Hausverbot schon beim Eingang

Wer diese Wiener Wiesn-Regeln bricht, fliegt fix raus

Feiern, schunkeln, anstoßen – aber nicht um jeden Preis. Wer diese Regeln auf der heurigen Wiener Kaiser Wiesn bricht, muss mit Konsequenzen rechnen.
Heute Life
16.09.2026, 10:32
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Dirndl, Lederhose, ein Prosit und ausgelassene Stimmung: Auf der Wiener Kaiser Wiesn soll ab nächsten Donnerstag wieder gefeiert werden. Wer dabei allerdings über die Stränge schlägt, für den kann der Wiesn-Abend schneller vorbei sein als gedacht. Bei bestimmten Verstößen greift der Sicherheitsdienst ein – im Ernstfall drohen Rauswurf und sogar Hausverbot.

Welche Regeln Besucher unbedingt beachten sollten und wann zusätzlich die Polizei ins Spiel kommt, erklärt uns das Team der Wiener Kaiser Wiesn, gegenüber "Heute".

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Bei diesen Verstößen ist die Feier vorbei

Nicht jedes Fehlverhalten bedeutet automatisch das Ende des Wiesn-Besuchs. Bei einigen Vorfällen kennen die Veranstalter allerdings wenig Spielraum: "Zu einem unmittelbaren Einschreiten des Sicherheitsdienstes können insbesondere Gewalt, Bedrohungen, Diebstahl, Sachbeschädigung, aggressives oder gefährdendes Verhalten sowie das Mitführen verbotener Gegenstände führen", so das Wiener-Kaiser-Wiesn-Team.

Auch wer andere Gäste belästigt oder Sicherheitsanweisungen missachtet, riskiert einen Verweis vom Gelände.

Hausverbot kann schon beim ersten Mal drohen

Besonders unangenehm kann es für Gäste werden, wenn es nicht bei einem Rauswurf bleibt. Bei schweren oder wiederholten Verstößen gegen die Hausordnung kann zusätzlich ein Hausverbot ausgesprochen werden. Darunter fallen beispielsweise Diebstahl, Gewalt, Bedrohungen und Sachbeschädigung. Auch verbotene Gegenstände sowie grob respektloses oder gefährdendes Verhalten gegenüber Besuchern, Mitarbeitern oder Sicherheitskräften können entsprechende Konsequenzen haben.

Und dafür braucht es nicht zwingend mehrere Vorfälle: "Eine vorherige Verwarnung ist nicht in jedem Fall erforderlich", stellt das Team klar. Bei Bedrohungen oder anderen erheblichen Gefährdungen könne bereits der erste Vorfall für ein Hausverbot ausreichen. Bei weniger schweren Regelverstößen ist hingegen zunächst eine Verwarnung möglich.

Dann kommt sogar die Polizei

Bei manchen Vorfällen endet die Sache nicht mit der Security. Das Sicherheitskonzept der Kaiser Wiesn sieht für unterschiedliche Situationen festgelegte Abläufe vor. Das Team steht dabei laut Veranstalter in engem Kontakt mit Polizei, Behörden und Sanitätsdienst. Handelt es sich um strafbare Handlungen, werden die zuständigen Stellen eingeschaltet. Das Wiener-Kaiser-Wiesn-Team nennt gegenüber "Heute" etwa Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung oder Bedrohungen als Beispiele.

Wer gegen die Hausordnung verstößt, bekommt vom Veranstalter allerdings nicht einfach einen Strafzettel präsentiert. Auch wenn Geldstrafen von der Kaiser Wiesn selbst nicht verhängt werden, können die Veranstalter selbst hingegen sehr wohl Konsequenzen ziehen: Gäste können bereits am Eingang abgewiesen, vom Gelände verwiesen oder mit einem Hausverbot belegt werden.

Bei Belästigungen gilt klare Linie

Besonders ernst nehme man neben der Gefährdung anderer Menschen auch Sachbeschädigungen und Belästigungen jeglicher Art. Entsprechende Vorfälle würden auch heuer konsequent geahndet, betont das Team.

Dafür sind auf der Kaiser Wiesn unter anderem Awareness-Teams im Einsatz: Sie kümmern sich unmittelbar um Betroffene, dokumentieren Vorfälle und ziehen je nach Situation weitere zuständige Stellen hinzu. Das Ziel hinter den strengen Regeln sei dabei nicht, den Gästen das Feiern schwerzumachen: "Unser wichtigstes Ziel ist, dass sich alle Gäste sicher und wohl fühlen können", so das Team der Wiener Kaiser Wiesn.

Wer friedlich feiert und seine Mitmenschen respektiert, dürfte mit den Regeln kaum in Konflikt kommen. Wer hingegen andere gefährdet, bedroht oder belästigt, muss damit rechnen, dass der Wiesn-Abend ziemlich abrupt endet.

red,Akt. 16.09.2026, 13:37, 16.09.2026, 10:32
Weitere Storys