Wenn die Sonne vom Himmel brennt, geraten selbst die stärksten Deos schnell an ihre Grenzen. Ob in der U-Bahn, im Büro oder beim After-Work-Drink: Schweißflecken zählen zu den größten Sommer-Killern. Aber mit diesen vier einfachen Maßnahmen lässt sich die Schweißproduktion spürbar reduzieren.
Mit steigenden Temperaturen läuft die körpereigene Klimaanlage auf Hochtouren. Durch das Schwitzen versucht der Körper, seine Temperatur zu regulieren und eine Überhitzung zu verhindern. Verdunstet der Schweiß auf der Haut, entsteht ein kühlender Effekt. An besonders heißen Tagen kann die Schweißproduktion jedoch schnell lästig werden.
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Vor allem, wenn sich Flecken auf der Kleidung bilden oder man sich dauerhaft verschwitzt fühlt. Doch keine Sorge: Mit den richtigen Tipps lässt sich die Schweißproduktion in den Griff bekommen.
Absolute No-Gos im Büro – Hitze hin oder her
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1
Lauwarme Getränke
Klingt paradox, funktioniert aber: Eiskalte Getränke zwingen den Körper dazu, die Temperatur wieder auszugleichen. Das kann sogar zusätzliches Schwitzen fördern. Experten empfehlen daher lauwarmes Wasser oder ungesüßten Salbeitee. Die enthaltenen Gerbstoffe gelten als natürlich schweißhemmend.
2
Leichte Kost
Fettige Speisen, schwere Mahlzeiten oder scharfes Essen heizen den Körper zusätzlich auf. Besser sind wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Melonen, Tomaten oder Zucchini. Auch Joghurt, kalte Suppen und fettarme Eiweißquellen belasten den Organismus weniger.
3
Vermeide diesen großen Deo-Fehler
Viele verwenden ihr Antitranspirant direkt vor dem Verlassen des Hauses. Dabei wirkt es deutlich besser, wenn es abends vor dem Schlafengehen auf trockene Haut aufgetragen wird. Während der Nacht können die Wirkstoffe optimal einziehen und die Schweißdrüsen vorübergehend blockieren.
4
Naturfasern
Polyester und enge Kleidung sorgen oft für Hitzestau: Wer stattdessen auf lockere Schnitte sowie Leinen, Baumwolle oder Seide setzt, verschafft seiner Haut mehr Luft. Helle Farben reflektieren zudem die Sonnenstrahlen besser als dunkle Stoffe.
Letzte Hilfe
Wer unter starkem Schwitzen leidet, kann medizinische Hilfe in Anspruch nehmen: Bei einer sogenannten Hyperhidrose kommen unter anderem Botox-Behandlungen zum Einsatz. Dabei werden die Nervenimpulse zu den Schweißdrüsen gehemmt, wodurch die Schweißproduktion für mehrere Monate deutlich reduziert werden kann.
Extra-Tipp für heiße Tage
Auch im Netz schwören viele Betroffene auf die Kombination aus Antitranspirant am Abend und einem leichten Deo am Morgen. Zusätzlich helfen regelmäßiges Duschen, luftige Kleidung und der Verzicht auf Polyester bei großer Hitze.