Tagsüber scheint die Sonne durchs Fenster, doch kaum ist es Abend, kriecht die Kälte zurück ins Eigenheim. Genau das macht die Übergangszeit zur Heizfalle. Viele drehen jetzt ständig am Thermostat und treiben damit unbemerkt ihre Energiekosten in die Höhe. Diese sechs Fehler solltest du jetzt vermeiden.
Sobald die Sonne rauskommt, wird die Heizung abgedreht. Wird es abends kalt, läuft sie wieder auf Hochtouren. Dieses Hin und Her kostet Energie: Kühlt eine Wohnung stark aus, braucht es deutlich mehr Kraft und damit mehr Geld, um sie wieder auf Wohlfühltemperatur zu bringen. Besser ist es, die Temperatur konstant auf einem moderaten Niveau zu halten. Vor allem in schlecht gedämmten Häusern zahlt sich das aus.
Im Winter war richtiges Lüften ein Dauerthema, doch gerade im Frühling ist es besonders wichtig. Der Grund: Warme Frühlingsluft enthält mehr Feuchtigkeit als kalte Winterluft. Diese Feuchtigkeit kann sich an noch kühlen Wänden niederschlagen – ein idealer Nährboden für Schimmel.
Regelmäßiges Stoßlüften bleibt daher Pflicht: Mehrmals täglich für wenige Minuten die Fenster weit öffnen, statt sie dauerhaft gekippt zu lassen. So bleibt die Raumluft frisch, ohne unnötig Wärme zu verlieren.
Wenn Ende März die Uhren umgestellt werden, denkt kaum jemand an die Heizungssteuerung, doch viele Zeitschaltuhren passen sich nicht automatisch an: Bleibt die Anlage auf Winterzeit programmiert, heizt sie morgens und abends zur falschen Zeit.
Das kann bedeuten: zu lange heizen oder zu spät aufwärmen. Deshalb ist es wichtig nach der Zeitumstellung zu prüfen, ob die Nachtabsenkung und Heizzeiten noch stimmen.
Nicht jeder Raum braucht dieselbe Wärme. Im Wohnzimmer sind 20 bis 22 Grad angenehm, im Schlafzimmer reichen 17 bis 18 Grad. In der Küche genügen oft 18 Grad, im Bad darf es etwas wärmer sein. Wichtig ist, die Türen geschlossen zu halten. Sonst wandert warme, feuchte Luft in kältere Räume – und dort steigt das Schimmelrisiko.
Staubige Heizkörper geben weniger Wärme ab. Im Frühling lohnt sich deshalb ein gründlicher Check: Staub entfernen, Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken. Jeder Wärmestau sorgt dafür, dass die Heizung mehr leisten muss als nötig.
Sobald die ersten milden Tage kommen, ist die Versuchung groß, die Heizung ganz auszuschalten. Doch die Nächte bleiben oft kalt: Kühlt die Wohnung zu stark aus, steigt nicht nur der Energiebedarf beim Wiederaufheizen. Auch Feuchtigkeit und Schimmel können dann zum Problem werden. Besser ist ein sanfter Übergang: Heizleistung reduzieren, aber nicht abrupt beenden.
Wer jetzt konstant heizt, richtig lüftet und kleine technische Details beachtet, spart Energie – ohne zu frieren.