Ob im knackigen Salat, auf dem Butterbrot oder einfach zwischendurch: Gurken gehören für viele ganz selbstverständlich auf den Speiseplan. Doch was passiert eigentlich in deinem Körper, wenn du jeden Tag zu dem grünen Gemüse greifst?
Mit rund 96 Prozent Wasser und gerade einmal zwölf Kalorien pro 100 Gramm sind Gurken echte Leichtgewichte. Wer regelmäßig zu ihnen greift, kann damit kalorienreichere Snacks ersetzen, ohne auf etwas Knackiges verzichten zu müssen. Besonders praktisch: Durch ihren hohen Wassergehalt tragen Gurken zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei. Ein Ersatz fürs Trinken sind sie allerdings nicht.
Wer abnehmen möchte, kann Gurken deshalb problemlos öfter auf den Speiseplan setzen. Die Kilos purzeln dadurch zwar nicht von allein, als leichter Snack können sie aber durchaus helfen.
Auch wenn Gurken keine Vitaminbomben sind, liefern sie kleine Mengen an Vitamin C, B-Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Dazu kommen Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Viele dieser wertvollen Inhaltsstoffe sitzen direkt in oder unter der Schale: Wer möglichst viel davon haben möchte, sollte Gurken daher gründlich waschen und am besten ungeschält genießen.
Nicht umsonst sind Gurkenscheiben ein Klassiker bei Beauty-Anwendungen. Ihr hoher Wassergehalt sorgt auf der Haut kurzfristig für einen angenehm kühlenden Effekt.
Auch im Gemüse stecken Pflanzenstoffe, denen in Laboruntersuchungen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Dass der tägliche Gurkenverzehr dadurch bestimmte Krankheiten verhindert oder die Haut sichtbar verbessert, ist wissenschaftlich allerdings nicht ausreichend belegt.
Für gesunde Menschen spricht grundsätzlich nichts dagegen, täglich Gurken zu essen. Wichtig ist nur, dass sie nicht anderes Gemüse ersetzen. Denn Karotten, Paprika, Brokkoli und Co. liefern andere Nährstoffe, die dein Körper ebenfalls braucht.
Eine wichtige Ausnahme gibt es allerdings: Schmeckt eine Gurke auffällig bitter, solltest du sie keinesfalls weiteressen. Dahinter können sogenannte Cucurbitacine stecken: Diese natürlichen Bitterstoffe können in höheren Mengen Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall auslösen. Besonders bei selbst gezogenen Gurken ist Vorsicht geboten.