Gegen die Tropennächte

Schlafen trotz Hitzewelle? 3 Tricks, die dabei helfen

Kaum ist das Licht aus, beginnt das große Herumwälzen. Hohe Temperaturen machen erholsame Nächte oft zur Herausforderung. Was dich einschlafen lässt.
Heute Life
18.06.2026, 23:00
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Tagsüber lockt der Sommer mit Badesee, Eis und lauen Abenden im Freien. Doch sobald die Sonne untergeht, beginnt für viele der unangenehme Teil der Hitzewelle. Das Schlafzimmer gleicht einer Sauna, die Bettdecke wird zur Belastung und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Stattdessen wälzt man sich von einer Seite auf die andere, wacht schweißgebadet auf und zählt die Stunden bis zum Morgen. Die gute Nachricht: Auch wenn sich hohe Temperaturen nicht einfach abschalten lassen, gibt es drei einfache Tricks, mit denen heiße Nächte deutlich erträglicher werden.

Warum Hitze den Schlaf stört

Damit wir einschlafen können, senkt der Körper am Abend seine Kerntemperatur leicht ab. Die Blutgefäße erweitern sich, Wärme wird nach außen abgegeben und der Organismus schaltet langsam in den Ruhemodus.

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Genau dieser Prozess gerät jedoch ins Stocken, wenn die Umgebungstemperatur zu hoch bleibt. Ist das Schlafzimmer auch nachts noch aufgeheizt, kann der Körper die überschüssige Wärme schlechter loswerden. Die Folge: Das Einschlafen dauert länger, der Schlaf wird unruhiger und man wacht häufiger auf.

Wer nachts besser schlafen möchte, kann sich auf diese drei Tipps verlassen.

1
Vor dem Schlafengehen lauwarm duschen
Eine lauwarme Dusche hilft dem Körper dabei, überschüssige Wärme abzugeben, ohne den Kreislauf zusätzlich anzuregen. Wer sich danach nicht vollständig abtrocknet, profitiert vom kühlenden Verdunstungseffekt auf der Haut und fühlt sich länger angenehm frisch. Alternativ können auch kaltes Wasser über Hände und Pulsadern oder ein kurzes Fußbad für Abkühlung sorgen.
2
Wärmflasche ins Gefrierfach legen
Normalerweise kommt die Wärmflasche in der kalten Jahreszeit zum Einsatz. Im Sommer kann sie jedoch zum Geheimtipp gegen schlaflose Nächte werden. Dafür wird sie morgens etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt und ins Gefrierfach gelegt. Am Abend sorgt sie dann als Kühlhilfe im Bett für angenehme Erfrischung. Besonders an Tropennächten kann dieser einfache Trick helfen, die Körpertemperatur zu senken und leichter einzuschlafen.
3
Wasser & Sprühflasche ans Bett stellen
Wer nachts schweißgebadet aufwacht, möchte nicht erst in die Küche laufen müssen. Deshalb lohnt es sich, vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser direkt neben das Bett zu stellen. Zusätzliche Abkühlung bringt eine kleine Sprühflasche mit Wasser. Ein paar Sprühstöße auf Arme, Beine oder Gesicht können die Haut erfrischen und dabei helfen, schneller wieder einzuschlafen.

Normalerweise sorgt eine Wärmflasche für wohlige Wärme. Im Sommer kann sie jedoch genau das Gegenteil bewirken: Dafür wird sie morgens zu etwa einem Drittel mit Wasser gefüllt und ins Gefrierfach gelegt. Am Abend dient sie dann als praktische Kühlhilfe im Bett und sorgt für angenehme Erfrischung während der Nacht.

Diese Fehler solltest du vermeiden

Nicht nur die Raumtemperatur beeinflusst den Schlaf. Auch Essen und Trinken spielen eine wichtige Rolle: Alkohol mag zunächst müde machen, verschlechtert aber die Schlafqualität deutlich. Ähnliches gilt für koffeinhaltige Getränke am Abend. Zudem verliert der Körper durch beide Stoffe zusätzlich Flüssigkeit.

Auch beim Essen ist weniger oft mehr: Schwere, fettige oder scharf gewürzte Speisen belasten den Organismus und können die Wärmeproduktion des Körpers zusätzlich ankurbeln. Leichte Gerichte mit viel Gemüse, Salat oder Obst sind an heißen Tagen meist die bessere Wahl.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.06.2026, 23:00
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