Genuss-Frage

Gewusst? Paprika gehört oft nicht in den Kühlschrank

Paprika gehört für viele ins Gemüsefach. Dabei bleibt sie woanders oft deutlich länger frisch.
Heute Life
31.07.2026, 10:42
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Nach dem Einkauf wandert die Paprika bei vielen ganz automatisch ins Gemüsefach des Kühlschranks. Schließlich soll sie dort möglichst lange frisch bleiben. Doch genau das kann der knackigen Schote schaden. Tatsächlich fühlt sich Paprika an einem anderen Ort deutlich wohler – und bleibt dort oft länger aromatisch und knackig.

Warum Kälte Paprika nicht guttut

Paprika stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und liebt hohe Temperaturen. Als Nachtschattengewächs ist sie kälteempfindlich und verträgt die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank nur schlecht.

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Die Folge: Das Gemüse verliert schneller an Biss, wird weich oder matschig und büßt zudem einen Teil seiner wertvollen Inhaltsstoffe ein. Wer seine Paprika möglichst lange frisch halten möchte, sollte deshalb einen anderen Lagerplatz wählen.

Der ideale Aufbewahrungsort

Am wohlsten fühlt sich Paprika an einem dunklen, gut belüfteten Ort bei Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad Celsius. Eine Speisekammer, ein kühler Abstellraum oder ein ungeheizter Keller bieten dafür ideale Bedingungen.

Am besten werden sie locker in einem Korb oder einer Schale gelagert. Wer sie zusätzlich vor Licht schützen möchte, kann einfach ein sauberes Stofftuch darüberlegen. So bleiben Paprika oft bis zu zwei Wochen frisch und behalten ihr volles Aroma.

Ausnahme: Angeschnittene Paprika

Sobald die Paprika aufgeschnitten wurde, gelten andere Regeln. Jetzt gehört sie tatsächlich in den Kühlschrank, da die Schnittflächen schnell austrocknen und anfälliger für Keime werden. Am besten bewahrst du die Stücke in einem gut verschließbaren Frischhaltebehälter auf. So bleiben sie meist noch drei bis vier Tage frisch. Lose im Kühlschrank gelagert verlieren sie dagegen schneller Feuchtigkeit und Geschmack.

So bleibt Paprika länger knackig

Beim Einkauf lohnt sich bereits ein genauer Blick. Frische Paprika erkennt man an einer glatten, glänzenden Schale, einem festen Fruchtfleisch und einem grünen, saftigen Stiel. Weiche Stellen oder eine schrumpelige Haut sind dagegen erste Anzeichen dafür, dass das Gemüse bereits an Frische verliert.

Außerdem sollte Paprika möglichst nicht direkt neben Obst wie Äpfeln oder Bananen gelagert werden. Diese geben Ethylen ab – ein Reifegas, das den Alterungsprozess vieler Gemüsesorten beschleunigen kann.

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