Kaum zu glauben

Mit diesem Trick bleiben deine Salatgurken länger gut

Klingt absurd, funktioniert aber offenbar: Wer seine Gurke mit einem Löffel lagert, soll sie länger frisch halten können.
Heute Life
22.02.2026, 17:42
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Du kaufst eine frische, knackige Salatgurke, legst sie in den Kühlschrank – und zwei Tage später fühlt sie sich plötzlich weich an. Vielleicht ist sie schon wässrig, vielleicht zeigt sich sogar der erste Schimmelfleck. Kaum ein Gemüse kippt so schnell wie die Gurke. Genau deshalb sorgt ein simpler Kühlschrank-Trick gerade für Aufsehen: Ein ganz normaler Edelstahl-Löffel soll helfen, sie länger frisch zu halten.

Kühlschrank-Dream-Team

Statt die Gurke einfach ins Gemüsefach zu legen, wird sie gemeinsam mit einem Metalllöffel – idealerweise aus Edelstahl – in einem Beutel oder einer Box im Kühlschrank aufbewahrt. Seit dieser Hack die Runde macht, schwören viele darauf, dass ihre Gurken deutlich länger knackig bleiben.

Das Metall des Löffels beeinflusst das Mikroklima in der Verpackung – und genau das scheint entscheidend zu sein. Dass der Trick funktioniert, hat aber mehrere Gründe:

1
Temperaturpuffer
Metall speichert Kälte und Wärme besser als Luft. Der Löffel wirkt wie ein kleiner thermischer Ausgleich. Wird die Kühlschranktür häufig geöffnet, gleicht er Temperaturschwankungen im Beutel schneller aus.
2
Schutz vor Kälteschäden
Gurken sind kälteempfindlich: Zu niedrige Temperaturen können die Zellstruktur schädigen – das Ergebnis ist eine wässrige, matschige Konsistenz. Der Löffel kann helfen, extreme Temperaturschwankungen zu reduzieren.
3
Weniger Kondenswasser
Kondenswasser ist einer der Hauptgründe für Fäulnis: Metall kann dabei unterstützen, Feuchtigkeit im Behälter gleichmäßiger zu verteilen und so die Bildung von Nässe an der Gurkenoberfläche zu verringern.

Warum Gurken so empfindlich sind

Salatgurken bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser. Genau das macht sie so erfrischend – aber auch anfällig: Kälte, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen setzen der empfindlichen Struktur schnell zu.

Zwei Dinge solltest du unbedingt beachten

Damit der Trick wirklich funktioniert, sind zwei Punkte entscheidend. Erstens: Die Gurke sollte vor dem Einlagern gewaschen und vollständig abgetrocknet sein. Restfeuchtigkeit im Sackerl beschleunigt den Verderb.

Zweitens: Der richtige Platz im Kühlschrank ist wichtig. Das klassische Gemüsefach ist oft kälter als gedacht. Für Gurken sind etwa 10 bis 13 Grad perfekt. Das obere Fach des Kühlschranks ist daher meist besser geeignet als die unterste Schublade.

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