Tagsüber lockt der Sommer mit Badesee, Eis und lauen Abenden im Freien. Doch sobald die Sonne untergeht, beginnt für viele der unangenehme Teil der Hitzewelle. Das Schlafzimmer gleicht einer Sauna, die Bettdecke wird zur Belastung und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Stattdessen wälzt man sich von einer Seite auf die andere, wacht schweißgebadet auf und zählt die Stunden bis zum Morgen. Die gute Nachricht: Auch wenn sich hohe Temperaturen nicht einfach abschalten lassen, gibt es drei einfache Tricks, mit denen heiße Nächte deutlich erträglicher werden.
Damit wir einschlafen können, senkt der Körper am Abend seine Kerntemperatur leicht ab. Die Blutgefäße erweitern sich, Wärme wird nach außen abgegeben und der Organismus schaltet langsam in den Ruhemodus.
Genau dieser Prozess gerät jedoch ins Stocken, wenn die Umgebungstemperatur zu hoch bleibt. Ist das Schlafzimmer auch nachts noch aufgeheizt, kann der Körper die überschüssige Wärme schlechter loswerden. Die Folge: Das Einschlafen dauert länger, der Schlaf wird unruhiger und man wacht häufiger auf.
Wer nachts besser schlafen möchte, kann sich auf diese drei Tipps verlassen.
Normalerweise sorgt eine Wärmflasche für wohlige Wärme. Im Sommer kann sie jedoch genau das Gegenteil bewirken: Dafür wird sie morgens zu etwa einem Drittel mit Wasser gefüllt und ins Gefrierfach gelegt. Am Abend dient sie dann als praktische Kühlhilfe im Bett und sorgt für angenehme Erfrischung während der Nacht.
Nicht nur die Raumtemperatur beeinflusst den Schlaf. Auch Essen und Trinken spielen eine wichtige Rolle: Alkohol mag zunächst müde machen, verschlechtert aber die Schlafqualität deutlich. Ähnliches gilt für koffeinhaltige Getränke am Abend. Zudem verliert der Körper durch beide Stoffe zusätzlich Flüssigkeit.
Auch beim Essen ist weniger oft mehr: Schwere, fettige oder scharf gewürzte Speisen belasten den Organismus und können die Wärmeproduktion des Körpers zusätzlich ankurbeln. Leichte Gerichte mit viel Gemüse, Salat oder Obst sind an heißen Tagen meist die bessere Wahl.