Sonntag, 04. Jänner 2026
Die AI Factory Austria AI:AT begleitet mit "Another Earth" ein österreichisches Deep-Tech-Start-up beim Zugang zu europäischen Hochleistungsrechnern (High-Performance Computing – HPC). Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte, synthetische Erdbeobachtungsmodelle und trainiert diese nun auf EuroHPC-Systemen. Another Earth entwickelt multimodale Diffusionsmodelle, die synthetische Erdbeobachtungsdaten erzeugen: Optische Satellitenbilder, Landnutzungsdaten, Höhenmodelle und weitere Geoinformationen. Das ermögliche "anspruchsvolle Anwendungen und schafft Vertrauen in die Technologien von morgen", erklärt Innovations- und Weltraumminister Peter Hanke.
Kabelplus hat das Telekommunikationsunternehmen Speed Connect übernommen. Die Glasfaserinfrastruktur von Speed Connect erstreckt sich über Regionen in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten und ermöglicht die Versorgung von 15.000 Gebäuden mit leistungsfähigem Internet und TV-Services. Mit der Übernahme wird die digitale Versorgung in den betroffenen Gemeinden dauerhaft gesichert. Gleichzeitig schafft Kabelplus damit die Grundlage für einen weiteren Ausbau der regionalen Infrastruktur. In Zukunft präsentiert sich das Unternehmen unter der neuen Marke "fiberplus".
ADS-TEC Energy PLC beendet das Jahr 2025 mit einer Reihe neu abgeschlossener Großspeicherprojekte in Deutschland und Österreich und verzeichnet damit eine wachsende Nachfrage nach seinen Batteriespeicherlösungen. Allein die im Dezember gewonnenen Projekte umfassen eine Leistung von 20 MW und eine Speicherkapazität von 40 MWh. Die Vorhaben sind beauftragt und befinden sich in der Detailplanung. ADS-TEC Energy hat Anfang Dezember gemeinsam mit AAE Naturstrom sein erstes Großspeicherprojekt in Österreich realisiert. Das BESS5000 mit einer Kapazität von 5 MWh wurde installiert und inzwischen termingerecht ans Netz gebracht.
Samstag, 03. Jänner 2026
Die Niederösterreichische Verkehrsgesellschaft (Növog) hat ihre neue Fahrgast-App leopoldi.info herausgebracht, die Fahrgästen ab sofort zur Verfügung steht. Realisiert wurde der intuitive Öffi-Routenplaner mit dem NextGen App Angebot der Siemens Mobility-Tochter Hacon. Der Növog kommt durch die Markteinführung dieser Digitalisierungslösung eine Pionierrolle in Österreich zu. Mit dem neuen Routenplaner leopoldi.info finden Fahrgäste in Echtzeit und rasch die beste Verbindung, um mit der Bahn, dem Bus, dem Bedarfsverkehr, dem Fahrrad oder zu Fuß an ihr Ziel zu kommen.
Magenta Telekom bleibt Österreichs Speed-Rekordhalter. Erstmals schaffte das Unternehmen im Rahmen eines Glasfaser-Showcases eine Bandbreite von 50 Gbit/s. Bei Idealbedingungen dauert somit der Download eines 4K-Films nur noch eine Sekunde. Möglich macht den neuen Datenrekord die Übertragungstechnologie 50G-PON. Der erste erfolgreiche Feldversuch in Österreich erfolgte bereits im Dezember 2024 in einem Testlabor in Wien-Favoriten. Dabei erzielten die Magenta Techniker einen Gesamtdurchsatz von 49,5 Gbit/s über eine einzelne Glasfaser und einen einzelnen 50G-PON-Port.
Apple hat bekannt gegeben, dass Apple Fitness+, der ausgezeichnete Fitness- und Wellness-Service, mit digital Synchronisationen in Deutsch und Spanisch startet. Hunderte von Fitness+-Trainings und Meditationen werden mit einer computergenerierten Stimme digital synchronisiert. Weitere synchronisierte Episoden kommen wöchentlich hinzu. Die Einführung des digitalen Synchronisierens ist Teil der größten Erweiterung des Dienstes seit seiner Einführung vor fünf Jahren.
Freitag, 02. Jänner 2026
Die neue EY Digital Home Studie 2025 offenbart spannende Details. 39 % bleiben beim Internet-Anbieter aus Gründen wie Angst vor Komplexität, unklaren Angeboten oder fehlenden Alternativen – nicht aus Zufriedenheit. Internet (54 %) und Mobilfunk (60 %) gelten als preiswert; Streaming (47 %) und Smart-Home (38 %) werden deutlich schlechter bewertet. 40 % haben in den letzten 12 Monaten ihren Streaming-Anbieter gekündigt oder planen es. Wichtigster Grund: Geld sparen (33 %). Nutzer wechseln häufiger zwischen Abos (13 %), kündigen temporär (22 %) oder setzen auf Bundles (19 %).
Donnerstag, 01. Jänner 2026
Das Ende des Jahres liegt hinter uns, 2026 vor uns – und während viele noch überlegen, wie sie 2026 finanziell "vernünftig" starten, entfacht in der Reddit-Community r/Finanzen eine lebhafte, ehrliche und mitunter überraschend tiefgründige Debatte darüber, was Menschen wirklich mit (oder ohne) ihrem Geld im Jahr 2026 vorhaben. Der Thread "Was sind eure finanziellen Vorsätze für 2026?" wurde in wenigen Tagen von Dutzenden Kommentatoren mit persönlichen Plänen, witzigen Anekdoten und emotionalen Statements geflutet. Alle Details hier >>
Ab dem Jahr 2026 müssen alle neuen Pkw und leichten Transporter in der EU mit dem Notrufsystem Next Generation eCall (NG eCall) ausgestattet sein. Die bisherige Technik, die noch auf den Mobilfunknetzen 2G und 3G basiert, wird damit vollständig ersetzt. Das bisherige System nutzte ausschließlich ältere Mobilfunkstandards (2G/3G), die demnächst in vielen Ländern abgeschaltet werden. Somit würde der automatische Notruf bei einem Unfall möglicherweise gar nicht mehr funktionieren. Alle Details hier >>
Wie "20 Minuten" berichtet, sind es vor allem die DRAM-Chips, die jetzt knapp werden. Diese Bauteile stecken in fast jedem Gerät – vom Taschenrechner bis zum Computer. Weil KI-Firmen immer mehr davon brauchen, schnellen die Preise in die Höhe. Das betrifft am Ende auch dich als Konsumenten. Im Mittelpunkt steht der DRAM-Speicher, der in praktisch allen modernen Geräten verbaut ist. Die hohe Nachfrage in den letzten Monaten sorgt dafür, dass die Preise explodieren – und das wirkt sich auf den gesamten Elektronikmarkt aus. Alle Details hier >>
Mittwoch, 31. Dezember 2025
Noch hat die KI nicht das Kommando übernommen – zumindest nicht im Jahr 2025. Aber sie drängt immer stärker in unseren Alltag, vor allem auch in die Sprache. Wie "20 Minuten" berichtet, drehen sich viele der aktuellen Worte des Jahres um das Thema künstliche Intelligenz. "Slop", "Vibe Coding" oder "Glazing": Die KI sorgt nicht nur für neue Technologien, sondern bringt auch neue Begriffe in unseren Wortschatz. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Worte des Jahres und was sie bedeuten >>
Im Online-Handel in Europa steht eine ordentliche Neuerung vor der Tür. Schon 2026 sollen KI-Agenten großflächig eingeführt werden. Diese können dann eigenständig Einkäufe erledigen, Reisen buchen oder andere Aufträge ausführen. "Wir werden nächstes Jahr den ersten Piloten sehen", sagt Pascal Beij, Chief Commercial Officer beim Zahlungsdienstleister Unzer. Nicht nur KI-Anbieter und große US-Technologiekonzerne, sondern auch Kreditkartenfirmen und Reiseportale arbeiten bereits an Lösungen. "Das wird auf jeden Fall kommen." Alle Details >>
In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten suchen immer mehr Menschen nach Möglichkeiten, ihr Geld sinnvoll zu sparen. Gerade in Österreich, wo das Leben nicht immer günstig ist, gibt es zahlreiche clevere Spartipps, die helfen können, das Budget zu schonen, ohne auf Lebensqualität verzichten zu müssen. Hier sind einige der besten Strategien, um langfristig Geld zu sparen – und teilweise in Minuten vor dem Jahreswechsel erledigt sind >>
Dienstag, 30. Dezember 2025
