Teure Gaudi

5.000 Euro Strafe! Diese Dinge sind auf der Wiesn tabu

Feiern, schunkeln, Maß trinken – aber Vorsicht! Einige Wiesn-Sünden können richtig teuer werden.
Heute Life
12.09.2026, 20:23
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Das Dirndl sitzt, die Lederhose auch – und die Vorfreude auf die erste Maß ist groß. Doch bevor es auf der Münchner Wiesn richtig losgeht, lohnt sich ein Blick auf die Regeln: Was für manche nach harmlosem Partyspaß klingt, kann auf dem Oktoberfest schnell Ärger bedeuten.

Große Taschen müssen draußen bleiben

Wer mit prall gefülltem Rucksack zur Wiesn kommt, könnte bereits am Eingang ausgebremst werden. Taschen und Rucksäcke dürfen grundsätzlich höchstens drei Liter Volumen haben und nicht größer als 20 x 15 x 10 Zentimeter sein. Kleine Hand- oder Bauchtaschen sind damit normalerweise kein Problem. Größeres Gepäck muss hingegen draußen bleiben beziehungsweise an einer Gepäckaufbewahrung abgegeben werden.

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Glasflaschen sind tabu

Auch beim Inhalt der Tasche wird genau hingeschaut: Glasflaschen dürfen nicht mit aufs Festgelände. Ebenso sind mitgebrachte alkoholische Getränke untersagt. Wer Wasser oder ein anderes alkoholfreies Getränk mitnehmen möchte, sollte deshalb auf eine erlaubte, bruchsichere Flasche setzen.

Beim Joint drohen bis zu 5.000 Euro

Besonders teuer kann ein anderer Verstoß werden: Cannabiskonsum ist auf dem Oktoberfest und im Alten Botanischen Garten verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Nach Angaben der Stadt München sind bei Verstößen bis zu 5.000 Euro möglich.

Beim Rauchen gelten ebenfalls Einschränkungen: In den Festzelten herrscht bereits seit Jahren Rauchverbot. Das betrifft auch E-Zigaretten und Vapes.

Auch DAS bleibt lieber zu Hause

Es gehört für manche Traditionalisten zur Lederhose wie das Dirndl zur Wiesn: das Trachtenmesser. Auf dem Oktoberfest hat es trotzdem nichts verloren. Waffen und Messer dürfen nicht mit auf das Festgelände genommen werden. Das gilt auch dann, wenn das Messer lediglich als traditioneller Bestandteil der Tracht getragen werden soll. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt es deshalb gleich zu Hause.

Für Kinder ist am Abend Schluss

Familien sind auf dem Oktoberfest ausdrücklich willkommen – für Kinder gelten allerdings eigene Regeln. Kinder unter sechs Jahren dürfen sich ab 20 Uhr nicht mehr in Bierzelten und gastronomischen Betrieben aufhalten, auch nicht gemeinsam mit ihren Eltern.

Für die Kinderwagerl gelten ebenfalls zeitliche Einschränkungen: Sie sind grundsätzlich nur bis 18 Uhr erlaubt. An Samstagen sowie am 3. Oktober dürfen Kinderwagen laut den offiziellen Wiesn-Regeln gar nicht mit auf das Festgelände.

Nachts wird die Wiesn zur Sperrzone

Auch die längste Wiesn-Nacht hat irgendwann ein Ende. Die meisten großen Festzelte schenken bis 22.30 Uhr aus und schließen um 23.30 Uhr. Einige Betriebe dürfen länger geöffnet bleiben. Ist der Festbetrieb vorbei, heißt es allerdings Abschied nehmen: Nachts dürfen sich Unbefugte nicht auf der Theresienwiese aufhalten.

Wildpinkeln kann ebenfalls teuer werden

Nach der einen oder anderen Maß wird der Weg zur Toilette dringend. Die nächste Hauswand oder Grünfläche sollte trotzdem keine Alternative sein. Wer rund um die Wiesn beim Wildpinkeln erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Abgesehen davon sorgt die Stadt auf dem Festgelände für zahlreiche kostenlose Toiletten.

red,12.09.2026, 20:23