Blumen, Candlelight-Dinner, Herzchen überall – der 14. Februar gehört traditionell der Liebe. Doch einen Tag davor feiern immer mehr Frauen etwas ganz anderes: ihre gemeinsame Freundschaft. Der sogenannte "Galentine’s Day" am 13. Februar ist längst mehr als ein Social-Media-Trend.
Der Begriff "Galentine’s Day" stammt aus der US-Serie "Parks and Recreation". In einer Folge lud die Figur Leslie Knope (verkörpert von US-Schauspielerin Amy Poehler) ihre Freundinnen am 13. Februar zu einem Frühstück aus Waffeln, Mimosen und Komplimenten ein – und prägte damit einen neuen Begriff. Was als humorvolle TV-Szene begann, hat sich zu einem Trend entwickelt.
Heute wird der "Galentine’s Day" auf unterschiedlichste Weise gefeiert: mit gemeinsamen Abendessen, Spa-Tagen, Kinoabenden oder einfach einem bewussten Treffen unter Freundinnen. Anders als am Valentinstag geht es hier nicht um romantische Beziehungen, sondern um stabile Freundschaften. In einer Zeit, in der viele Menschen unter Einsamkeit leiden, gewinnt diese Form der bewussten Verbindung zunehmend an Bedeutung.
Auf Social-Media-Plattformen, wie auf Instagram oder TikTok, teilen Influencerinnen und Userinnen aufwendig dekorierte Esstische in Rosa und Rot, Herzluftballons, selbstgebastelte Karten oder kleine, liebevoll ausgesuchte Geschenke für ihre "Besties". Hashtags wie #GalentinesDay oder #BestiesBrunch sammeln Millionen Aufrufe.
Psychologen betonen seit Jahren, wie essenziell enge Freundschaften für die mentale Gesundheit sind: Diversen Studien zufolge gehören enge soziale Bindungen zu den stärksten Faktoren für langfristiges Wohlbefinden und sogar ein längeres Leben.
Freundschaften wirken stressreduzierend, stärken das Immunsystem und helfen, Krisen besser zu bewältigen. Ein Tag wie der "Galentine’s Day" lenkt den Fokus bewusst auf diese Beziehungen – und feiert sie.