung. Typisch sind juckende Rötungen, kleine Knötchen oder Hautausschläge, die meist erst einige Stunden bis zwei Tage nach dem Sonnenbad auftreten. Besonders betroffen sind Körperstellen, die nach längerer Zeit erstmals wieder viel Sonne abbekommen – etwa Arme, Beine oder das Dekolleté.
Davon zu unterscheiden ist die sogenannte Mallorca-Akne: Sie äußert sich durch kleine Pickel, Pusteln und rote Knötchen. Auslöser ist hier oft das Zusammenspiel von UV-Strahlung, Hautfett und bestimmten Inhaltsstoffen fetthaltiger Sonnencremes.
Egal, ob klassische Sonnenallergie oder Mallorca-Akne: Das Wichtigste ist, die Haut nicht weiter zu reizen. Sobald die ersten Symptome auftreten, sollte direkte Sonne gemieden werden. Ein schattiger Platz ist jetzt die beste Medizin. Besonders zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Belastung am höchsten und kann die Beschwerden zusätzlich verschlimmern. Außerdem hilft es, die betroffenen Hautstellen mit leichter Kleidung vor weiterer Sonneneinstrahlung zu schützen.
Gereizte Haut freut sich vor allem über eines: Abkühlung. Diese vier Tipps können dabei helfen.
Wer bereits einmal unter einer Sonnenallergie gelitten hat, sollte die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Dabei gilt: Sonnenschutz ist Pflicht. Ein hoher Lichtschutzfaktor schützt nicht nur vor Sonnenbrand, sondern kann auch das Risiko für sonnenbedingte Hautreaktionen reduzieren.
Besonders Menschen mit heller Haut profitieren von Produkten mit Lichtschutzfaktor 50. Schließlich lohnt es sich, die intensive Mittagssonne möglichst zu meiden und Aufenthalte im Freien auf die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen.