Es sind erschreckende Zahlen, die eine Anfrage der FPÖ an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) jetzt ans Licht bringt. Sie wollte Details zu Straftaten durch Nicht-Österreicher in Erfahrung bringen.
Karners Antwort, die "Heute" vorliegt, hat es in sich. Demnach wurden im Vorjahr exakt 164.573 fremde Tatverdächtige registriert, die meisten davon wegen Diebstahl (23.870) und Körperverletzung (17.902). Bei Suchtdelikten waren es genau 6.700 Verdächtige aus dem Ausland.
Das ist ein Anstieg von 7.515 im Vergleich zum Jahr 2024. Besorgniserregend: Auch bei den tatverdächtigen Asylwerbern gab es ein Plus von 471 Fällen auf 11.896.
Die Polizei verzeichnete 2025 insgesamt 21 Morde durch ausländische Staatsbürger. Das waren um drei mehr als noch im Jahr 2024. Einer dieser Morde ging auf das Konto eines Asylwerbers.
Besonders dramatisch: Es gab 471 Vergewaltigungen durch Fremde. In 58 Fällen waren Asylwerber die Täter (plus vier Prozent gegenüber 2024). Bei insgesamt 1.468 Fällen von schwerer Körperverletzung durch Ausländer entfiel genau jeder zehnte (146) auf Asylwerber.
Zudem gab es 112 Fälle schwerer sexueller Nötigung Unmündiger durch Nicht-Österreicher. In 19 Fällen waren Asylwerber die Täter.
Nicht weniger schlimm: Die Zahl jener Fremden, die wegen terroristischer Vereinigung ins Visier der Behörden gerieten, stieg von 83 im Jahr 2024 auf 117. Das ist ein Plus von satten 41 Prozent.
Spannend ist auch ein Blick auf die Nationalitäten, die Karner bekannt gibt. Laut diesen Zahlen gab es insgesamt 345.066 Tatverdächtige. Die Differenz zu den Taten erklärt sich daraus, dass ein Tatverdächtiger durchaus mehrere Delikte begangen haben kann. 180.493 dieser Tatverdächtigen waren Österreicher, die bereits genannten 164.573 Personen Ausländer.
Den größten ausländischen Täteranteil stellten Personen aus Rumänien mit 18.690. Dahinter folgten bereits Syrer (14.863) und Tatverdächtige aus Deutschland (14.771). Auf den Plätzen dahinter lagen Serben, Ungarn, Türken und Slowaken.
6.380 Tatverdächtige kamen aus Afghanistan, 5.126 aus der Ukraine, 4.491 aus Russland (hauptsächlich Tschetschenen, Anm.) und 1.998 aus dem Irak.
Kurios: Aus insgesamt 16 Staaten wurde genau ein Tatverdächtiger registriert, darunter etwa Bermuda, Grenada, die Komoren und Nordkorea, aber auch Monaco.