Während die meisten in ihrem Job sich aktiv bewegen müssen, bleiben die Büromenschen oft auf ihrem Sessel kleben. Das ständige und lange Sitzen ist nicht besonders gesund für den Körper. Um den perfekten Ausgleich zu schaffen, schaffen es einige regelmäßig Sport zu betreiben, während andere sich regelrecht dazu zwingen müssen.
Eine Studie befürwortet die aktiven Hobbys: Wird für eine gewisse Zeit täglich Sport betrieben, senkt sich das Risiko des Eintretens eines frühen Todes.
Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2020, welche im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht wurde, untersuchte Fitnesstracker-Daten von mehr als 44.000 Personen. Dabei entdeckten die Forscher, dass Menschen, die sich täglich 30 bis 40 Minuten "mäßig" bis "kräftig" bewegten, dasselbe Risiko eines frühen Todes hatten wie diejenigen, die von vornherein viel weniger Zeit im Sitzen verbracht haben.
Die Ergebnisse der Studie flossen sogar in die globalen Bewegungsrichtlinien der WHO für das Jahr 2020 ein: Diese empfahlen pro Woche zwischen 150 bis 300 Minuten sich mäßig intensiv zu bewegen oder 75 bis 150 Minuten kräftig zu trainieren.
Diejenigen, die bisher nicht regelmäßig sporteln, können mit diesen "Low-Impact"-Aktivitäten beginnen.
Wem ein Spaziergang allgemein langweilig erscheint, könnte die Gelegenheit in der Hitze nun nutzen, sich Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren zu widmen, um nach der Arbeit seinen Körper aktiv in Bewegung zu setzen. Diejenigen, die bereits brav Sport betreiben, sollen weiterhin regelmäßig ihrem gesunden Hobby nachgehen.