Geschwollene Füße in Not

Schmerzende Beine bei Hitze? 3 Tipps, die sofort helfen

Die Hitzewelle kann ganz schön auf die Beine gehen. Mit drei einfachen Tricks lassen sich Schwellungen und Schmerzen oft deutlich lindern.
Heute Life
05.08.2026, 20:30
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Die Temperaturen steigen, der Sommer zeigt sich von seiner heißesten Seite – und plötzlich fühlen sich die Beine schwer an. Die Lieblingssandalen drücken, die Knöchel wirken dicker als sonst und jeder Schritt kostet mehr Kraft. Was viele als lästige Begleiterscheinung eines Hitzetages kennen, hat einen ganz einfachen Grund: Unser Kreislauf arbeitet bei hohen Temperaturen auf Hochtouren.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das unangenehme Schweregefühl jedoch oft deutlich lindern.

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Warum die Hitze den Beinen zu schaffen macht

An heißen Tagen erweitern sich die Blutgefäße, damit der Körper überschüssige Wärme besser abgeben kann. Dadurch fließt das Blut langsamer zurück zum Herzen und sammelt sich leichter in den Beinen. Gleichzeitig kann Flüssigkeit aus den Gefäßen ins umliegende Gewebe austreten – die Folge sind geschwollene Knöchel, Spannungsgefühle und schmerzende Beine. Besonders betroffen sind Menschen, die lange sitzen oder stehen, aber auch ältere Personen, Schwangere oder Menschen mit Venenschwäche.

1
Bewegung statt Stillstand
Auch wenn die Hitze müde macht: Gerade jetzt ist Bewegung besonders wichtig. Wer stundenlang sitzt oder steht, erschwert den Rücktransport des Blutes zusätzlich. Schon ein kurzer Spaziergang, ein paar Schritte zwischendurch oder einfache Fußübungen im Sitzen bringen die sogenannte Muskelpumpe wieder in Gang. Dabei drücken die Wadenmuskeln die Venen zusammen und unterstützen den Blutfluss zurück zum Herzen. Wer im Büro arbeitet, sollte deshalb regelmäßig aufstehen und ein paar Minuten gehen.
2
Beine hochlegen & kühlen
Nach einem langen Sommertag tut den Beinen vor allem eines gut: Entlastung. Werden die Beine hochgelagert – idealerweise etwas über Herzhöhe –, kann das Blut leichter zurückfließen und Schwellungen gehen häufig schneller zurück. Zusätzliche Kühlung sorgt für einen angenehmen Effekt: Kalte Wadengüsse, ein kurzes Fußbad oder ein feuchtes Tuch auf den Beinen lassen die Gefäße wieder etwas zusammenziehen und können Spannungsgefühle lindern.
3
Ausreichend trinken
Viele glauben, dass geschwollene Beine bedeuten, weniger trinken zu sollen. Das Gegenteil ist der Fall. An heißen Tagen verliert der Körper viel Flüssigkeit durch das Schwitzen. Wer zu wenig trinkt, belastet den Kreislauf zusätzlich und das Blut wird zähflüssiger. Ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke helfen, den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten und den Kreislauf zu unterstützen.

Wann man Beschwerden ernst nehmen sollte

Geschwollene und schwere Beine nach einem heißen Sommertag sind meist harmlos und verschwinden wieder, sobald die Temperaturen sinken oder die Beine entlastet werden. Treten die Schwellungen jedoch nur an einem Bein auf, kommen starke Schmerzen, Rötungen, Atemnot oder plötzlich auftretende Beschwerden hinzu, sollte rasch ärztlicher Rat eingeholt werden. Hinter solchen Symptomen können auch ernsthafte Erkrankungen wie eine Thrombose stecken.

Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich der Sommer trotzdem genießen. Wer regelmäßig in Bewegung bleibt, ausreichend trinkt und seinen Beinen zwischendurch eine kleine Abkühlung gönnt, verschafft ihnen auch an den heißesten Tagen eine wohlverdiente Pause.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.08.2026, 09:02, 05.08.2026, 20:30
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