Zucker-Trick

An ALLE Naschkatzen – das ist die beste Zeit für Süßes

Ob Kuchen, Kekse oder Gummibärchen: Süßes geht immer. Doch ein einfacher Trick könnte den Blutzucker weniger stark ansteigen lassen.
Heute Life
09.10.2026, 11:02
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Eigentlich wollte man nur ein kleines Stück Schokolade essen. Doch kaum ist die Packung geöffnet, folgt schon das nächste. Erst fühlt sich das Naschen herrlich an, wenig später meldet sich manchmal schon wieder der Hunger. Kommt dir bekannt vor? Dann könnte ein einfacher Trick helfen, Süßigkeiten bewusster zu genießen – ganz ohne strenge Verbote.

Biochemikerin verrät ihren Zucker-Trick

Die französische Biochemikerin und Bestsellerautorin Jessie Inchauspé, bekannt als "Glucose Goddess", beschäftigt sich intensiv damit, wie unsere Ernährung den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Ihre Botschaft: Nicht nur die Menge an Zucker spielt eine Rolle, sondern auch, womit wir ihn kombinieren und wann wir ihn essen.

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Besonders bei Süßigkeiten empfiehlt sie einen überraschend unkomplizierten Ansatz: Lieber als Dessert nach einer ausgewogenen Mahlzeit naschen, statt zwischendurch auf nüchternen Magen.

Warum das Dessert die bessere Wahl sein kann

Der Gedanke dahinter ist einfach: Wer zuerst eine Mahlzeit mit Gemüse, Ballaststoffen, Eiweiß und etwas Fett isst, schafft andere Bedingungen für die anschließende Verdauung als bei einer Süßigkeit auf leeren Magen.

Dadurch kann Zucker langsamer aufgenommen werden und der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen. Untersuchungen zur Reihenfolge von Lebensmitteln zeigen tatsächlich, dass Gemüse und Eiweiß vor kohlenhydratreichen Speisen die Blutzuckerreaktion nach dem Essen abschwächen können. Ein Stück Kuchen direkt nach dem Mittagessen kann deshalb günstiger sein als derselbe Kuchen als alleiniger Snack.

Ist der Nachmittag damit tabu?

Ganz so streng muss man es allerdings nicht sehen. Denn eine wissenschaftlich festgelegte Uhrzeit, zu der Süßigkeiten grundsätzlich am gesündesten sind, gibt es nicht. Auch das Abendessen kann eine passende Gelegenheit für ein kleines Dessert sein. Entscheidend sind vor allem die Zusammensetzung der Mahlzeit, die Portionsgröße und die gesamte Ernährung.

Wer morgens gerne süß frühstückt, muss ebenfalls nicht automatisch darauf verzichten: Ein Frühstück mit Joghurt, Haferflocken und Obst wirkt auf den Körper anders als ein Croissant mit süßem Aufstrich allein.

Naschen ohne schlechtes Gewissen

Wichtig ist außerdem: Der Dessert-Trick macht Zucker nicht plötzlich gesund. Wer regelmäßig große Mengen Süßigkeiten isst, nimmt dadurch nicht weniger Zucker auf, nur weil vorher Gemüse auf dem Teller lag. Die Empfehlung kann aber helfen, bewusster zu naschen und starke Blutzuckerschwankungen abzumildern. Ob dadurch auch Heißhunger oder Müdigkeit verschwinden, ist individuell verschieden.

red,09.10.2026, 11:02
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