Schlafloser Sommer

Diese 4 Fehler rauben dir in heißen Nächten den Schlaf

Wenn selbst spätabends noch tropische Temperaturen herrschen, werden viele Nächte zur Geduldsprobe. Manche Gewohnheiten verschlimmern das Problem.
Heute Life
27.06.2026, 23:07
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Die Luft steht, das Schlafzimmer fühlt sich wie eine Sauna an und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Statt tief zu schlummern, drehen sich viele Menschen in heißen Sommernächten von einer Seite auf die andere und werfen immer wieder einen Blick auf die Uhr.

Kein Wunder: Hohe Temperaturen bringen den natürlichen Schlafrhythmus durcheinander. Damit wir einschlafen können, muss der Körper seine Temperatur leicht senken. Doch oft sind es nicht nur die Temperaturen selbst, die uns wachhalten. Auch einige Gewohnheiten können dafür sorgen, dass die Nacht noch unruhiger wird.

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Warum Hitze den Schlaf erschwert

Wenn die Temperaturen selbst nach Sonnenuntergang kaum sinken, läuft der Körper auf Hochtouren. Die Wärmeabgabe funktioniert schlechter, die Herzfrequenz bleibt erhöht und der Organismus findet schwerer in den Ruhemodus. Die Folge: Man schläft später ein, wacht häufiger auf und verbringt weniger Zeit im erholsamen Tiefschlaf. Umso wichtiger ist es, typische Fehler zu vermeiden, die die Situation zusätzlich verschlimmern.

1
Intensives Training
Wer sich abends noch einmal richtig auspowert, tut seinem Schlaf bei Hitze meist keinen Gefallen. Intensiver Sport erhöht die Körpertemperatur, regt den Kreislauf an und setzt Stresshormone frei. Besser geeignet sind leichte Aktivitäten wie ein Abendspaziergang, sanfte Dehnübungen oder Yoga. Wer auf sein Workout nicht verzichten möchte, sollte es möglichst mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen absolvieren.
2
Alkohol
Ein kühles Bier oder ein Glas Wein am Abend wirkt für viele entspannend. Tatsächlich kann Alkohol das Einschlafen zunächst erleichtern. Der Haken: Die Schlafqualität leidet darunter erheblich. Alkohol stört wichtige Schlafphasen und sorgt dafür, dass wir nachts häufiger aufwachen. Der Schlaf wird oberflächlicher und weniger erholsam.
3
Schwere Mahlzeiten am Abend
Auch das Abendessen hat großen Einfluss darauf, wie gut wir schlafen: Fettige Speisen, große Portionen oder sehr heiße Mahlzeiten beschäftigen den Verdauungstrakt über Stunden. Der Körper arbeitet weiter, obwohl er eigentlich zur Ruhe kommen sollte. Leichte Kost ist deshalb die bessere Wahl.
4
Falscher Pyjama
Viele unterschätzen, wie stark die Wahl des Pyjamas den Schlaf beeinflussen kann. Kunstfasern wie Polyester speichern Wärme oft stärker und nehmen Feuchtigkeit schlechter auf. Dadurch kann sich die Kleidung unangenehm auf der Haut anfühlen und das Schwitzen zusätzlich fördern. Deutlich angenehmer sind natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen.

Heiße Sommernächte lassen sich nicht verhindern. Wie gut wir damit zurechtkommen, allerdings schon.

Wer auf spätes Training, Alkohol, schwere Mahlzeiten und ungeeignete Schlafkleidung verzichtet, verbessert seine Chancen auf eine erholsame Nacht deutlich. Oft sind es gerade diese kleinen Gewohnheiten, die darüber entscheiden, ob man morgens ausgeschlafen aufwacht – oder sich fühlt, als hätte man die halbe Nacht wach gelegen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.06.2026, 23:07
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