Es klingt wie eine Schlagzeile aus dem Paralleluniversum und war eine der Storys des Jahres 2025: Eine 27-jährige Frau ist offiziell arbeitslos – und kommt trotzdem auf ein Netto-Monatseinkommen von 2.518 Euro. Wie kann das sein? Wer jetzt denkt, das ist ein Tippfehler, liegt falsch. Die junge Frau kombiniert clever Arbeitslosengeld, Abfindungen aus früheren Jobs, Dividenden aus kleinen Aktienbeteiligungen und Zuschüsse aus einer Weiterbildung. Und siehe da: Aus der Summe ergibt sich ein erstaunlich komfortables Budget. Alle Details hier >>
Die neue Betrugsmasche läuft so ab: Du bekommst eine Nachricht mit dem Text "Hey, ich habe dein Foto in den Medien gefunden". Der Link darin wirkt harmlos, führt aber auf eine gefährliche Seite. Dort wirst du aufgefordert, deine Telefonnummer einzugeben und danach einen Code zu bestätigen. Der Code kommt direkt von WhatsApp. Wer ihn eingibt, gibt den Kriminellen freie Bahn – und verliert die Kontrolle über das eigene Konto. Wie "20 Minuten" berichtet, sind derzeit viele Nutzer betroffen. Alle Details hier >>
Eine verhängnisvolle Jänner-Nacht forderte am Großglockner das Leben einer jungen Frau. Wie von "Heute" ausführlich berichtet, kam es 50 Meter unterhalb des Gipfels zum Drama, als eine 33-Jährige nicht mehr weitergehen konnte. Ihr Begleiter, ein 39-jähriger erfahrener Alpinist ließ die Frau zurück, in den Folgestunden starb sie unter widrigen Umständen. Vorfälle wie dieser müssen nicht immer tragisch enden, aber erfahrene Alpinisten wissen, wie schnell, es gehen kann. Werner Noisternigg ist passionierter Alpinist und Software-Entwickler. Er hat nun eine App (BergMate) programmiert, die in Notsituationen Leben retten kann. Alle Details hier >>
Montag, 29. Dezember 2025
"Das alte Jahr war aufgrund der weltweit politischen Instabilität herausfordernd, aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass 2026 ein gutes Jahr wird", sagt Emporia-Eigentümerin und Geschäftsführerin Eveline Pupeter. Die Smartphone-Firma mit Sitz in Linz plant ein Absatzplus von fünf Prozent. Das Energielabel der EU zwang Emporia dazu, praktisch das ganze Sortiment zu erneuern. Rund zwei Millionen Euro hat Emporia in Komponenten, Produktionsverfahren und Verpackungen investiert, um die Öko-Zertifizierung für seine Produkte zu erhalten. Bereits im März wird die achte Generation der Emporia-Smartphones auf den Markt kommen, die mit Android 16, Google-Gemini-Button, NFC, Fingerprint-Sensor, Dreifach-Kamera und Co. glänzen.
Die Silvesternacht bringt auch diesmal ein digitales Rekord-Feuerwerk: Insgesamt 65.493.000 Gigabyte an mobilen Daten werden – so schätzt das Forum Mobilkommunikation – diesmal rund um den Jahreswechsel via Mobilfunkstationen übertragen. Damit beträgt das Datenvolumen in nur 24 Stunden schon fast so viel wie 2012 im ganzen Jahr. Da wurden gesamt rund 70 Mio. Gigabyte über die österreichischen Mobilfunknetze übertragen. Haupttreiber sind Videocalls in HD-Qualität und das Teilen von Fotos und Videos auf den sozialen Medien und auf den Messaging-Diensten.
Die Österreicher erwartet im neuen Jahr auch eine neue Mobilfunkmarke: Mit April 2026 startet die Post ihr eigenes Mobilfunkangebot als Anbieterin im Netz von A1. Kurz vor dem Jahreswechsel stellt sie nun den Namen und die Positionierung ihrer neuen Mobilfunkmarke vor: Yelllow ist einfach, flexibel und verlässlich. Das Logo der neuen Mobilfunkmarke der Post ist mit den drei "l" im Namen an die Empfangsbalken auf Handydisplays angelehnt. Die Post verspricht attraktive Tarife ohne Vertragsbindung, einfache, leicht verständliche Angebote, persönliche Beratung am Schalter bei rund 1.700 Postfilialen und Postpartnern und verlässliche Netzqualität eines großen Anbieters.
Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.